Der "Erste Zugriff" bringt die polizeilichen Einsatzkräfte sowie die Staatsanwaltschaft oft zeitgleich an den Tatort. Wann auch immer, wo auch immer! Was sie erwartet, zeigt sich erst allmählich vor Ort, oft unter schwierigen Bedingungen. Alle sind gefordert, polizeiliche Einsatz- und Spezialkräfte und die Staatsanwältinnen und Staatsanwälte, die auf Pikett stehen und an den Tatort ausrücken.

Thema des CAS Forensics l ist die zentrale Startphase der Strafuntersuchung. Dozierende aus Wissenschaft und Praxis führen die Kursteilnehmenden sorgfältig und umfassend durch die entscheidende Phase des "Ersten Zugriffs". Der Zertifikationsstudiengang CAS Forensics l bietet ein auf Praktikerinnen und Praktiker zugeschnittenes Zusatzstudium.

Ziel der Ausbildung

Der CAS Forensics l ermöglicht den Studierenden ein plötzlich auftretendes, strafrechtlich relevantes Ereignis rechtlich und taktisch richtig und angemessen im Rahmen einer Lagebeurteilung so umfassend wie möglich zu erfassen, zu analysieren und die erforderlichen strafprozessualen Massnahmen anzuordnen bzw. durchzuführen. Geschult wird das vernetzte Denken und Handeln mit den verschiedenen Beteiligten am Strafverfahren, mit dem Ziel, die Strafuntersuchung in dieser entscheidenden Phase klug zu initialisieren.

Die Teilnehmenden schärfen ihren Blick für die zeitkritisch anzuordnenden Beweissicherungsmassnahmen und sind in der Lage, die Problemstellung zielgerichtet, prozessual einwandfrei und effizient zu analysieren und zu lösen. Sie kennen die Aufgabenteilung zwischen Polizei und Staatsanwaltschaft und führen die Untersuchung in Varianten denkend stets auf das materielle Strafrecht ausgerichtet durch.

Flyer CAS Forensics l