Soziale Herkunft

Die soziale Herkunft hat einen massgeblichen Einfluss auf Bildungskarrieren. Mit der sozialen Herkunft sind die finanziellen Möglichkeiten und die Bildungsabschlüsse der Eltern gemeint. Beispielsweise zeigen schweizweite Zahlen, dass Kinder von Eltern ohne höheren Bildungsabschluss an Universitäten deutlich untervertreten sind. Die Entscheidung, ob jemand an der Universität studiert, wird bereits vor dem Eintritt in die Universität gefällt. Doch auch während der wissenschaftlichen Karriere gibt es Formen der sozialen Selektivität aufgrund der sozialen Herkunft.  

Die Universität Luzern anerkennt die Ungleichheiten unter ihren Studierenden. Sie strebt ein inklusives Umfeld an, bekennt sich zu der Vielfalt ihrer Studierenden und Mitarbeitenden und fördert diese aktiv. Für Studierende, deren Eltern keinen Hochschulabschluss haben, wurde in den letzten Jahren auch der Begriff First-Generation-Studierende gebräuchlich. Zur Verbesserung der Karrieremöglichkeiten von First-Generation-Studierenden werden laufend Massnahmen geprüft.

Die Fachstelle Chancengleichheit ist Teil des Projekts First Gen+, ein nationales Kooperationsprojekt zur Bekämpfung der sozialen Selektivität an Schweizer Hochschulen unter der Leitung der Universität Fribourg.

Beratung und Unterstützung 

Die Fachstelle für Chancengleichheit der Universität Luzern bietet Unterstützung und Beratung für First-Generation-Studierende und Mitarbeitende sowie für alle Universitätsangehörigen und Gremien, die Fragen zum Thema soziale Herkunft haben. 

Kontakt: Matthias Luterbach, matthias.luterbach@unilu.ch