Auszeichnung für Dissertation zu KI und Robotik in der Pflege

Alexandra Kaiser-Duliba ist für ihre Dissertation mit dem zweiten Platz beim Wissenschaftspreis «Naturwissenschaft und Theologie» der Görres-Gesellschaft geehrt worden.

Dr. Alexandra Kaiser-Duliba

Prämiert wurde Dr. Alexandra Kaiser-Duliba, wissenschaftliche Oberassistentin und Dozentin am Institut für Sozialethik ISE, für ihre Dissertation «Personalisiert. Entpersonalisiert. Ethische Beurteilung des Einsatzes von Robotik und Künstlicher Intelligenz in der Pflege anhand des Personkonzepts von Paul Ricœur». In ihrer Begründung schreibt die Jury: «Wie schon der Titel andeutet, beschäftigt sie sich mit dem Personbegriff und beruft sich hierbei auf Arbeiten von Paul Ricœur. Ricœurs Personkonzept dient dabei als Leitbild des personengerechten Einsatzes von datenbasierten Systemen und Robotik und liefert somit eine wegweisende Promotion in diesem Bereich.»

Förderung für Nachwuchsforschende

Seit 2024 vergibt das Interdisziplinäre Institut der Görres-Gesellschaft jährlich einen Preis für herausragende, aktuelle wissenschaftliche Publikationen, die sich mit Grenzfragen von Naturwissenschaft, Medizin und Theologie befassen und den interdisziplinären Dialog fördern. Er zielt darauf ab, junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in ihrer Karriere zu unterstützen.

Der Wettbewerb zum Wissenschaftspreis «Naturwissenschaft und Theologie» wurde vom Institut für Interdisziplinäre Forschung der Görres-Gesellschaft in Zusammenarbeit mit der Stiftung Apfelbaum dieses Jahr zum dritten Mal ausgetragen. Die Preisverleihung findet am 16. September 2026 im Rahmen der 70. Tagung des Interdisziplinären Instituts der Görres-Gesellschaft in Berlin statt.

Newsmeldung der «Görres-Gesellschaft»