Im mündlichen Plädoyer am Finale vom 15. bis 17. April 2013 in Strassburg hat das Team bestehend aus den Studierenden Léa Fritsche, Ayelet Orlandi und Roberta Mantegazzi den neunten Rang erreicht. Unter den nicht französisch sprechenden Teilnehmern sind die Luzerner gar auf dem dritten Rang platziert.

Der Concours René Cassin hat einen fiktiven, aber an der Praxis orientierten Fall zur Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) zum Gegenstand. Das Moot Court-Team der Rechtswissenschaftlichen Fakultät hat sich im weltweit ausgeschriebenen Wettbwerb aus 60 Mannschaften für das Finale beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Strassburg qualifiziert. Unterstützt wurde das Team von den Coaches Madeleine Stocker und Sergio Syfrig. Für die Durchführung ist Dr. Clotilde Pégorier vom Lehrstuhl für Europarecht, Völkerrecht, Öffentliches Recht und Rechtsvergleichung (Prof. Heselhaus) verantwortlich.


Der seit 1985 durchgeführte, jährlich stattfindende und in französischer Sprache abgehaltene Concours René Cassin ist weltweit der renommierteste Moot Court für Menschenrechte. Der Wettbewerb gliedert sich in zwei Phasen. Von Dezember bis März wird von den weltweit 60 zugelassenen Teams ein Schriftsatz verfasst. Dieses Jahr hatte das Luzerner Team die Rolle erhalten, den beklagten Staat zu verteidigen. Nur die 16 besten Teams qualifizieren sich anschliessend für die zweite Runde, die mündlichen Plädoyers. Diese finden im April direkt am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Strassburg statt. Die Teams müssen dort je zwei Mal plädieren, um ihre Positionen vor einem hochkarätigen Richtergremium zu präsentieren.

Weitere Informationen und Auskunft:
www.concourscassin.eu
Dr. Clotilde Pégorier, Lehrstuhl für Europarecht, Völkerrecht, Öffentliches Recht und Rechtsvergleichung, 041 229 54 25, clotilde.pegorierremove-this.@remove-this.unilu.ch

24. April 2013