Äpfel und Birnen kann man nicht vergleichen? Doch, und das ist im Bereich der Evaluation von Forschung sogar sehr fruchtbar, wie eine in der neuen Ausgabe des Uni-Magazins uniluAKTUELL vorgestellte Studie zeigt.

Zur Klärung der Frage, wie einzelne Forschungsprojekte in der Theologie qualitativ zu beurteilen sind, kann es unter Umständen mehr Sinn machen, diese mit Projekten aus anderen Fachrichtungen innerhalb der Theologie oder aber sogar mit solchen aus den Geisteswissenschaften zu vergleichen. Ganz wichtig aber, so die Erkenntnis aus der im "Fokus"-Beitrag präsentierten Untersuchung: Wer einen Vergleich von "apples and oranges", wie die Redensart im Englischen heisst, anstrebt, muss sich sehr bewusst sein, welche Kriterien dabei zu Rate gezogen und wie diese gewichtet werden. 

Über die Titelgeschichte hinaus wartet diese Ausgabe des Magazins mit einem bunten Strauss an Themen aus der Welt der Wissenschaft an der Universität Luzern auf. So gibt es neue, mit Drittmitteln geförderte Projekte zu Gesundheitskompetenz und Personalisierung der Politik und zu Metaphysik und Ontologie. Ergebnisse können aus zwei Studien im Bereich Religionswissenschaft präsentiert werden. Vorgestellt werden unter anderem zudem das neu an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät angesiedelte Zentrum für Human Resource Management und der neue Leiter des Politikwissenschaftlichen Seminars.

uniluAKTUELL wird von der Öffentlichkeitsarbeit der Universität Luzern herausgegeben. Das Magazin erscheint viermal pro Jahr jeweils zu Beginn und gegen Ende des Semesters und ist als Print- und als Online-Version erhältlich. Es liegt an der Universität auf und wird kostenlos an Abonnentinnen und Abonnenten versandt. Bestellmöglichkeit, mehr Informationen und Archiv 

20. Februar 2017