Luzerner Moot Court Team an Final Oral Round in Strassburg

Das Team der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Luzern hat an der Final Oral Round der Helga Pedersen Moot Court Competition (HPMCC) 2025/2026 in Strassburg teilgenommen und sich für das Viertelfinale qualifiziert.

Cedric Herbst, Sarah Flütsch, Iliad Kamazani (v.l.n.r.)
Das Luzerner HPMCC Team vor dem Palais de l'Europe, Strassburg.

Die Final Oral Round fand vom 1. bis 5. Juni 2026 in Strassburg statt – dem Sitz des Europarats und des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR). Sarah Flütsch, Cedric Herbst und Iliad Kamazani vertraten die Universität Luzern und qualifizierten sich für das Viertelfinale, wo sie auf das spätere Siegerteam trafen. Betreut wurde das Team von Prof. Dr. Sebastian Heselhaus und MLE Cécile Christen.

Die Helga Pedersen Moot Court Competition ist ein renommierter europäischer Wettbewerb, bei dem Studierende der Rechtswissenschaften einen fiktiven Fall vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) verhandeln. Im Zentrum der diesjährigen Ausgabe stand eine mögliche Verletzung des Rechts auf ein faires Verfahren gemäss Art. 6 EMRK im Kontext der Verwendung KI-generierter Beweise in einem Strafverfahren.

Einblicke in den Europarat

Der Aufenthalt in Strassburg bot neben dem Wettbewerb weitere Begegnungen. Prof. Dr. Rodrigo Rodriguez, der sich im gleichen Zeitraum in Strassburg aufhielt, gab Einblicke in seine Arbeit beim Committee on Legal Cooperation des Europarats. Zudem lernte das Team Urs Beer kennen, den stellvertretenden Missionschef der Ständigen Vertretung der Schweiz beim Europarat.

Die Qualifikation für die Final Oral Round hatte das Luzerner Team dank überzeugender Leistungen in der schriftlichen und mündlichen Phase des Wettbewerbs sowie an der Regional Oral Round in Athen (6. bis 8. März 2026) erreicht (Newsmeldung vom 25. März).