Vortrag zu «Künstlicher Intelligenz und Versorgungssicherheit»
Welche Rolle spielt Künstliche Intelligenz für die Versorgungssicherheit im Energiesektor? Diese Frage stand im Zentrum eines Vortrags von Prof. Dr. Max Baumgart beim 5. Energierechtstag NRW an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, der zugleich aktuelle regulatorische Entwicklungen auf europäischer Ebene beleuchtete.
Im Rahmen des 5. Energierechtstags in NRW hielt Prof. Dr. Max Baumgart einen Vortrag an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Anlässlich der Tagung «Governance der Energiewende» wurden auch in diesem Jahr aktuelle energierechtliche Fragen mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Verwaltung, Politik und Wirtschaft diskutiert. Der Energierechtstag in NRW ist die gemeinsame Jahrestagung des Düsseldorfer Instituts für Energierecht (DIER), des Instituts für Energiewirtschaftsrecht (EWIR) an der Universität zu Köln sowie des Instituts für Berg- und Energierecht (IBE) an der Ruhr-Universität Bochum.
Der Beitrag von Prof. Dr. Baumgart mit dem Titel «Künstliche Intelligenz und Versorgungssicherheit» war in das Panel «Klimaschutz durch Zukunftstechnologien im Energiesektor» eingebettet. Der Vortrag zeigte anhand von vier Thesen, wie sich der zunehmende Einsatz Künstlicher Intelligenz im Energiesektor auf das energiepolitische Zieldreieck – das sogenannte Energie-Trilemma – auswirkt. Zudem wurde dargelegt, wie die EU-KI-Verordnung das Thema Versorgungssicherheit im Energiesektor regulieren soll und dass die Reichweite der Regulierung für Energieverteilernetzbetreiber bislang unklar ist.
