Die Universität Luzern hat am Donnerstag, 6. November 2014, ihren Dies Academicus im Kultur- und Kongresszentrum Luzern gefeiert. Im Mittelpunkt standen die akademischen Ehrungen durch die Theologische, die Kultur- und Sozialwissenschaftliche und die Rechtswissenschaftliche Fakultät sowie die Festansprache von Prof. Dr. theol. Markus Ries, Prorektor Lehre und Internationale Beziehungen, zum Thema "Vierhundert Jahre Bologna-Reform".

Die neuen Ehrendoktoren der Universität Luzern (v.l.): Prof. Dr. Dr. h.c. Ulfrid Neumann, Prof. Dr. Colin G. Calloway und Prof. Dr. Heiner Bielefeldt

Nach der Begrüssung der Gäste aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Kultur durch Rektor Prof. Dr. Paul Richli stellt Markus Ries in der Festrede die Bologna-Reform einem früheren Versuch, ganz Europa mit einer einheitlichen Studienarchitektur zu überziehen, gegenüber: Am 8.  Januar 1599 und damit 400 Jahre vor Bologna liess der fünfte General der Gesellschaft Jesu, P. Claudio Aquaviva SJ, für alle Jesuitenkollegien in Europa eine neue, einheitliche Studienordnung publizieren.

Mit der Ehrendoktorwürde wurden Prof. Dr. Heiner Bielefeldt, Prof. Dr. Colin G. Calloway und Prof. Dr. Dr. h.c. Ulfrid Neumann bedacht. Der Credit Suisse Award for Best Teaching ging an Prof. Dr. Birgit Jeggle-Merz, ausserordentliche Professorin für Liturgiewissenschaft. Der Universitätsverein verlieh seine Dissertationspreise an Dr. theol. des. Maria Hässig, Dr. des. Martin Weder und Dr. iur. Jonas Rüegg. Florian Lichtin, Vorstandsmitglied der Studierendenorganisation Luzern SOL, wandte sich im Namen der Studierenden ans Publikum. Das Schlusswort hielt Regierungsrat Reto Wyss, Vorsteher des Bildungs- und Kulturdepartements.

Auskunft:
Lukas Portmann, Kommunikationsbeauftragter Universität Luzern, +41 41 229 50 90, lukas.portmannremove-this.@remove-this.unilu.ch

6. November 2014