Der Gegenstand der Soziologie ist die moderne Gesellschaft, ihre Funktionsweise, ihre Entwicklung, ihre Strukturen und Organisationsweisen, aber auch ihre Probleme. Die Aufgabe von Soziologinnen und Soziologen ist, wissenschaftliches Wissen über soziale Phänomene und Probleme zu generieren. Die Soziologie ist dabei zugleich eine Grundlagenwissenschaft und eine angewandte Wissenschaft mit vielen Berufsfeldern. In einem Bachelorstudium kann man wissenschaftlich fundiert lernen, wie man soziale Phänomene beobachtet, beschreibt und erklärt.

Studieninhalte

Die Studieninhalte des Bachelorstudiums Soziologie lassen sich in drei grosse Themenkomplexe gliedern, die teilweise aufeinander aufbauen, aber auch parallel vermittelt werden:  

Grundlagen und Grundbegriffe

Bei der Beobachtung sozialer Phänomene wird schnell klar, dass die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler selbst immer auch ein Teil der Gesellschaft sind, welche sie beobachten. Man kann die Gesellschaft nicht mit ins Labor nehmen und unter ein Mikroskop legen. Wer die Gesellschaft beobachtet, ist selbst immer mittendrin. Die Soziologie verfasst deshalb eine Selbstbeschreibung der Gesellschaft. Dabei verwendet sie Begriffe, die auch ausserhalb der Wissenschaft gebraucht werden, wenn man über Soziales spricht: Individuum, Handlung, Kommunikation, Rolle, Macht und viele mehr. Zu Beginn des Studiums geht es um diese Begriffe, um deren wissenschaftliche Bedeutung und die sichere Anwendung in der Argumentation sowie beim Verfassen von Texten.

Theorien und Methoden

Der Untersuchungsgegenstand der Soziologie – die Gesellschaft – umfasst sehr viele und sehr unterschiedliche soziale Sachverhalte. Die Veränderung der Arbeitsbedingungen in Peru, die Bildungschancen von Migrantenkindern, Preisentwicklungen auf dem internationalen Kunstmarkt, die Entwicklung von Weinkennerschaft als Statussymbol, der Wandel des Mobilitätsverhaltens junger Menschen – all das sind mögliche (und am Soziologischen Seminar auch tatsächlich erforschte) Untersuchungsgegenstände. Die Vielzahl an möglichen Forschungsthemen macht eine Systematisierung der Forschungsergebnisse sinnvoll. Diese Systematisierung erfolgt über Theorien, die die Ergebnisse der Forschung aggregieren und so Erklärungsmodelle zur Verfügung stellen, mit denen Vermutungen über noch nicht untersuchte Gegenstände möglich werden. Solche Theorien können sich auf einen bestimmten Untersuchungsgegenstand beziehen oder ein Modell einer kompletten Gesellschaft beinhalten. Im Bachelorstudium werden die wichtigsten heute praktisch angewandten Theorien vermittelt.

Die Methoden der empirischen Sozialforschung sind das Werkzeug, mit dem Soziologinnen und Soziologen die Gesellschaft untersuchen. Die Methoden sind die Datenerhebungsinstrumente sowie Datenanalyseinstrumente, mit welchen soziologisches Wissen kontrolliert erhoben wird. Mit den gewonnenen Daten können Vermutungen erstellt und geprüft werden. Daten bilden auch die Grundlage, um Neues über die Gesellschaft zu erfahren. In den ersten drei Semestern erfolgt eine Einführung in die vielfältigen zur Verfügung stehenden Instrumente. Neben Kompetenzen, die sich auf die Grundlagen und das Vorgehen bei der empirischen Forschung beziehen, geht es im Bereich der qualitativen Sozialforschung um interpretative Ansätze der Erklärung von Beobachtungen. Die quantitative Sozialforschung konzentriert sich dagegen auf den Erkenntnisgewinn durch die Anwendung von statistischen Verfahren.

Anwendungen

Die Anwendung des erworbenen Wissens auf konkrete soziale Phänomene findet meist in Seminaren statt. Hier geht es um die konkrete Beobachtung, Beschreibung und Erklärung von Sozialem.

