Vom Frühjahrssemester 2008 bis Ende Jahr 2013 dauerte der universitäre Forschungsschwerpunkt (FSP) "TeNOR – Text und Normativität" an der Universität Luzern. Im Jahr 2011 hatte sich das Leitungsteam, bestehend aus Professores aller drei Fakultäten der Universität Luzern dazu entschieden, in den Wettbewerb um die Einwerbung von Geldern des Schweizerischen Nationalfonds zur Errichtung eines sog. Nationalen Forschungsschwerpunkts (NFS) einzusteigen. Im Verfahren wurde das NFS-Projekt "TeNOR – Text and Normativity" auf erster Stufe mit Bestnote ausgezeichnet und für die Stufe zwei qualifiziert. Auf Stufe zwei kam das Projekt in die Endrunde der besten drei Projekte im Gebiet der Geistes- und Sozialwissenschaften, bekam aber am Ende den Zuschlag nicht.  

Das Ziel des FSP TeNOR war, der Universität Luzern ein spezifisches Forschungsprofil zu verleihen, aber auch, die wissenschaftliche Zusammenarbeit der Fakultäten der Universität Luzern zu fördern. Der Schwerpunkt lag auf Synergien und auf dem gemeinsamen Interesse am interdisziplinären und interfakultären Dialog. 

Der FSP TeNOR war mit Mitteln der Universität Luzern für die Dauer von 2008 bis 2012 finanziert und um ein Jahr bis Ende 2013 verlängert worden. In der sechsjährigen Laufzeit waren Forscher und Forscherinnen aller drei Fakultäten der Universität Luzern beteiligt und der FSP TeNOR arbeitete mit verschiedenen ausländischen Partnern in Kooperationen zusammen und hat ein disziplinär breites, international ausgerichtetes Netzwerk geschaffen für Forschung im Bereich Text und Normativität – ein Bereich der für alle Textwissenschaften (Wissenschaften, die sich mit Texten beschäftigen im weiteren Sinne) von gleichermassen hohem Interesse ist.

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