Publikationen
Mit den Working Papers bietet das IJF ein niederschwelliges Publikationsformat für Fachartikel sowie Diskussionsbeiträge zu Themen rund um die Justiz, mit dem Ziel, den wissenschaftlichen Dialog im Bereich Justizforschung breitenwirksam zu fördern. Bei den Forschungsbeiträgen legen wir besonderen Wert auf eine kritische Reflexion, Inter- und Transdisziplinarität sowie Innovation und Nachhaltigkeit. Bezüglich der Themen wird Aktualität und Breite angestrebt.
Interessierte Personen haben die Möglichkeit, alleine oder in Co- oder Mehr-Autorenschaft, einen Beitrag nach wissenschaftlichen Standards zu publizieren. Inhaltlich sollte ein klarer Bezug zur Justizforschung bzw. zum Forschungsprogramm des IJF bestehen. Besonders freuen wir uns über Beiträge von Nachwuchswissenschaftler:innen (Studierende, Doktorierende sowie Habilitierende).
Die Open-Access Publikation eines Beitrages erfolgt online. Es erfolgt keine finanzielle Entschädigung an die Autorschaft.
Für Publikationsanfragen setzen Sie sich bitte vorgängig mit dem IJF via ijf@unilu.ch in Verbindung.
An dieser Stelle machen wir darauf aufmerksam, dass die Möglichkeit besteht, Forschungsprojekte (insbesondere auch Dissertations- oder Habilitationsprojekte) beim IJF zu assoziieren. Eine Übersicht der aktuellen Projekte des IJF.
Working Papers
Wie wirksam ist ein wegweisendes Klimaurteil, wenn die Umsetzung ins Stocken gerät? Das Working Paper setzt sich kritisch mit der Umsetzung des KlimaSeniorinnen-Urteils durch das Ministerkomitee des Europarates auseinander.
Welche juristischen Herausforderungen präsentierte die gerichtliche Aufarbeitung der bis dato letzten Bundesintervention in Genf im Jahre 1932? Das Working Paper thematisiert das letzte eidgenössische Geschworenengericht sowie die Funktion der Justiz zur Bewältigung gesellschaftlicher Traumata.
Stellt der «Mord am Zollikerberg» einen Wendepunkt im schweizerischen Massnahmenrecht dar? Das Working Paper beleuchtet Narrative und Brüche im Massnahmenrecht der Schweiz seit der Entstehung des StGB und hinterfragt diese in einer rechtshistorischen Analyse kritisch.
Wie unabhängig ist das Schweizerische Bundesgericht wirklich? Das Working Paper zeigt das Spannungsfeld von Recht und Politik anhand der Geschichte des Schweizerischen Bundesgerichts auf. Im Zentrum stehen unter anderem Parteipolitik und Wiederwahlen der Richter:innen.
Was geschieht hinter den Kulissen am Bundesgericht? Im Working Paper gewährt Bundesrichterin Julia Hänni Einblick und zeigt auf, dass Rechtsanwendung weit mehr ist, als die blosse Subsumption von Gesetzesartikeln. Weiter erklärt sie, welche Herausforderungen mit der richterlichen Unabhängigkeit einhergehen.




