Das Team der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Luzern erreicht am 21. Inter-American Human Rights Moot Court den ersten Platz für sein auf Englisch verfasstes Memorial. Die beiden Masterstudierenden Elen Sahin und Atilla Cilingir haben mit ihrer ausgezeichneten Schrift in einem hypothetischen Gerichtsfall den Staat Santa Clara vertreten.

Elen Sahin und Atilla Cilingir
Elen Sahin und Atilla Cilingir

Die mündlichen Gerichtsverhandlungen fanden vom 22. bis 27. Mai an der American University in Washington, DC statt. Zum Erfolg ebenfalls massgeblich beigetragen haben die beiden Coaches der Universität Luzern, Silja Aebersold und Gabriel Zalazar. Beim hypothetischen Fall ging es um ein Gold- und Silberminen-Projekt, wovon die Territorien zweier Urvölker betroffen waren.

Der seit 1995 jährlich durchgeführte Inter-American Human Rights Moot Court mit Beteiligung von über hundert Studierendenteams aus der ganzen Welt wird parallel in den drei Sprachen Englisch, Spanisch und Portugiesisch durchgeführt.

20 Minuten berichtet am 9. Juni 2016 auf seiner Online-Plattform und in der Regionalausgabe Luzern auf Seite 5 über die erfolgreichen Mooties.

Ein Moot Court ist ein fiktives Gericht oder Schiedsgericht, vor dem Streitfälle ausgetragen werden. Teams der Universität Luzern nehmen regelmässig an verschiedenen Moot Courts teil (Übersicht Moot Courts).

 

31. Mai 2016