"Wie fit bin ich?" Diese Frage steht im Zentrum der Gesundheitswoche vom 6. bis 10. November, welche erstmals an der Universität Luzern stattfindet. Die Antwort liefert ein kostenloser Fitness-Check für Studierende und Mitarbeitende der Universität.

"Der härteste Schritt zu Fitness ist der erste. Nimm ihn jetzt!" (Heather Montgomery)

Mit einem vitalen und beweglichen Körper ist man leistungsfähiger im Alltag. Hilfreich dazu ist ein Fitness-Check, der einem in 40 Minuten aufzeigt, wo man ansetzen muss.

Der Hochschulsport Campus Luzern bietet Studierenden und Mitarbeitenden die Möglichkeit, ihre persönliche Fitness in den Bereichen Kraft, Beweglichkeit, Ausdauer, Gleichgewicht sowie mittels der "Waist to Height Ratio WHtR" das eigene Gesundheitsrisiko zu testen. Zusätzlich bietet die Lungenliga Zentralschweiz einen Lungenfunktionstest an.

Unterstützt und ermöglicht wird die Gesundheitswoche von der Leysin Fondation. Weitere Sequenzen sind in den Herbstsemsetern 2018 und 2019 vorgesehen.

Der Fitness-Check: Das wird getestet

Der Fitness-Check dauert rund 40 Minuten. Bei diesem Check testen wir fünf Bereiche und finden so ungenutzte Potenziale.

  • Messung der Waist to Heigh Ratio (WHtR)
  • 3 Checks zur Beweglichkeit
  • 1 Check zum Gleichgewicht
  • 2 Checks zur Kraft
  • 1 Check zur Ausdauer

Die Stationen werden von Trainingsleitenden des Hochschulsports Campus Luzern betreut. Ein Lungenfunktionstest wird von der Lungenliga Zentralschweiz durchgeführt. 

Waist to Height Ratio WHtR

Der WHtR (Waist to height Ratio) gilt nach den neusten wissenschaftlichen Forschungsergebnissen als aussagekräftigster anthropometrischer Wert für die Bestimmung des Gesundheitsrisikos in Bezug auf Übergewicht. Seine Formel lautet: WHtR = (Bauchumfang in cm) / (Grösse in cm)

Wer einen erhöhten WHtR-Wert aufweist, hat ein höheres Gesundheitsrisiko für Herzkreislauf-Erkrankungen und Stoffwechsel-Erkrankungen wie Diabetes. Dabei ist Fett nicht gleich Fett. Das abdominale Fett, also das Fett welches sich im Bauchraum befindet, ist dabei das Gefährlichste. Die Fettpolster ums Gesäss und die Hüfte sind dagegen eher schützend.

Beweglichkeit

Eine optimale Beweglichkeit ermöglicht, Bewegungen in vollem Umfang leichter, schneller und fliessender auszuführen. Sie leistet einen wichtigen Beitrag für eine gute Belastungsverträglichkeit und Verletzungsprophylaxe. Zudem führt eine gut entwickelte Beweglichkeit zu einer hohen Entspannungsfähigkeit der beteiligten Muskeln und Sehnen.

Gleichgewicht

Das Gleichgewicht gilt als Voraussetzung für eine ökonomische und gesunde Bewegung. Ein gutes Körpergleichgewicht beugt Beschwerden und Verletzungen vor und es ermöglicht uns die sichere und zielgerechte Ausführung unserer Bewegungen. Insbesondere die halte- und gelenksstabilisierenden Muskeln, die koordiniert zusammenarbeiten, sind für ein gutes Gleichgewicht erforderlich. Voraussetzung für dieses optimale Zusammenspiel ist sowohl die sensomotorische Leistungsfähigkeit als auch die Aufnahme- und Verarbeitungsfähigkeit der Informationen aus der Peripherie.

Kraft

Die Kraft ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für die Kontrolle der Körperhaltung und der Bewegungen im Gravitationsfeld der Erde. Sie beeinflusst die Leistungsfähigkeit und die Belastbarkeit des ganzen Organismus. Eine gut ausgebildete, ausbalancierte Muskulatur ist wichtig für die Prävention von Verletzungen und die Erhaltung der Lebensqualität. Speziell die Rumpfkraft ist ein entscheidender Faktor für eine ergonomische, gesunde Körperhaltung.

Ausdauer

Eine gute Ausdauerleistungsfähigkeit beeinflusst unser Herz-Kreislaufsystem positiv und hat somit eine herzschützende Wirkung. Die Herzleistung wird verbessert und ökonomisiert. Eine gute Ausdauer trägt massgeblich zu einer höheren Lebensqualität bei.

Der Test ermittelt die Leistung pro Kilogramm Körpergewicht an der anaeroben Schwelle und gibt somit Aufschluss über die Ausdauerleistungsfähigkeit.

Lungenfunktion

Täglich machen wir zirka 20'000 Atemzüge, dabei werden 15'000 Liter Luft ein- und ausgeatmet. Der Atem ist unser ständiger Begleiter und das Atmen ist die Aktivität, welche wir ununterbrochen ausüben. Damit wir unseren Körper mit ausreichend Sauerstoff versorgen können, ist eine gute Atemfunktion erforderlich. Nur so haben wir ausreichend Sauerstoff für Muskeln, Zellen, Organe und auch für die Denkleistung.

Gemessen wird unter anderem die Einsekundenkapazität (FEV1), das ist die maximale Luftmenge, die forciert innerhalb von einer Sekunde ausgeatmet werden kann. Bei einer 30jährigen Frau ist der Normwert des FEV1 ca. 3.36 Liter, bei einem Mann ca. 4.37 Liter.

Fitness-Check durchgeführt: und jetzt? Persönliche Beratung danach

Anschliessend an die Tests können sich die Teilnehmenden zu den persönlichen Ergebnissen von Expertinnen beraten lassen.

Infos und Öffnungszeiten

Fitness-Check

Datum: 6. bis 10. November 2017
Ort:  Uni/PH-Gebäude, Raum: Tutorium UG1
Zeit: Die Zeitangabe bezieht sich auf den Start des Checks.

Montag, 6. November11.30 - 13.3016.30 - 18.30
Dienstag, 7. November7.30 - 9.3011.30 - 13.3016.30 - 18.30
Mittwoch, 8. November7.30 - 9.3011.30 - 13.3016.30 - 18.30
Donnerstag, 9. November7.30 - 9.3011.30 - 13.3016.30 - 18.30
Freitag, 10. November7.30 - 9.3011.30 - 13.3016.30 - 18.30

Dauer: ca. 40 Minuten
Kosten: keine
Mitbringen: Sportkleidung, Turnschnuhe, Handtuch, Trinkflasche
Garderoben, WC, Duschen: stehen im UG1 zur Verfügung

Lungenfunktionstest

Datum: 6. bis 9. November 2017
Ort:  Uni/PH-Gebäude Raum: Tutorium UG1
Zeit: 11.30 bis 13.30
Dauer: ca. 10 Minuten
Kosten: keine

Infos zur Anmeldung

Spontanes Vorbeikommen ist erwünscht. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich, hilft uns aber bei der Planung. Es ist mit einer kleinen Warteizeit zu rechnen.

Fitness-Check

Kontakt

Bei Fragen per E-Mail stehen Karin Udvardi, Sarah Balsiger und  Madeleine Wolf  gerne zur Verfügung.