Eine besondere Rolle nehmen dabei die Forschungsseminare ein: deren Ziel besteht darin, ein bestimmtes Themengebiet selbst zu erforschen und einmal einen kompletten Forschungsprozess durchzuspielen. Es geht darum, zu erleben, wie Forschung konkret funktioniert. Die Forschungsseminare der vergangenen Semester thematisierten beispielsweise Big Data und neue AuswertungsstrategienMedien und Migration, Charity Work Organisationen oder Ökologische Weltuntergangsszenarien.

Klassische Literaturseminare beschäftigen sich mit der angewandten Forschung anderer Wissenschaftler, die diskutiert, verglichen und analysiert wird.

Die thematischen Schwerpunkte des Soziologischen Seminars bieten eine breite Auswahl aus den verschiedensten Themengebieten. Hier einige Schwerpunkte:

  • Medien und Kommunikation,
  • Organisationen,
  • Soziale Netzwerke,
  • Weltgesellschaft und Globalisierung,
  • Analyse der Funktionsbereiche der modernen Gesellschaft (insbesondere Wirtschaft, Wissenschaft, Massenmedien, Politik, Religion).

Neben der Ausbildung von Studierenden wird am Soziologischen Seminar natürlich auch geforscht. Die Forscherinnen und Forscher bieten auch Veranstaltungen zu ihren eigenen Projekten an. So erhalten die Studierenden Einblicke in die aktuelle Grundlagenforschung. Dabei geht es am Soziologischen Seminar im Moment unter anderem um die folgenden Themengebiete:

  • Die Entwicklung von Fair Trade in der Schweiz,
  • Non-Profit-Organisationen und soziale Bewegungen,
  • Wissenschafts- und Bildungsforschung,
  • Bild- und Filmanalyse.

Lehrveranstaltungen

Tagesaktuelle Informationen zu den Lehrveranstaltungen des Studiengangs sind im Vorlesungsverzeichnis zu finden.

Einen Überblick über die Veranstaltungen bietet ausserdem das Vorlesungsverzeichnis Soziologie. In gedruckter Form liegen diese Hefte jeweils zwei Wochen vor Beginn der Lehrveranstaltungen in der Halle vor den Veranstaltungsräumen im dritten Obergeschoss aus. Ältere Versionen der Hefte können im Archiv heruntergeladen werden.

Aufbau

Umfang und Dauer

Das Bachelorstudium der Kultur- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät umfasst 180 Credits (Cr) gemäss European Credit Transfer and Accumulation System (ECTS). Ein Credit entspricht einer durchschnittlichen Arbeitsleistung von 25 bis 30 Stunden. Die Regelstudienzeit beträgt 6 Semester (3 Jahre).Das Studium kann auch in Teilzeit absolviert werden. In diesem Fall verlängert sich die Studiendauer. 

Studienmöglichkeiten

Soziologie kann entweder im Rahmen eines Fächerstudiengangs als Major (Hauptfach) oder Minor (Nebenfach) oder im Rahmen des integrierten Studiengangs Kulturwissenschaften studiert werden.

Soziologie als Major im Fächerstudiengang

Fächerstudiengänge setzen sich aus einem Major (Hauptfach) und einem Minor (Nebenfach) zusammen. Im Rahmen eines Fächerstudiengangs kann Soziologie als Major oder Minor studiert werden. An der Kultur- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät umfasst der Major auf Bachelorstufe in der Regel 105 Credits (Bachelorarbeit und Bachelorprüfungen eingerechnet).

Wer das Studium im Herbstsemester beginnt, startet mit den beiden Vorlesungen Kommunikationssoziologie I und Einführung in die Methoden der empirischen Sozial- und Kommunikationsforschung I. Diese Vorlesungen werden durch ein oder zwei Proseminare im Major Soziologie ergänzt. Die restlichen Veranstaltungen des ersten Semesters werden im Minor oder in den freien Studienleistungen besucht. In der vorlesungsfreien Zeit steht die erste Proseminararbeit in Soziologie an.

Im nächsten Semester werden die Vorlesungen zur Kommunikationssoziologie und den Methoden mit der jeweils zweiten Vorlesung fortgesetzt. In diesem Semester wird ausserdem die Vorlesung Grundbegriffe der Soziologie angeboten, zu der es ein Begleitseminar gibt.

