Linda Sulzer, Alumna der Universität Luzern mit Major Politikwissenschaft, wurde mit dem Prix Seval 2014 ausgezeichnet. Sie erhält den Preis für ihre Bachelorarbeit "Bereitschaft zur Unterzeichnung von völkerrechtswidrigen Volksinitiativen. Was steckt dahinter?".

Preisträgerin Linda Sulzer (vorne) mit der Jury.

Mit dem Prix Seval werden wissenschaftliche Arbeiten ausgezeichnet, die einen hervorragenden Beitrag zur Weiterentwicklung von Theorie und Praxis der Evaluation oder zur Verwendung von Evaluation liefern. Verleiherin des in diesem Jahr zum dritten Mal vergebenen Preises ist die Schweizerische Evaluationsgesellschaft (Seval).

Linda Sulzer hat in ihrer bei Prof. Dr. Andreas Balthasar verfassten Bachelorarbeit untersucht, warum und unter welchen Bedingungen Stimmbürgerinnen und Stimmbürger völkerrechtswidrige Volksinitiativen unterzeichnen. Sie konnte unter anderem zeigen, dass ein Hinweis zur Völkerrechtswidrigkeit einer Initiative auf den Unterschriftenbögen – wie das vom Bundesrat vorgeschlagen worden ist – die Zustimmung nicht negativ beeinflusst.

Wie Jurymitglied Prof. Dr. Isabelle Stadelmann-Steffen (auf dem Bild hinten in der Mitte) vom Institut für Politikwissenschaft an der Universität Bern bei der Preisverleihung in ihrer Laudatio betonte, wird dieses Ergebnis in der Arbeit nicht nur wissenschaftlich solid dargelegt, sondern sei auch höchst praxisrelevant. Ihr Fazit: "Alles in allem handelt es sich um eine hervorragende Evaluationsarbeit auf Bachelorstufe."

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16. September 2014