Diplomfeier der Gesundheitswissenschaften

61 Bachelor- und 75 Masterabsolventinnen und -absolventen haben am 7. September ihren Studienabschluss in Gesundheitswissenschaften gefeiert. Das Motto «Berge» begleitete die beiden Diplomfeiern und richtete den Blick auf Erreichtes und Kommendes.

Ein Studienabschluss ist ein besonderer Moment: Ein Ziel ist erreicht, gleichzeitig beginnt ein neuer Abschnitt. Dieses Spannungsfeld prägte die beiden nacheinander stattfindenden Diplomfeiern. Dr. Astrid Rimbach eröffnete die Bachelorfeier, bevor Prof. Dr. Carla Sabariego die Anwesenden begrüsste und das Bergmotiv aufgriff. Ein Gipfel sei zwar ein sichtbares Ziel, doch auch der Weg dorthin und die Menschen, die einen dabei begleiten, seien von Bedeutung. Der Studienabschluss markiere einen solchen Gipfel, von dem aus sich neue Wege und Möglichkeiten eröffnen.

In ihrer Festrede verdeutlichte Prof. Dr. Sara Rubinelli anhand der Geschichte des gestiefelten Katers, dass nicht allein Herkunft oder äussere Voraussetzungen über den Erfolg entscheiden. Verstand, Geschick und Entschlossenheit können ebenso entscheidend sein, wenn es darum geht, eigene Ziele zu erreichen.

Diese Gedanken übertrug Sara Rubinelli auf die Gesundheitswissenschaften. Weil das Berufsfeld vielfältig und nicht in allen Bereichen klar umrissen ist, können die Absolventinnen und Absolventen selbst dazu beitragen, es weiterzuentwickeln und zu prägen. Michael Stalder brachte diesen Gedanken in seiner Studierendenrede nochmals auf den Punkt und zeigte damit, wie wichtig es für die Absolventinnen und Absolventen ist, ihren eigenen Platz in den Gesundheitswissenschaften zu finden und das Berufsfeld mitzugestalten.

Bevor die Bachelordiplome überreicht wurden, sorgte eine kurze Aktivierung der Begleitpersonen für einige Lachmomente. Mit farbigen Karten beantworteten die Gäste vier Fragen rund um die Gesundheitswissenschaften und zeigten dabei unter den wachsamen Augen der Absolvierenden, was aus deren Studienzeit bei ihnen hängen geblieben war.

Ein Studium, viele Perspektiven

Auch bei der Masterfeier stand der Blick auf die nächsten Etappen im Mittelpunkt. Luisa Koller moderierte die Feier, die mit den Begrüssungsworten von Sara Rubinelli eröffnet wurde.

In seiner Festrede zeigte Prof. Dr. med. Thomas Nyffeler anhand mehrerer Beispiele auf, wie leicht sich die Wahrnehmung täuschen lässt. Was auf den ersten Blick eindeutig erscheint, ist nicht immer die ganze Wirklichkeit. Seine Botschaft an die Absolventinnen und Absolventen: genau hinzuschauen, eigene Wahrnehmungen zu hinterfragen und offen für andere Perspektiven zu bleiben. Gerade im Gesundheitswesen, wo komplexe Zusammenhänge und unterschiedliche Sichtweisen aufeinandertreffen, ist diese Haltung besonders wertvoll.

Angela Häberli nahm in ihrer Studierendenrede die Vielfalt der Gesundheitswissenschaften auf. Ihr Mentimeter-Quiz führte von Lebenserwartung und Einkommen über die Kosten des Schweizer Gesundheitswesens bis zum ökologischen Fussabdruck des Gesundheitssystems. Dazwischen sorgte eine persönliche Frage für einen Rückblick auf den Studienalltag: Welcher Dozent hatte sich am 6. Dezember 2024 als Samichlaus verkleidet und Mandarinen verteilt? Die richtige Antwort: Dr. Lukas Kauer.

Auszeichnungen für besondere Leistungen

Insgesamt wurden 61 Bachelor- und 75 Masterabschlüsse verliehen. Für den besten Bachelorabschluss wurde Maureen Disteli aus Wangen b. Olten (SO) ausgezeichnet. Den Preis für den besten Masterabschluss erhielten Angela Häberli aus Winterthur (ZH) und Luzia Meier aus Brütten (ZH).

Musikalisch begleitet wurden die beiden Feiern von Despina & Pete mit Gesang und Gitarre.

Ein Gipfel ist selten das Ende

Mit dem Erhalt des Diploms ist ein wichtiger Gipfel erreicht. Gleichzeitig beginnt ein neuer Abschnitt mit weiteren Wegen, Zielen und Herausforderungen. Als kleine Erinnerung daran erhielten die Absolventinnen und Absolventen eine Reiseapotheke für ihre kommenden Abenteuer. Denn gefeiert wurde nicht nur der erfolgreiche Abschluss des Studiums, sondern auch das, was vor den Absolventinnen und Absolventen liegt: neue Wege, neue Perspektiven und vielleicht der eine oder andere weitere Gipfel.

Impressionen

Fotos by Christoph Arnet