Die Einführungsvorlesungen Kommunikationssoziologie und Einführung in die Methoden der empirischen Sozial- und Kommunikationsforschung starten jeweils im Herbstsemester. Wer sein Studium in einem Frühjahrssemester beginnt, startet anstatt dessen mit zwei Proseminaren und der Vorlesung Grundbegriffe der Soziologie.

Die Assessmentstufe wird nach dem zweiten Semester mit der zweiten Proseminararbeit abgeschlossen. Zu Beginn des dritten Semesters finden dann die Orientierungsgespräche statt, in welchen der weitere Studienverlauf mit der Unterstützung einer Dozentin oder eines Dozenten geplant wird.

Zu Beginn des Hauptstudiums besuchen die Studierenden die letzten Pflichtvorlesungen: Theorien der Soziologie und Grundlagen der multivariaten Statistik. Anschliessend geht es im Forschungsseminar darum, sich zum erstem Mal selbst die „Finger an der Forschung schmutzig zu machen“. Im Forschungsseminar entwickeln die Studierenden eigene Forschungsfragen und führen ein kleines Projekt durch, das in einem Forschungsbericht dokumentiert wird.

Während des Hauptstudiums besuchen die Studierenden eine Vorlesung und zwei Hauptseminare aus dem breiten Angebot des Soziologischen Seminars. Anknüpfend an den Besuch der Hauptseminare werden während der vorlesungsfreien Zeit zwei Seminararbeiten geschrieben.

Eine Übersicht über das Studium der Soziologie im Major bietet der Musterstudienplan. Der Studienablaufplan ist ein Vorschlag, wie ein Studium ablaufen kann.

Mögliche Minorfächer

Als Minor kann jedes an der Kultur- und Sozialwissenschaftliche Fakultät angebotene Fach, wenn es nicht bereits als Major belegt ist. Falls die Universität Luzern ein bestimmtes Minorfach nicht anbietet, kann dieses an einer anderen Universität belegt werden. Mit der Universität Zürich besteht hierzu ein Abkommen über Nebenfachstudien. Für Zulassung und Abschluss gelten Bestimmungen der anbietenden Fakultät. Der Mindestumfang eines Minorstudienprogrammes beträgt auf Bachelorstufe 55 Credits. Wer sich für einen externen Minor anmelden möchte, wende sich bitte an die Studiendienste der Universität Luzern (studiendiensteremove-this.@remove-this.unilu.ch).

Folgende Fächer können mit dem Major Soziologie kombiniert werden:

Soziologie als Minor im Fächerstudiengang

An der Kultur- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät umfasst der Minor (Nebenfach) auf Bachelorstufe in der Regel 55 Credits (Bachelorprüfungen eingerechnet). 

Eine Übersicht über das Studium der Soziologie im Minor bietet der Musterstudienplan.

Soziologie als Major im integrierten Studiengang Kulturwissenschaften

Soziologie kann an der Universität Luzern auch im Rahmen des integrierten Studiengangs Kulturwissenschaften studiert werden. Integrierte Studiengänge sind eine Besonderheit der Universität Luzern: sie sind interdisziplinär ausgerichtet und orientieren sich an Themen, an deren Bearbeitung verschiedene Disziplinen mitwirken. Für Studierende, die im Rahmen des integrierten Studiengangs Kulturwissenschaften Soziologie studieren, gelten die Bestimmungen für den Studiengang Kulturwissenschaften

Eine Übersicht über das Studium der Kulturwissenschaften mit Major Soziologie bietet der Musterstudienplan.

Studienplanung und Studienverlauf

Die Musterstudienpläne (Musterstudienplan Soziologie Major, der Musterstudienplan Soziologie Minor und Musterstudienplan Kulturwissenschaften mit Major Soziologie) sind tabellarische Darstellungen der Studieanforderungen und helfen dabei, einen individuellen Studienplan zu erstellen. Um das Studium in sechs Semestern abschliessen zu können, ist es sinnvoll, nach der Assessmentstufe einen individuellen Studienablaufplan zu erstellen, um festzuhalten, wie das eigene Studium weitergehen könnte.

Studienabschluss

Wer das Studium innerhalb der Regelstudienzeit von sechs Semestern abschliessen möchte, meldet sich während des fünften Semesters zum Studienabschluss an (Fristen und Details sind unten im Abschnitt Bachelorabschlussverfahren zu finden).

