Online-Vorlesungsreihe «Gott und moderne Wissenschaft»
Theologie, Philosophie und aktuelle naturwissenschaftliche Erkenntnisse: Dieses Verhältnis steht im Fokus einer öffentlichen Online-Vorlesungsreihe des Zentrums für Philosophie und Theologie der Religionen.
Die analytische Religionsphilosophie steht in einem intensiven Austausch mit den Naturwissenschaften. Zentrale Entdeckungen des 20. und 21. Jahrhunderts – etwa in Physik und Biologie – haben grundlegende philosophische und theologische Fragestellungen neu akzentuiert. Konzepte von Zeit und Raum, Zufälligkeit und Gesetzmässigkeit oder die Diskussion um ein mögliches Multiversum fordern klassische Gottesvorstellungen ebenso heraus wie Überlegungen zur menschlichen Freiheit und Vorsehung.
Vor diesem Hintergrund widmet sich das Zentrum für Philosophie und Theologie der Religionen aktuellen Fragen an der Schnittstelle von Glaube und Wissenschaft: In welchem Verhältnis stehen moderne Physik und menschliche Freiheit? Wie lässt sich Gottes Wirken in einer von Kontingenz geprägten biologischen Welt denken? Und welche theologischen Konsequenzen ergeben sich aus der Möglichkeit ausserirdischen Lebens?
Vom 2. März bis 8. Mai 2026 veranstaltet das Zentrum eine öffentliche Online-Vorlesungsreihe im Rahmen des Online-Masterstudiengangs «Philosophy, Theology and Religions (PhilTeR)». Internationale Forschende aus Europa und Nordamerika gestalten die einzelnen Termine. Die Vorlesungen werden auf Englisch gehalten und finden via Zoom statt. Teilweise werden diese zusätzlich auf YouTube übertragen.
Eine Teilnahme ist nach Anmeldung möglich.
Montag, 2. März 2026, 18.00 Uhr
God, Relativity and Free Will
(Prof. Jeff Koperski, Saginaw State Valley University, Michigan)
Freitag, 20. März 2026, 18.00 Uhr
Multiverses and the Problem of Evil
(Prof. Klaas Kraay, Toronto Metropolitan University)
Montag, 13. April 2026, 18.00 Uhr
The Fate of Religions if Aliens Arrived
(Prof. Olli-Pella Vaino, Helsinki)
Freitag, 8. Mai 2026, 18.00 Uhr
Open Theism & Risk Management
(Prof. R.T Mullins, Lucerne and Biologin Dr. Emanuela Sani, PhD, University of Glasgow)
