Welche Faktoren sind für den Erfolg einer Dekarbonisierung der Industriestaaten wichtig und welche Folgen haben diese tiefgreifenden energiepolitischen Veränderungen auf gesellschaftliche Akteure? Zu diesen Themen fand diese Woche ein Workshop in Seelisberg im Kanton Uri statt.

Globale Erwärmung schreitet fort. Um klimaschädliche Emissionen zu senken haben insbesondere Industrieländer in den vergangenen Jahren versucht einen Umstieg in eine nachhaltigere Energieversorgung durch erneuerbare Energien zu erreichen. Welche Implikationen eine solche politisch herbeigeführte Energiewende im gesellschaftlichen und ländervergleichenden Kontext hat, ist die zentrale Frage des AP-Energy Grant Projekts «Beyond Policy Adoption: Implications of Energy Policy on Parties, Publics, and Individuals», das von Prof. Dr. Lena Schaffer vom Politikwissenschaftlichen Seminar geleitet wird.

Im Rahmen dieses Projekts fand nun vom 3.-5. Juni ein Workshop zum Thema «(Comparative) Political Economy of Energy Transition» in Seelisberg im Kanton Uri  statt. Dank der finanziellen Unterstützung des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) konnten während des Workshops Luzerner und Internationale Referenten ihre Forschung zu Energie- und Klimapolitik präsentieren und kritisch diskutieren. Die Teilnehmer waren: Michaël Aklin (University of Pittsburgh); Xun Cao (Penn State University); Federica Genovese (University of Essex); Maximilian Lüth (Universität Luzern); Matto Mildenberger (University of California at Santa Barbara); Stefan Mueller (Universität Zürich); Resul Umit (Universität Luzern).  

 

8. Juni 2019