Im Rahmen des Studienabschlusses wird die Bachelorarbeit verfasst. Die Bearbeitungszeit beträgt vier Monate. Häufig besuchen die Studierenden im Semester vor der Anmeldung zum Bachelorverfahren ein Bachelorkolloquium, in dem sie die Projekte ihrer Bachelorarbeiten vorstellen und zur Diskussion stellen. Nach Abgabe der Bachelorarbeit beginnt die Vorbereitung auf die beiden Abschlussprüfungen. Die schriftliche Prüfung ist eine vierstündige Klausur, die im Minor absolviert wird. Die mündliche Prüfung dauert eine halbe Stunde und schliesst das Studium ab.

Wer im Rahmen eines Fächerstudiengangs Soziologie im Major studiert, erwirbt als Absolventin oder Absolvent den Studienabschluss „Bachelor of Arts in Soziologie“ unter Angabe des jeweiligen Minors.

Wer Soziologie im Rahmen des integrierten Studiengangs Kulturwissenschaften als Major studiert, erwirbt als Absolventin oder Absolvent den Studienabschluss „Bachelor of Arts in Kulturwissenschaften mit Major Soziologie“.

Sprachen

Die Globalisierung in all ihren Facetten ist eines der Phänomene, die die Soziologie als Wissenschaft sowohl beobachtet und erklärt, als auch am eigenen Leibe erfährt. Die Soziologie ist in den letzten Jahrzenten eine internationale Wissenschaft geworden, die sich nicht mehr mit der Entwicklung von Nationalstaaten auseinandersetzt, sondern in der Forscherinnen und Forscher aus der ganzen Welt zu gemeinsamen Themen zusammenarbeiten. Die moderne soziologische Literatur ist deshalb zu grossen Teilen englischsprachig. Einführende Lehrbücher zu den verschiedenen Themen gibt es meist auch in deutscher Sprache. Wenn man sich aber im Rahmen eines Referats oder einer Abschlussarbeit in ein aktuelles Thema des Fachs vertieft, sind fortgeschrittene passive Englischkenntnisse sehr hilfreich. Im Rahmen des Studiums besteht auch die Möglichkeit, seine aktiven Englischkenntnisse in englischsprachigen Veranstaltungen, die meist von internationalen Gästen angeboten werden, zu verbessern.

Kenntnisse in anderen Fremdsprachen oder alten Sprachen sind im Fach Soziologie selten erforderlich.

Mobilität

Für einen Auslandsaufenthalt während des Studiums gibt es verschiedene Kooperationsabkommen mit Partneruniversitäten innerhalb und ausserhalb Europas. Innerhalb Europas sind Studienaufenthalte in folgenden Städten möglich: Berlin, Bielefeld, Cádiz, Eichstätt-Ingolstadt, Gent, Granada, Greifswald, Hannover, Konstanz, Krakau, Lille, Lodz, München, Modena, Oslo, Paris, Potsdam, Regensburg, Tübingen, Valencia und Würzburg. Bewerbungsschluss für ein oder zwei Auslandssemester im Rahmen des europäischen Austauschprogramms ERASMUS ist jeweils der 1. März.

Ausserhalb Europas gibt es Partnerschaftsabkommen mit Universitäten in Australien, Israel, Japan, Kanada, Peru, Südafrika und Südkorea. Für ein Auslandssemester an einer aussereuropäischen Partneruniversität ist der Bewerbungsschluss der 1. März für ein Herbstsemester und der 1. September für ein Frühjahrssemester.

Es ist auch möglich, den Auslandsaufenthalt an einer anderen als den genannten Universitäten selbst zu organisieren.

Weitere Details zum Thema Mobilität finden sich auf der Website der Mobilitätsstelle.

Für Fragen steht der Mobilitätsbeauftragte des Soziologischen Seminars Fabian Zoller, MA (fabian.zoller@unilu.ch) mit Rat und Tat zur Verfügung.

