Universität Luzern neu am MAS in Kognitiver Verhaltenstherapie beteiligt
Der MAS in Kognitiver Verhaltenstherapie mit Schwerpunkt Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene wird künftig gemeinsam von den Universitäten Zürich, Freiburg, Bern und Luzern durchgeführt. Neu beteiligt sich auch die Universität Luzern an der berufsbegleitenden Weiterbildung.
Der MAS ist eine etablierte Weiterbildung im Bereich der Psychotherapie mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Neu ist die gemeinsame Trägerschaft der vier Universitäten. Damit wird ein starkes universitär abgestütztes Netzwerk geschaffen, das wissenschaftliche Expertise, klinische Erfahrung und Praxistransfer institutionsübergreifend verbindet.
Psychische Störungen im Kindes-, Jugend- und jungen Erwachsenenalter stellen Fachpersonen vor spezifische diagnostische und therapeutische Herausforderungen. Der MAS vermittelt fundierte Kompetenzen für eine evidenzbasierte psychotherapeutische Arbeit mit jungen Menschen. Inhaltlich ist das Programm kognitiv-verhaltenstherapeutisch ausgerichtet und integriert zugleich eine systemische Sichtweise sowie Methoden anderer wissenschaftlich erprobter Ansätze.
«Die Kooperation mit den Universitäten Zürich, Freiburg und Bern eröffnet für die Weiterbildung wertvolle Synergien», sagt Prof. Dr. Karin Hediger, Studienleiterin an der Universität Luzern. «Gerade dieses Netzwerk aus universitärer Lehre, Forschung und klinischer Praxis macht das Programm besonders attraktiv.»
Der MAS richtet sich an Psychologinnen und Psychologen, die Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene werden möchten. Das Programm umfasst 60 ECTS, dauert in der Regel vier bis sechs Jahre und ist vom Bundesamt für Gesundheit ordentlich akkreditiert.
Weitere Informationen zu Anmeldung, Zulassung und Kosten sind über die Universität Fribourg oder die Weiterbildungsakademie der Universität Luzern erhältlich.
