Studiengang Religionspädagogik stellt sich neu auf
Der Studiengang Religionspädagogik erfährt eine Neuausrichtung. Das Bistum Basel und die Theologische Fakultät Luzern evaluieren Möglichkeiten einer neuen Trägerschaft für den Studiengang und haben zu diesem Zweck eine Arbeitsgruppe eingesetzt. Der neue Ausbildungsweg soll im Herbst 2027 für Interessierte offenstehen.
Das Bistum Basel und die Theologische Fakultät der Universität Luzern haben ein hohes Interesse an der Berufsausbildung von Religionspädagoginnen und Religionspädagogen. Deren Ausbildung muss eine neue Trägerschaft übernehmen, weil die Zulassungsbedingungen zum Studiengang im Rahmen übergeordneter Akkreditierungsprozesse angepasst werden müssen und künftig eine gymnasiale Matura vorausgesetzt ist. Deshalb werden nun Möglichkeiten einer neuen Trägerschaft für den Studiengang Religionspädagogik evaluiert. Bischof Felix Gmür und Margit Wasmaier-Sailer, Dekanin der Theologischen Fakultät Luzern, haben dafür gemeinsam eine Arbeitsgruppe eingesetzt. In dieser sind das Religionspädagogische Institut RPI, die Römisch-Katholische Zentralkonferenz (RKZ), die Landeskirche Luzern, ForModula, Petitionäre sowie die Deutschschweizerische Ordinarienkonferenz (DOK) vertreten. Die Arbeitsgruppe hat den Auftrag, bis Ende April 2026 Bildungsszenarien zu erarbeiten und Sondierungsgespräche mit potentiellen Partnern zu führen.
Um sorgfältige Abklärungen, Übergangsregelungen sowie Planungssicherheit zu gewährleisten, wird im Herbstsemester 2026 kein neuer Diplom-Studiengang Religionspädagogik am RPI starten; der darauf aufbauende Bachelor Religionspädagogik wird ebenfalls sistiert. Die jetzigen Studierenden können ihre Studien wie geplant am RPI abschliessen. Idealerweise soll der neue Ausbildungsweg bereits im Herbst 2027 für Interessierte offenstehen. Die Neuausrichtung steht in keinem Zusammenhang mit den Sparmassnahmen an der Universität Luzern.