Berufsperspektiven und weiterführendes Studium

Berufsperspektiven

Ein Studium der Soziologie eröffnet vielfältige Berufsmöglichkeiten, erfordert aber schon während des Studiums eine Beschäftigung mit den verschiedenen Berufsfeldern und eine Vorbereitung auf die Wunschtätigkeit. Soziologinnen und Soziologen sind am häufigsten in einem der folgenden Bereiche tätig:

  • Organisationsentwicklung, Personalwesen und Evaluation,
  • Markt- und Meinungsforschung,
  • Beratung und soziale Arbeit,
  • Forschung und Lehre (auch ausserhalb von Universitäten),
  • Journalismus, Unternehmenskommunikation und Öffentlichkeitsarbeit,
  • öffentliche Verwaltung und Politik.

Das Studium der Soziologie soll Studierende ausbilden, um anspruchsvolle Führungsaufgaben übernehmen zu können. Dabei geht es um Problemlösungsfähigkeiten und analytische Kompetenzen auf hohem Reflexionsniveau. Dies erfordert eine sowohl generalistische wie auch spezifisch kultur- und sozialwissenschaftliche Ausbildung, die in erster Linie reflexive, forschungsorientierte Fähigkeiten fördert.

Es kann sinnvoll sein, sich im Studium auf ein bestimmtes Themengebiet zu spezialisieren, im angestrebten Berufsfeld bereits ein Praktikum zu absolvieren oder eine Tätigkeit als wissenschaftliche Hilfskraft anzustreben. In einigen Bereichen sind Zusatzqualifikationen erforderlich, die während oder im Anschluss an das Studium erworben werden können.

Ein Interview mit der Alumna Anna Chudozilov und weitere Beispiele beruflicher Werdegänge von Kultur- und Sozialwissenschaftler/-innen finden sich unter den Portraits der Alumni unserer Fakultät.  

Weiterführendes Studium

Mit einem Bachelor in Soziologie können die folgenden Masterprogramme der Universität Luzern besucht werden:

Natürlich stehen auch vielfältige andere Masterprogramme von Universitäten in der Schweiz und im Ausland zur Wahl. Das Bologna-System ermöglicht nicht nur Auslandssemester, sondern auch den relativ einfachen Wechsel an andere Universitäten des Bologna-Raums.

Anmeldung und Zulassung

Anmeldung

Das Studium kann sowohl im Herbst- als auch im Frühjahrssemester aufgenommen werden. Die Anmeldung zum Studium erfolgt über das UniPortal. Verspätete Anmeldungen sind mit einer zusätzlichen Bearbeitungsgebühr von CHF 150 verbunden.

Anmeldetermin für das Herbstsemester: 30. April (verspätete Anmeldung bis 31. August möglich)

Anmeldetermin für das Frühjahrssemester: 30. November (verspätete Anmeldung bis 31. Januar möglich)

Zulassung

Für die Zulassung zum Bachelorstudium gelten die Zulassungsrichtlinien der Universität Luzern. Genaue Angaben finden Sie unter Anmeldung und Zulassung

Reglemente, Merkblätter, Formulare, Abschlussverfahren

Die hier verfügbaren Dokumente sind für Studierende mit Studienbeginn ab Herbstsemester 2016 gültig. Studierende, die ihr Studium vor dem Herbstsemester 2016 begonnen haben, finden die für sie gültigen Reglemente auf der Reglemente-Seite der Fakultät und auf der Übersichtsseite der Musterstudienpläne.

Musterstudienpläne, Studien- und Prüfungsordnung, Wegleitung

Orientierungsgepräch, Social Credits, Anrechnung von Studienleistungen

Bachelorabschlussverfahren (Bachelorarbeit und Bachelorprüfung)

Das Bachelorstudium wird mit der Bachelorarbeit und den Bachelorprüfungen abgeschlossen. Die Anmeldung zum Studienabschluss erfolgt im Frühjahrssemester im Mai, im Herbstsemester im Oktober. Die Prüfungsdaten geben Ihnen Auskunft über den zeitlichen Ablauf des Abschlussverfahrens.

Für die Betreuung von Bachelorarbeiten und mündlichen Prüfungen kommen promovierte und habilitierte Mitglieder des Soziologischen Seminars in Frage.

