MA Kommunikations- und Gesellschaftswissenschaften | Departementssekretär des Bildungs- und Kulturdepartements, Kt. Obwalden | *1978

 

Auf welches Engagement während deines Studiums bist du besonders stolz? Wir hatten ein Lesegrüppchen und lasen einige Klassiker und harte Brocken.

An welche Momente aus deiner Studienzeit erinnerst du dich besonders gerne? Während des Studiums sass ich oft in einer ruhigen Beiz und las die Texte für die Uni. An diese Morgenstunden erinnere ich mich sehr gerne.


"Ich kann in viele politische Prozesse direkt Einblick nehmen."  


Welche Aspekte deines heutigen Berufs bereiten dir am meisten Freude?
Ich habe ein sehr breites Aufgabengebiet und kann in viele politische Prozesse direkt Einblick nehmen.

Inwiefern erleichtert dir dein Studienabschluss deinen Berufsalltag? Ich beschäftige mich in der Stabsstelle des Departements und als Vertreter in verschiedenen Aufsichts- und Finanzgremien in meinem Alltag häufig mit Organisationsfragen und bereite ganz unterschiedliche Entscheide vor. Da ist mein Studienabschluss «Organisation und Wissen» ein sehr guter Boden. Ich muss mich in ganz verschiedenen Gebieten rasch orientieren und die kritischen Punkte sehen. Auch dabei hilft mir das Studium.

Wie ist dein Berufseinstieg verlaufen? Ich habe bereits während des Studiums die Stellenanzeiger sehr genau gelesen, geschaut, was mir passen würde, und habe mich im Verlauf des Abschlussjahres auch aktiv beworben. Während der Masterprüfungen konnte ich mich vorstellen und es hat gepasst. Seit dem Studienabschluss arbeite ich hier in Obwalden.


"Ich habe bereits während des Studiums die Stellenanzeiger sehr genau gelesen." 


Hättest du dir je erträumt, heute diesen Job auszuführen?
Es war die Ausschreibung, die mich am meisten reizte. Und es klappte. Dass es so schnell klappt, hätte ich jedoch nicht zu hoffen gewagt.

Was rätst du Studierenden, damit sie einen erfolgreichen Berufseinstieg realisieren können? Überlegt euch, was ihr machen wollt. Man muss zuerst das Auge schärfen, in welche Richtungen man sich überhaupt entwickeln will. Dann kann man in diesen Bereichen im Rahmen des Studiums und in Praktika oder Nebenjobs bereits erste Erfahrungen sammeln.

(Stand des Interviews: August 2015)

Lebenslauf

*1978

2000 Primarlehrerdiplom, Zug

2000–2003 Primarlehrer

2006 BA Gesellschafts- und Kommunikationswissenschaften, Uni Luzern

2003–2007 Div. Vikariate als Lehrperson

2005–2008 Studierendenvertreter in der Lehrkommission der Uni Luzern

2007–2009 Berufsschullehrer (Teilzeit)

2008–2009 Mitglied des Studentischen Pools für die externe Universitäts-Evaluation der OAQ, Uni Luzern

2009 MA Gesellschafts- und Kommunikationswissenschaften, Schwerpunkt Organisation und Wissen, Uni Luzern

seit 2009 Departementssekretär des Bildungs- und Kulturdepartements, Kanton Obwalden