Studie zu kantonalen Monopolen und geschlossenen Märkten

Bernhard Rütsche/Nicolas Diebold, Geschlossene Märkte (Kap. 5) und Zugang zu geschlossenen Märkten (Kap. 6), in: Samuel Rutz/Lukas Schmid, Kantonsmonitoring 6: Von alten und neuen Pfründen. Wie die Kantone Monopole stützen statt Märkte fördern, Avenir Suisse 2014, S. 83–107.

Bernhard Rütsche und Nicolas Diebold haben für das von Avenir Suisse herausgegebene Kantonsmonitoring 6 („Von alten und neuen Pfründen. Wie die Kantone Monopole stützen statt Märkte fördern“) das Konzept der offenen und geschlossenen Märkte entwickelt. Im Unterschied zu offenen Märkten charakterisieren sich geschlossene Märkte dadurch, dass der Marktzugang durch verwaltungsrechtliche Regulierungsinstrumente  mengenmässig eingeschränkt ist. Die Monopolisierung einer wirtschaftlichen Tätigkeit ist dabei nur ein mögliches Instrument, um den Marktzugang zu schliessen – weitere Instrumente sind etwa Kontingente, Leistungsaufträge oder Bewilligungen für gesteigerten Gemeingebrauch. Die Beiträge von Rütsche und Diebold analysieren die verschiedenen Arten von geschlossenen Märkten und untersuchen, wie der Zugang zu diesen rechtlich ausgestaltet ist. 

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