Es ist sinnvoll, frühzeitig (bis zu drei Monate vor dem Meldetermin) mit möglichen Betreuerinnen oder Betreuern der Bachelorarbeit Kontakt aufzunehmen. Ein Exposé mit Forschungsfrage, geplantem Vorgehen, Gliederung und erster Literatur erleichtert die Kontaktaufnahme. Die Teilnahme an einem Bachelorkolloquium im Semester vor der Anmeldung zum Bachelorabschluss eröffnet die Möglichkeit, frühzeitig Feedback zur Forschungsfrage und dem geplanten Vorgehen zu bekommen. Bei einigen Betreuerinnen und Betreuern ist die Teilnahme an einem vorbereitenden Kolloquium verpflichtend, dies sollte bei der Planung des Studienabschlusses berücksichtigt werden. Es empfiehlt sich, als Betreuerin oder Betreuer Personen ins Auge zu fassen, die man bereits aus Seminaren kennt und bei denen man auch schon eine Seminararbeit geschrieben hat.

Für die mündliche Bachelorprüfung im Major Soziologie empfiehlt sich eine erste Kontaktaufnahme bis zu acht Wochen vor dem Anmeldetermin. Auch hier helfen Vorschläge für Prüfungsthemen und Literaturangaben, um mit möglichen Prüferinnen und Prüfern ins Gespräch zu kommen.

Anmeldeunterlagen

Abschlussprüfungen im Bereich Organisationen

Falls Sie Ihre Bachelor-Arbeit im Bereich Organisationen schreiben möchten oder die mündliche bzw. schriftliche Abschlussprüfung im Bereich Organisationen anstreben, müssen Sie folgendes beachten. Zusätzlich zur offiziellen Anmeldung zu Ihrem Bachelor-Abschlussverfahren, welche Sie beim Dekanat der KSF einreichen, müssen Sie untenstehende Formulare an Viola Müller (viola.mueller@unilu.ch) schicken. Dies ist keine zusätzliche Anmeldung, sondern eine inhaltliche Abklärung, die jeweils als thematische Diskussionsgrundlage dient.

 

Sämtliche Reglemente, Merkblätter und Formulare

Sämtliche (auch ältere) Reglemente der Kultur- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät, die Wegleitungen zu den Studiengängen und zum Abschlussverfahren sowie Merkblätter und Formulare finden Sie auf der Reglemente-Seite der Fakultät.

Kontakt und Auskunft

Studienberatung

Studienberatung des Soziologischen Seminars

Bei Fragen zum Studium hilft unsere Fachstudienberatung gerne weiter. Bitte wenden Sie sich mit Ihren Fragen an die Koordinatorin der Fachstudienberatung Soziologie, Frau Monika Sy, die Ihnen direkt weiterhilft oder Sie an die entsprechenden Ansprechpartner weitervermitteln wird. 

Monika Sy, Sekretariat
Frohburgstrasse 3, Büro 3.A06
+41 (0)41 229 55 53
sozsemremove-this.@remove-this.unilu.ch

Studienberatung der Kultur- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät 

Die allgemeine Studienberatung der Kultur- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät unterstützt Studieninteressierte bei der Studienwahl und berät Studierende bei allgemeinen Fragen rund um das Studium und die Studienplanung (unter anderem Mobilität, Militärdienst, Social Credits, Zulassungsfragen). 

Universität Luzern, Frohburgstrasse 3, Büro 3.A39
Michaela Röhrer lic.phil.
T +41 41 229 55 15

Rahel Lörtscher lic.phil.
T +41 41 229 55 13  
studienberatung-ksfremove-this.@remove-this.unilu.ch

Allgemeine Kontaktangaben des Soziologischen Seminars

T +41 41 229 55 53
F +41 41 229 55 65
sozsemremove-this.@remove-this.unilu.ch

Anschrift

Soziologisches Seminar der Universität Luzern
Frohburgstrasse 3
Postfach 4466
CH-6002 Luzern

Öffnungszeiten der Sekretariate

Montag bis Freitag 09.00 - 12.00 Uhr,
Montag, Dienstag und Donnerstag 14.00 - 16.00 Uhr.
Die Sekretariate des Soziologischen Seminars befinden sich im dritten Obergeschoss, Zimmer 3.A04 und 3.A06 

Website des Soziologischen Seminars

Auf der Website des Soziologischen Seminars finden Sie Informationen zu den Mitarbeitenden, den Forschungsschwerpunkten und den Aktivitäten des Seminars.

http://www.unilu.ch/sozsem