Präsentation erster Ergebnisse des "KONID Survey 2019" zur gesellschaftlichen Rolle von religiösen und sozialen Identitäten in der Schweiz und in Deutschland.

Datum: 11. Dezember 2019
Zeit: 11.30 Uhr bis 13.30 Uhr
Ort: Universität Luzern, Foyer

Am 11. Dezember 2019 präsentieren Luzerner Forscher erste Ergebnisse des "KONID Survey 2019" zur gesellschaftlichen Rolle von religiösen und sozialen Identitäten in der Schweiz und in Deutschland. Im Zentrum steht die Veröffentlichung des Berichts "Wie Religion ‹uns› trennt – und verbindet. Befunde einer Repräsentativbefragung zur gesellschaftlichen Rolle von religiösen und sozialen Identitäten in Deutschland und der Schweiz 2019". Die Schweizer Autoren der Studie, Prof. Dr. Antonius Liedhegener und Anastas Odermatt MA, stehen Rede und Antwort für alle Interessierten.

Die Umfrage ist Teil des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und vom Schweizerischen Nationalfonds geförderten deutsch-schweizer Forschungsprojekts "Konfigurationen individueller und kollektiver religiöser Identitäten und ihre zivilgesellschaftlichen Potentiale (KONID)". Der KONID Survey 2019 ist eine repräsentative Bevölkerungsumfrage für die Wohnbevölkerung der Schweiz und Deutschlands über 16 Jahre zum Thema Zivilgesellschaft, soziale Identitäten und Religion. Die Studie wird verantwortet vom Team des von DFG und SNF gemeinsam geförderten deutsch-Schweizer Forschungsprojekts "Konfigurationen individueller und kollektiver religiöser Identitäten und ihre zivilgesellschaftlichen Potentiale" (KONID). Das Projekt wird von Prof. Antonius Liedhegener an der Universität Luzern und von Prof. Gert Pickel an der Universität Leipzig geleitet. Weitere Autoren des Berichts sind die Teammitglieder Yvonne Jäckel (Leipzig), Anastas Odermatt (Luzern) und Dr. Alexander Yendell (Leipzig).

KONID steht für den quantitativen Teil des interdisziplinären Forschungsverbundes "Soziale Gruppen und religiöse Identitäten in ziviler Gesellschaft (RESIC)", an dem Prof. Alexander K. Nagel (Göttingen) und Prof. Martin Baumann (Luzern) mit zwei qualitativen Projekten beteiligt sind  (mehr dazu unter resic.info). Unter dieser Adresse ist der Bericht ab Mittwoch früh abrufbar.