Die Forschungskommission der Universität Luzern bietet ab dem 1. Januar 2015 im Rahmen der Nachwuchsförderung ein neues Instrument zur Unterstützung von Drittmittelprojekten und Dissertationseinstiegen an: "Anschubfinanzierung plus Bridge".

"Anschubfinanzierung plus Bridge": Unterstützung für Nachwuchsforschende. (Symbolbild: Nicolas Raymond, http://bit.ly/1Gg29fe; Bearbeitung: unilu)

Ziel ist es, zum einen wie bisher die Eingabe von Projektgesuchen an Drittmittelstellen mittels Anschubfinanzierung zu unterstützen. Zum andern soll neu zusätzlich ermöglicht werden, Doktorierende über die zwei bis dreimonatige Anschubfinanzierung hinaus für maximal sechs weitere Monate in dem geplanten Forschungsprojekt anzustellen. Der Zeitraum einer Anschubfinanzierung plus Bridge erstreckt sich vom Beginn der Gesuchausarbeitung an bis zum Bescheid der Drittmittelstelle. Die Doktorierenden müssen bei der Ausarbeitung der Gesuche mitwirken und als Projektmitarbeitende vorgesehen sein.

Die Bridge schliesst in Form einer temporären Anstellung an der Universität Luzern die bisherige Gehaltslücke von Ende Anschubfinanzierung bis zum Beginn des mit Drittmitteln finanzierten Projekts. Doktorierenden wird damit ermöglicht, im Vorfeld des Bescheids der Drittmittelstelle dank einer maximal neunmonatigen Anstellung (Anschubfinanzierung plus Bridge) in die Dissertation einzusteigen, sich auf das Projekt zu fokussieren und eine Basis dafür zu legen. Das Salär richtet sich nach den Ansätzen des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) für Doktorierende in SNF-Projekten (1. Jahr). Die geförderte Person verpflichtet sich zur Arbeit an der Dissertation gemäss den SNF-Richtlinien für Projektförderung.

Die Gesuche für Anschubfinanzierung plus Bridge sind an den regulären Eingabeterminen an die Forschungskommission (FoKo) einzureichen. SNF-Projekteingaben erachtet die FoKo als prioritär. Anträge an andere Drittmittelstellen sind auch möglich. Die FoKo unterstützt in der Regel maximal fünf Anschubfinanzierungen plus Bridge pro Jahr. Die Ausschreibung läuft vorerst während einer Pilotphase von drei Jahren.

Mehr Informationen:

Auskunft:
Martin Baumann, Prorektor Forschung und Präsident FoKo
Bruno Z'Graggen, Leiter Stelle für Forschungsförderung
fokoremove-this.@remove-this.unilu.ch

11. Dezember 2014