Universitäts- und Wissenschaftskultur
Die Universität Luzern versteht sich als gemeinsame Forschungs-, Lehr-, Lern- und Arbeitsgemeinschaft. Ein respektvoller Umgang, persönliche Beziehung und Dialog, transparente Kommunikation und faire Bedingungen für Studium und Arbeit sind im Leitbild der Universität verankert. Alle Universitätsangehörigen – Studierende, Forschende, Dozierende sowie Mitarbeitende – gestalten die Universität aktiv mit und tragen Verantwortung für die Kultur der Zusammenarbeit.
Eine inklusive Universitäts- und Wissenschaftskultur anerkennt die Vielfalt von Bildungswegen, Lebensrealitäten und Perspektiven. Ziel ist ein Studien- und Arbeitsumfeld, das allen Universitätsangehörigen ermöglicht, ihre individuellen Fähigkeiten und Potenziale bestmöglich zu entfalten. Dafür braucht es faire Arbeitsbedingungen und Verfahren, unvoreingenommene Leistungsbewertungen sowie vielfältige Karrieremöglichkeiten.
Führungspersonen tragen Verantwortung für ihre Mitarbeitenden und die Umsetzung der strategischen Ziele. Damit kommt ihnen eine zentrale Rolle für die Sicherstellung von guten Arbeitsbedingungen sowie qualitativ hochstehende Forschung und Lehre zu. Das PgB-Projekt «Inklusive Führungskultur» der Fachstelle Chancengleichheit nimmt Führung im akademischen Kontext in den Blick.
Im Rahmen des Projekts hat die Fachstelle das Thema Führung und die spezifischen Gegebenheiten an der Universität Luzern betrachtet und daraus Handlungsempfehlungen abgeleitet. Mit dem Pilotprogramm «Leadership in Practice – Führen an der Universität Luzern» werden diese Erkenntnisse aufgegriffen und erste Formate für die Auseinandersetzung mit Führung erprobt.
Das von der Fachstelle in Zusammenarbeit mit externen Expert:innen entwickelte Pilotprogramm (HS26–FS27) fördert die Auseinandersetzung mit ‹guter Führung› und reflektiert den Beitrag von Führungspersonen zu einer inklusiven und persönlichen Universität. Praxisnahe, interaktive und transferorientierte Formate und Methoden werden erprobt und evaluiert. Die gewonnenen Erfahrungen bilden die Grundlage für die Weiterentwicklung und Verstetigung geeigneter Angebote.
Für die Umsetzung des Projekts zuständig sind Matthias Luterbach, matthias.luterbach@unilu.ch, und Luzia Knobel, luzia.knobel@unilu.ch.
Dozierende der Universität Luzern bieten jedes Semester eine Reihe an Veranstaltungen zu den Themen Gender und Diversität an. Im Vorlesungsverzeichnis sind diese Veranstaltungen mit Gender/Diversity verschlagwortet. In der erweiterten Suche können die Ergebnisse mit diesem Schlagwort gefiltert werden.
Liste der Veranstaltungen unter dem Schlagwort Gender/Diversity im HS 26
Sprache & Bild – ein Deutscher Leitfaden zur Gleichbehandlung aller Geschlechter für Mitarbeitende und Studierende auf dem Hochschulplatz Luzern
Wie heisst Ihr Lieblingsschauspieler? Ihr Lieblingssportler oder Lieblingsgautor?
Haben Sie jetzt gerade an Männer gedacht? Dann geht es Ihnen wie den meisten Menschen: Studien zeigen, dass meist nicht an Frauen oder an Menschen mit anderer (nicht-binärer) Geschlechtsidentität gedacht wird, wenn wir es mit männlichen Formen zu tun haben. Für eine chancengleiche und faire Kommunikation müssen wir in unserer Sprache alle Menschen einbeziehen, die mitgedacht und -berücksichtigt werden sollen. Denn Worte und Bilder beschreiben Realitäten und prägen gleichzeitig unser Denken. Chancengleiche Sprache bringt die Vielfalt der Menschen zum Ausdruck. Faire Kommunikation bietet Identifikationsmöglichkeiten für alle und sorgt für Eindeutigkeit. Durch eine sorgsame und respektvolle Verwendung von Sprache und Bildern lassen sich stereotype Rollenbilder im Kopf und in den Texten aufbrechen.
Deutsche Richtlinien werden gemeinsam von den drei Luzerner Hochschulen – der Universität Luzern, der Hochschule Luzern und der PH Luzern – publiziert. Gedruckte Exemplare sind beim Büro für Chancengleichheit (Büro 3.A24) erhältlich.
Englische Richtlinien werden von IDEAS, dem Zusammenschluss der Gleichstellungsbeauftragten der zehn Schweizer Universitäten sowie der beiden Eidgenössischen Technischen Hochschulen, herausgegeben.
Investieren Sie zehn Leseminuten, denken Sie um, schreiben Sie um, setzen Sie um!
Den Leitfaden können Sie als pdf-Dokument herunterladen oder als handliche Broschüre bei der Fachstelle für Chancengleichheit, Büro 3.A24, beziehen.

