Im kommenden Herbst startet der neue Weiterbildungsstudiengang in Palliative Care. Dieser wird von der Universität Luzern mit dem Luzerner Kantonsspital und weiteren Praxispartnern angeboten.

Palliative Care, die Betreuung und die Behandlung von Menschen mit unheilbaren Krankheiten, wird immer wichtiger. (Symbolbild: istock.com/Xesai)

Palliative Care steht für die Betreuung und die Behandlung von Menschen mit unheilbaren Krankheiten. Dabei stellen sich nicht nur Fragen der medizinischen Betreuung, sondern auch verschiedenster anderer Aspekte wie etwa Organisations- und Versorgungsmanagement, Recht, Ethik, Spiritualität, Finanzierung oder politische Rahmenbedingungen. Das CAS Palliative Care ermöglicht eine vertiefte Auseinandersetzung mit all diesen Aspekten und füllt damit eine Lücke im universitären Weiterbildungsangebot. Der modular aufgebaute, interdisziplinäre Studiengang richtet sich vorwiegend an Ärztinnen und Ärzte, aber auch andere Fachpersonen, die sich im Bereich Palliative Care weiterentwickeln möchten.

Die Partner ergänzen sich dabei ideal. Das Luzerner Kantonsspital richtet den medizinischen und den psycho-sozialen Teil aus, die Universität deckt die gesellschafts- und sozialwissenschaftlichen Themen ab. Beteiligt sind ferner verschiedene Zentralschweizer Organisationen im Bereich der palliativen Versorgung, was für den Praxisbezug sehr wertvoll ist.

Palliative Care wird angesichts einer alternden Bevölkerung und der Zunahme von chronischen Krankheiten immer wichtiger. Mit dem Weiterbildungsstudiengang können die Partner einen Beitrag leisten im Hinblick auf eine nachhaltige Versorgung der Bevölkerung in diesem Bereich.

Der Aufbau des CAS Palliative Care wird vom Universitätsverein, der Krebsliga, und durch zwei weitere Donationen finanziell unterstützt.

Weitere Infos:
Am Donnerstag, 13. Juni 2019 findet um 18 Uhr an der Universität Luzern ein Informationsanlass statt. Details und weiter Infos dazu auf der
Website CAS Palliative Care

7. Juni 2019