Abschlussprüfung (Aufbaustudium)

Die Prüfung dient als Nachweis für die Kompetenz, eine komplexe Aufgabe aus dem Bereich der Religionspädagogik bearbeiten, theoretisch begründen, eine Lösung oder Umsetzung präsentieren und kritisch reflektieren zu können. Diese wird in der Regel im letzten Quartal des Aufbaustudiums durchgeführt und wird von mindestens zwei Dozierenden abgenommen.

Die Prüfung besteht aus einer Gruppenprüfung und einer benoteten mündlichen Einzelprüfung.
Bei Nichtbestehen kann die Prüfung einmal wiederholt werden. Wenn nur die Einzelprüfung ungenügend war, muss nur diese wiederholt werden. Wird auch die wiederholte Prüfung nicht bestanden, kann die ganze Diplomprüfung frühestens nach einem Jahr, spätestens aber fünf Jahre nach Abschluss des Grundstudiums ein letztes Mal wiederholt werden (SRL Nr. 542b, SPO § 23). 

Absenzen

Grundsätzlich gilt für die Anerkennung eines Leistungsnachweises eine Präsenz von mindestens 80 % im entsprechenden Fach/Modul. Militärdienst, Krankheiten wie auch familiäre Ereignisse werden nicht als zusätzliche Absenzen akzeptiert. Wer in einem Fach des Grundstudiums oder in einem Bausatz des Aufbaustudiums an mehr als 20% der Vorlesungen fehlt, muss das entsprechende Fach oder den Bausatz im kommenden Schuljahr wiederholen.

Im Aufbaustudium gilt die 80 %-Regel für den gesamten Bausatz und nicht für jedes einzelne Modul. Bei häufigen Absenzen in einem Modul können die Dozierenden zusätzliche Leistungsnachweise verlangen. Näheres ist dem Merkblatt Absenzen und Urlaub am RPI zu entnehmen. 

Anrechnung von Vorleistungen

Studiengang Theologie
Die Fächer, welche am Studiengang Theologie (Sth) besucht und geprüft wurden, werden im Grundstudium angerechnet.

Ausbildung Katechet/in
Im Fach "Einführung ins Unterrichten" können sich Studierende nach Rücksprache mit den Fach-Dozierenden eigenverantwortlich dispensieren. Die Prüfungen müssen jedoch abgelegt werden. Eine Dispensation von den praktischen Übungen (Übungsschule) kann mit Rücksprache mit den Dozierenden ausgesprochen werden, wenn die Studierenden Unterrichtspraxis vorweisen können. Der erste Teil der Intensivwoche "Unterrichten lernen" zum Thema "Sozialformen" muss nicht besucht werden.

ForModula
Studierende, welche die Ausbildung nach ForModula erfolgreich mit der Note A oder B abgeschlossen haben, können sich nach Rücksprache mit den Dozierenden vom Fach "Einfühurung ins Unterrichten", von den praktischen Übungen (Übungsschule) und der Intensivwoche "Unterrichten lernen" dispensieren lassen.

Weitere Anrechnungen
Weitere Anrechnungen werden "sur dossier" durch die Studienleitung geprüft. 

Aufnahmeverfahren gemäss Reglement

Regelfall SPO
Personen, die sich für den Diplomstudiengang bewerben, müssen zur Erlangung der Studienberechtigung ein Aufnahmeverfahren absolvieren. In diesem Aufnahmeverfahren werden die Sozial- und die Selbstkompetenz wie auch die Studienmotivation abgeklärt. Personen, welche sich für den Bachelorstudiengang anmelden, wird empfohlen, die berufsspezifische Eignungsabklärung gemäss § 11 SPO (SRL 542b)  bereits vor Studienbeginn im Rahmen des Aufnahmeverfahrens des Diplomstudienganges zu absolvieren.

Bewerberinnen und Bewerber über 50 Jahre
Es werden auf Wunsch der Diözesen keine Bewerberinnen und Bewerber über 50 Jahre zugelassen.
Ausnahme: Wer bereits in einer Pfarrei im religionspädagogischen Bereich tätig ist und die Einwilligung des zuständigen Regens hat.

Bewerberinnen und Bewerber ohne den erforderlichen Schulabschluss
Es werden keine Bewerberinnen und Bewerber aufgenommen, die die Oberstufe der Volksschule nicht auf der Sekundarstufe Niveau A abgeschlossen haben.
Ausnahme: Wer im psychologischen Eignungstest den Nachweis der Studierfähigkeit erbringen kann. 

Bachelorarbeit

Für den Abschluss des Bachelor of Arts in Religionspädagogik ist eine Bachelorarbeit zu verfassen. Informationen dazu sind in der Wegleitung enthalten.

Benotung am RPI

Pauschalabzüge
Bei Prüfungswiederholung oder einer überarbeiteten Version einer Seminararbeit werden keine Pauschalabzüge abgezogen. Bei einem zweiten Versuch eines schriftlichen Leistungsnachweises kann ebenfalls die Höchstnote erreicht werden.

Rundungen
Am RPI wird die Schlussnote auf eine Viertelnote gerundet. 

Deutschkurs (Grundstudium)

Der Deutschkurs wird den neuen Studierenden im Grundstudium 1 mit entsprechender Auflage verordnet, anderen Studierenden wird dieser empfohlen.
Der Deutschkurs kann auch für Studierende des Grundstudiums 2 verordnet werden, wenn sich in schriftlichen Arbeiten und/oder Prüfungen gravierende Defizite zeigen.
Die Studierenden müssen sich an den Kosten beteiligen. 

