"Wirtschaft und Regulierung" stellt ein rechtliches Querschnittsthema dar. Es steht im Wesentlichen für diejenigen Gebiete des Rechts, welche die Beziehungen der Unternehmen zu ihren Kunden, zu ihren Mitarbeitenden, zu anderen Unternehmen sowie zur Gesellschaft und zum Staat regeln. Der Staat lenkt und korrigiert das freie Spiel der Marktkräfte und den Handlungsspielraum von Unternehmen, um gewisse öffentliche Interessen zu schützen, wie etwa Konsumentenschutz, Nachhaltigkeit, Sozialpolitik, Grundversorgung, fairer Wettbewerb u.a. Die verschiedenen Regulierungsziele stehen oftmals in einem Spannungsverhältnis mit dem ordnungspolitischen Grundentscheid für eine freie Marktwirtschaft und dem freien Wettbewerb. Die Fragen nach der richtigen Regulierung und der richtigen Regulierungsdichte sind deshalb zentral für die Wirtschaft.

Aktuell stellen sich eine Vielzahl von Regulierungsfragen, wie etwa die Regulierung und Selbstregulierung von einzelnen Wirtschaftssektoren (Finanzmarkt, Energie, Verkehr, Telekommunikation, Agrar- und Ernährungswirtschaft u.a.), die Regulierung von global verfassten digitalen Märkten und Plattformindustrien (Google, Facebook, Uber, Airbnb u.a.), Datenschutz, Wettbewerbsregulierung, internationale Handelsregulierung, differenzierte Regulierung zugunsten von KMU usw. Zu diesen Fragen leistet das Institut für Wirtschaft und Regulierung einen wissenschaftlichen Beitrag, sei es durch fachbereichsübergreifende Systematisierungen von Regulierungsinstrumenten, die Entwicklung von Regulierungsschranken, rechts- und sektorenvergleichenden Analysen, ökonomischen Analysen des Rechts oder klassische Auslegung des positiven Wirtschaftsrechts. 

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25. November 2019
Jus-Studierende erhalten Einblick in die Tätigkeit der WEKO

Der Lehrstuhl Diebold und die Fachschaft Jus der Universität Luzern (Fajulu) besuchen mit einer Gruppe interessierter Jus-Studierenden die Wettbewerbskommission (Weko) in Bern.

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20. November 2019
Andreas Abegg zum Titularprofessor für Öffentliches Recht ernannt

Die Universität Luzern hat Prof. Dr. Andreas Abegg auf Antrag der Rechtswissenschaftlichen Fakultät per 1. Januar 2020 eine Titularprofessur für Öffentliches Recht verliehen.

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8. Oktober 2019
Wettbewerbspolitik im Gegenwind

Nicolas Diebold und Simon Jäggi zeigen in ihrer Analyse der Gesetzgebung aus Sicht der Wettbewerbspolitik auf, dass wettbewerbsfördernde Vorlagen immer weniger mehrheitsfähig sind. Im Gegenteil: Protektionismus hatte in der vergangenen Legislatur Hochkonjunktur. Eine Auslegeordnung.

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