Fast die Hälfte des Semesters steht noch bevor, die Energiereserven neigen sich jedoch dem Ende zu. Aber keine Bange: Hier gibt es Abhilfe-Strategien inklusive optimalem Energiekick, der günstig und leicht zuzubereiten ist. In diesem Sinne – en Guete!

Bild: istock.com/RichVintage

Die Tage werden zwar kürzer, aber die Arbeit wird nicht weniger. Als Studentin bzw. Student hat man im aktuellen Semester bereits sehr viel Neues gelernt und muss nochmals so viel aufnehmen. Das fehlende Sonnenlicht und die kälteren Temperaturen schlagen aufs Gemüt; einige werden träge. Um dieses Defizit auszugleichen und ohne dabei die Uni zu vernachlässigen, haben viele bereits eine Strategie gefunden, andere tun sich da noch etwas schwer.

Allen ist bewusst, was der Körper zum Überleben braucht. Aber wir wollen nicht bloss überleben, sondern möglichst viel aus dem Leben rausholen. Meine Strategie: Bewegung und richtig essen. Es mag im ersten Moment befremdlich klingen, dass wir Zeit gewinnen, wenn wir sie in Sport und Ernährung investieren. Doch genau so ist es. Wenn wir unseren Körper mit Fastfood und Fertiggerichten füttern und ihn kaum bewegen, haben wir auch weniger Energie. Durch die Angebote des Hochschulsport Campus Luzern bietet sich die Möglichkeit an, so viel Sport zu machen, wie wir wollen. Bei der Ernährung hingegen sind wir – von der Mensa abgesehen :) (Porträt von Mensaleiter Piotr Pluta) – auf uns gestellt.

Viele haben die Vorstellung, dass es sehr teuer und zeitaufwendig ist, sich gesund zu ernähren. Anhand des Rezepts für den von mir entwickelten Mitt-Semester- Eintopf (siehe Rezept unten) zeigt sich, wie schnell und günstig es sein kann, dem Körper etwas Gutes zu tun und die Energiereserven wieder aufzufüllen. Am besten kauft man Gemüse saisonal und regional ein, weil es länger reifen kann. Importiertes Gemüse muss gepflückt werden, bevor es wirklich reif ist, damit es nicht bereits beim Verkauf gammlig ist.

Mitt-Semester-Eintopf

Zutaten (für 2 Personen):
ca. 400 g Rindfleisch
3 mittelgrosse Karotten
1 Zwiebel
ca. 300 g Kartoffeln
1 Knoblauchzehe
2 EL Tomatenpüree
2 dl Gemüsebouillon
2 EL Mehl
1 Prise Salz
nach Belieben: Pfeffer, Kurkuma, Basilikum, Petersilie, Oregano

Zubereitung
1. Alle Zutaten schneiden. (Falls es schnell gehen muss: Zutaten klein schneiden.)
2. Das Rindfleisch mit Mehl bestäuben und kurz im Olivenöl anbraten. Dann gleich aus der Pfanne nehmen.
3. In derselben Pfanne die Karotten mit der kleingehackten Zwiebel anbraten.
4. Die Kartoffeln, die Knoblauchzehe und die Gewürze beigeben und kurz anbraten.
5. Das Rindfleisch wieder in die Pfanne geben. Tomatenpüree beifügen.
6. Alles erhitzen und mit der Bouillon ablöschen.
7. Auf kleiner Stufe köcheln lassen, bis alle Zutaten angenehm weich sind.
8. Abschmecken und servieren – geniessen!

Das Gemüse kann nach Belieben ersetzt oder ergänzt werden. Lecker dazu wären auch grüne Bohnen, Peperoni oder Süsskartoffeln.

Tipps zum Würzen
Um Abwechslung auf den Teller zu bringen, lohnt es sich, mit Gewürzen zu experimentieren. Damit aber nicht eine ganze Pfanne mit einem Gewürz ruiniert wird, das uns nicht schmeckt, ist es sinnvoll, ein wenig aus der Pfanne in ein separates Gefäss zu geben und dort auszuprobieren, was schmeckt und was nicht. So kann auf Fertiggewürze verzichtet werden, und die Entwicklung eigener Kreationen ist möglich.

Jeannine Huwiler

Bachelorstudentin der Geschichte

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