Juden- und Christentum im Dialog: Im "Fokus" dieser Ausgabe des Magazins der Universität Luzern geht es um Forschung zu diesem Themenkomplex.

Seite an Seite: Davidstern und Kreuz. (Symbolbild: ©iStock.com/KaraGrubis)

Prof. Dr. Verena Lenzen spricht im Front-Interview über ihr neues Projekt, das sich mit der 1947 in Seelisberg durchgeführten "Dringlichkeitskonferenz gegen Antisemitismus" befasst. Die Ergebnisse der auf drei Jahre angelegten Studie sollen nicht in verschlossenen Archivräumen bleiben, so die Professorin für Judaistik und Theologie/Christlich-Jüdisches Gespräch. Es sei ihr ein Anliegen, dieses Gründungsereignis der Verständigung der beiden Weltreligionen im 20. Jahrhundert nachhaltiger im öffentlichen Bewusstsein zu verankern. "Man kann stolz darauf sein, dass die Dringlichkeitskonferenz und zuvor auch schon der Zionistenkongress in der Schweiz stattgefunden hat – und dürfte dies ruhig mehr zeigen."

Um Forschung geht es auch in weiteren Beiträgen dieser Ausgabe: So arbeiten Prof. em. Dr. Enno Rudolph und Dr. Marzia Ponso an einer kritischen Ausgabe von Niccolo Machiavellis "Il Principe". Die beiden möchten damit nicht nur einen Beitrag zur nachhaltigen Rehabilitierung des ausserhalb der Wissenschaft noch immer umstrittenen Autors leisten, sondern darüber hinaus zu einer neuen Sichtweise auf den Humanismus anregen. Und Franz M. Wittmann beschäftigt sich in seinem kirchenrechtlichen Dissertationsprojekt mit der Entwicklung eines Rechts auf gewaltfreie Erziehung und Ausbildung.

uniluAKTUELL wird von der Öffentlichkeitsarbeit der Universität Luzern herausgegeben. Das Magazin erscheint viermal pro Jahr und ist als Print-, als Online- und als Tablet-Version erhältlich. Es liegt an der Universität auf und wird kostenlos an Abonnentinnen und Abonnenten versandt.
Bestellmöglichkeit, mehr Informationen und Archiv  

uniluAKTUELL im App Store
uniluAKTUELL auf Google Play

27. November 2015