Rechtliche Steuerung der Landgewinnung im alpinen Raum
Die neu pubilizierte juristische Studie untersucht, wie Landgewinnung im alpinen Raum rechtlich gesteuert werden kann. Die Studie erfolgte im Auftrag des Urner Instituts Kulturen der Alpen an der Universität Luzern.
Im Zentrum der Studie von Andreas Abegg, Professor an der ZHAW und Titularprofessor an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Luzern, und Oliver Streiff steht die Frage, wie neu verfügbare Flächen langfristig gemeinwohlorientiert gesichert werden können. Mit der Überdeckung der Autobahn in Airolo entsteht neuer Raum: für Landschaft, Landwirtschaft, Freizeit, Infrastruktur und öffentliche Nutzung. Doch wer entscheidet, was aus diesem Raum wird? Wem gehört er? Und wie lässt sich verhindern, dass eine einmalige Chance in zufälligen Einzelprojekten endet?
Airolo wird damit zum Fallbeispiel für eine grössere Herausforderung: Wie lassen sich Infrastrukturlandschaften so umbauen, dass nicht nur technische Probleme gelöst, sondern neue Räume geschaffen werden?
Die Studie erfolgte im Auftrag des Urner Instituts Kulturen der Alpen an der Universität Luzern und ist verfügbar über Open Access.
Abegg, A., Streiff, O. (2026).
Rechtliche Steuerung der Landgewinnung im alpinen Raum: Untersuchung am Beispiel der Autobahnüberdeckung Airolo.
EIZ Publishing, 2026.
Mehr Informationen und Open-Access-Abruf (EIZ-Publishing Webseite)
