Die Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Luzern zeichnet sich durch eine hohe Studierendenfreundlichkeit aus. Sie strebt bewusst nicht ein unbegrenztes Wachstum an, sondern versteht sich als persönliche Fakultät. Dem entspricht, dass die Anliegen der Studierenden im Mittelpunkt stehen und von allen fakultären Organen ernst genommen werden. 

Die Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Luzern achtet in ihrer Personalplanung darauf, dass das Verhältnis von einer Professur auf 60 Studierende eingehalten oder sogar unterschritten werden kann. Damit nimmt sie beim Betreuungsverhältnis unter den Deutschschweizer Rechtsfakultäten einen Spitzenrang ein. Die Professuren sind grosszügig mit Assistenzstellen und Sekretariaten ausgestattet. Zusammen mit einer sehr gut ausgebauten Studienberatung, Fakultätsmanagement und dem Dekanat stellt die Rechtswissenschaftliche Fakultät die persönliche Förderung der Studierenden sicher.

Einen besonderen Akzent legt die Luzerner Rechtsfakultät auf die Qualität der Lehre. Alle Lehrveranstaltungen, Übungen und Prüfungen werden regelmässig mit einem standardisierten Fragebogen durch die Studierenden evaluiert. Die Dozierenden bilden sich in mehrtägigen Didaktikkursen fort und unterrichten nach aktuellsten hochschuldidaktischen Erkenntnissen. Diese Anstrengungen zahlen sich aus: Die Leistungen der Fakultät werden von den Studierenden sehr positiv bewertet. Dies geht aus Umfragen über die Gesamtleistungen der Fakultät hervor, welche regelmässig durchgeführt werden.

In inhaltlicher Hinsicht und in der Forschung hat die Rechtswissenschaftliche Fakultät bis auf Weiteres die zwei Schwerpunkte Wirtschaft und Regulierung sowie juristische Grundlagenfächer durch Bildung von Instituten definiert. Mit den genannten Schwerpunkten besetzt die Fakultät Bereiche, die mit dem Anspruch auf nationale und internationale Beachtung aufgebaut werden. Daneben bestehen mehrere Forschungszentren mit weiteren Forschungsschwerpunkten, unter anderem Sozialversicherungs- und Gesundheitsrecht sowie von Professuren betreute Forschungsstellen.

Eine weitere Besonderheit besteht darin, dass zahlreiche Professorinnen und Professoren im Teilpensum unterrichten und in einem Nebenpensum einer anwaltlichen Tätigkeit nachgehen. Dadurch ist das Studium in Luzern praxisbezogen und aktuell.

Der akademische Mittelbau (Assistentinnen und Assistenten) ist in hohem Masse an der Forschung beteiligt, insbesondere durch Ausarbeitung von Publikationen in Co-Autorenschaft mit einem Professor oder einer Professorin. Die Assistierenden sind zudem auch im Lehrbetrieb engagiert, betreuen selbständig Übungsveranstaltungen und kommen in den Genuss didaktischer Weiterbildungskurse.

Eine Besonderheit der Luzerner Rechtsfakultät besteht darin, dass sie eine konsequente Strategie der Internationalisierung verfolgt. Durch das Angebot von englischsprachigen Lehrveranstaltungen soll einerseits den Luzerner Absolventinnen und Absolventen das Tor zum internationalen – vor allem englischsprachigen – Bildungs- und Arbeitsraum geöffnet werden. Andererseits wird Luzern als Studien- und Forschungsort für Studierende aus der ganzen Welt attraktiv. Dank zahlreichen Mobilitätsabkommen haben Luzerner Studierende die Möglichkeit, ein oder mehrere Semester an einer exzellenten ausländischen Universität zu studieren und sich die dort erworbenen Studienleistungen – ohne Verlängerung des Studiums – auf ihr Luzerner Studium anrechnen zu lassen.