Das Team der Universität Luzern, bestehend aus Susanna Weinekötter und Monica Alnes, hat am 6. Nelson Mandela World Human Rights Moot Court in Genf den hervorragenden zweiten Gesamtrang erreicht. Zudem ging der zweite Platz in den individuellen Plädoyers an Monica Alnes.

Laura Aussserladscheider Jonas, Monica Alnes, Susanna Weinekötter und Gabriel Zalazar (v.l.) mit Seid al-Hussein, UN-Hochkommissar für Menschenrechte (Mitte).

Der seit 2014 nach Nelson Mandela benannte World Human Rights Moot Court wird vom UN-Hochkommissar für Menschenrechte und der Universität Pretoria (Südafrika) veranstaltet, wo er bislang auch durchgeführt wurde.

Dieses Jahr wurde die Austragung nach Genf an den Sitz des UN-Hochkommissars im Palais Wilson verlegt. Vom 8. bis 10. Dezember 2014 befassten sich Studierende mit einem hypothetischen Menschenrechtsfall: Vor dem Hintergrund eines Bürgerkriegs in einem fiktiven Staat ging es um Fragen zu den Themen Staatsgewalt, Gewalt gegen Frauen, Rechte von Flüchtlingen sowie Gleichberechtigung der Geschlechter bei Friedensverhandlungen. Nach einer schriftlichen Ausscheidungsrunde waren die besten 13 Teams aus den 5 Weltregionen ins mündliche Finale gelangt, in dem Susanna Weinekötter und Monica Alnes von der Universität Luzern den zweiten Gesamtrang erkämpften.

Neben dem Team gebühren Lob und Dank den beiden Coaches Laura Ausserladscheider Jonas und Gabriel Zalazar. Die Luzerner Teams haben sich seit der ersten Durchführung des Moot Courts 2009 – damals hiess er noch Pretoria World Human Rights Moot Court – jedes Jahr für das Finale qualifiziert. Leitender Professor des Projekts an der Universität Luzern ist Prof. Dr. Alexander H. E. Morawa, Professor für Rechtsvergleichung und angloamerikanisches Recht; an seinem Lehrstuhl wird auch ein Team für den Inter-American Human Rights Moot Court betreut.

Website des Nelson Mandela World Human Rights Moot Court

Artikel zum Thema Moot Courts im uniluAKTUELL 48

11. Dezember 2014