Der "Schweizer Human-Relations-Barometer" misst regelmässig die Einstellungen, Wahrnehmungen, Stimmungen und Absichten von Beschäftigten in der Schweiz. Für den Zeitraum 2021 bis 2024 wurde erneut ein Förderbeitrag des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) gesprochen.

Die Covers der drei neuesten "HR-Barometer"-Ausgaben

Der "Schweizer HR-Barometer" erfasst seit 2006, wie Beschäftigte in der Schweiz ihre Arbeitssituation erleben und stellt ein Kooperationsprojekt der Universitäten Luzern und Zürich und der ETH Zürich dar. Seit Beginn der Erhebung wurden elf Ausgaben mit aktuellen, abwechselnden Schwerpunktthemen veröffentlicht. So verknüpfte die jüngste, in diesem Oktober erschienene Ausgabe etwa die Themen "Digitalisierung" und "Alternde Gesellschaft" als zwei wesentliche Entwicklungen. Seit 2012 und nun auch für die nächsten vier Jahre wird das Projekt im Rahmen des Förderinstruments "Forschungsinfrastrukturen" vom SNF finanziert.

Füllen einer Forschungslücke

Mithilfe einer repräsentativen, regelmässig durchgeführten und differenzierten Befragung von insgesamt 2000 Beschäftigten in der deutsch-, französisch- und italienischsprachigen Schweiz werden sowohl die Beziehung zwischen Arbeitnehmenden und ihrem Arbeitgeber als auch das aktuelle Arbeitsklima in Unternehmen der Schweiz detailliert untersucht. Die Repräsentativuntersuchung füllt eine zentrale Lücke in den öffentlich verfügbaren sozialwissenschaftlichen Daten über die Arbeitssituation von Beschäftigten in der Schweiz, die über den juristischen Arbeitsvertrag hinausgehen, und ermöglicht Vergleiche zur Arbeitssituation der vergangenen Jahre seit 2006. Herausgegeben wird der "Schweizer HR-Barometer" durch Prof. Dr. Gudela Grote (ETH Zürich) und Prof. Dr. Bruno Staffelbach, Professor für Betriebswirtschaftslehre und Direktor des Center für Human Ressource Management (CEHRM) an der Universität Luzern.

  • Titel des Projekts: "Swiss Human-Relations-Barometer 2021–2024"
  • Herausgebende: Prof. Dr. Gudela Grote, Professorin für Arbeits- und Organisationspsychologie (ETH Zürich); Prof. Dr. Bruno Staffelbach, Professor für Betriebswirtschaftslehre und Direktor des Center für Human Ressource Management (CEHRM)
  • Leitung: Dr. Anja Feierabend, Oberassistentin und Dozentin am CEHRM
  • Mitarbeitende: Laura Schärrer, wissenschaftliche Assistentin am CEHRM; Julian Pfrombeck, Doktorand (ETH Zürich)
  • Projektdauer: 48 Monate
  • Bewilligte Fördersumme des Schweizerischen Nationalfonds (SNF): CHF 650'000 CHF (gerundet) 

Website-Bereich "HR-Barometer" mit allen Ausgaben

13. November 2020