Diplomprüfung

Siehe unter Abschlussprüfung (Aufbaustudium)

Dispensen

Die Studierenden haben schriftlich zu belegen, dass sie den Inhalt des entsprechenden Fachs bzw. der entsprechenden Prüfung auf gleichem Niveau (Studieninhalt, Intensität und zeitlichem Umfang) erfolgreich absolviert haben. Dispensationen von Fächern und Prüfungen erteilt die Studienleitung. 

Dozierendenkonferenz: Mitglieder

Zur Dozierendenkonferenz gehören alle RPI-Teammitglieder und Lehrbeauftragten. Vom Lehrauftrag "Übungsschule" nimmt die hauptverantwortliche Person an der Konferenz teil und vertritt weitere Personen, die in diesem Fach einen Lehrauftrag haben. Personen, welche als Dozierende ohne Lehrauftrag in Modulen mitwirken, nehmen an der Dozierendenkonferenz nicht teil. Lehrbeauftragte gehören zur Dozierendenkonferenz, auch wenn sie nur jedes zweite Semester unterrichten.  

Erwerbstätigkeit (Grundstudium)

In der Regel kann während des zweijährigen Grundstudiums nicht über 50 % gearbeitet werden. Ausnahmen setzen eine Genehmigung durch die Institutsleitung voraus. 

Informationen über Studierende

Relevante und nicht vertrauliche Informationen über Studierende (Entscheide und Vereinbarungen bezüglich Studienabbruch, Beurlaubungen, Wiederholungen, Arrangements) gehen direkt an alle betroffenen Dozierenden. 

Intensivtage "Projektarbeit" (Aufbaustudium)

Diese Intensivwoche ist obligatorisch im Aufbaustudium I zu belegen und Bestandteil des Bausatzes "Grundlagen und Integration". 

Intensivwoche "Gruppendynamik"

Das RPI bietet eine Intensivwoche J+S Lagerleitermodul und Gruppendynamik an, die für Studierende, welche den Bausatz "Kirchliche Jugendarbeit" abschliessen wollen, obligatorisch ist. Die Intensivwoche Gruppendynamik kann auch mittels externer Angebote absolviert bzw. angerechnet werden. 

Intensivwoche "J+S Lagerleitermodul und Gruppendynamik"

Das RPI bietet eine Intensivwoche "J+S Lagerleitermodul und Gruppendynamik" an, die für Studierende, welche den Bausatz "Kirchliche Jugendarbeit" abschliessen wollen, obligatorisch ist.  Zudem beinhaltet diese den ebenfalls geforderten Bestandteil Gruppendynamik. Diese Intensivwoche ist in der Regel im Aufbaustudium I oder II zu belegen. 

Intensivwoche "Unterrichten lernen" (Grundstudium)

Diese Intensivwoche "Unterrichten lernen" (Sozialformen und Arbeit mit Medien) ist obligatorisch für Studierende des Grundstudiums II sowie des Vollzeit-Grundstudiums. 

Internetzugang (WLAN)

Alle öffentlichen Räume der UNI und PHZ, das Foyer, die Bibliothek, die Unterrichtsräume
und Sitzungszimmer sind mit W-LAN ausgerüstet. Der Vorplatz im EG (Mensabereich) und der Pausenplatz im 2.OG sind ebenfalls mit W-LAN abgedeckt. 

Leistungsnachweise (Aufbaustudium)

In denjenigen Modulen, in welchen keine Seminararbeit verfasst wird, werden andere Leistungsnachweise verlangt. Art und Umfang des erwarteten Leistungsnachweises werden zu Beginn des Moduls bekannt gegeben.
Im Aufbaustudium II müssen die Leistungsnachweise der abgeschlossenen Module bis spätestens 30. April eingereicht werden. Bei Leistungsnachweise von Modulen, die erst nach diesem Zeitpunkt beendet werden, setzen die Fach-Dozierenden den Abgabetermin. 

OLAT

Durch den Einsatz elektronischer Medien können an der Universität Luzern bestehende Lehrangebote ergänzt oder neue Gefässe geschaffen werden, die die angeleitete Selbststeuerung der Studierenden betonen. Die Studierenden werden von den Dozierenden eines Fachs direkt informiert, falls im Kurs mit der E-Learning Plattform OLAT gearbeitet wird. Link: www.olat.uzh.ch/olat/dmz/
Das Login entspricht dem AAI-Login. Das Zugangspasswort wird auf die stud-unilu-Emailadresse versendet. 

Praxisstelle (Aufbaustudium)

Zu Beginn des Studiums entscheiden sich die Studierenden, für welches Bistum sie studieren, d.h. in welchem Bistum sie ihre Praxisstelle antreten möchten.
Grundsätzlich entscheiden die Diözesen in Zusammenarbeit mit dem RPI über die Verteilung der Praxisstellen. Es ist nicht erwünscht, dass Praxisstellen von den Studierenden "organisiert" werden. Für nicht-katholische Studierende siehe unter Reformierte/r am RPI.
Der Anstellungsumfang beträgt in der Regel 40-50 %. Bei einzelnen Zertifikaten 20 %. 

Provisorium bei Übertritt ins Aufbaustudium

Während des Provisoriums kann das Aufbaustudium nur an einem Tag, in der Regel am Montag, besucht werden. Weitere Informationen unter Zulassung Aufbaustudium

Provisorium innerhalb Aufbaustudium

Ein Provisorium tritt automatisch beim Wechsel einer Praxisstelle in Kraft. Ausserdem bei Mängeln der Selbst- und Sozialkompetenz und Nichterreichen der geforderten Studienleistungen durch Entscheid der Dozierendenkonferenz.
Ein Provisorium innerhalb des Aufbaustudiums bedeutet, dass die Dozierendenkonferenz in der Regel nach einem halben Jahr folgendes entscheidet:

A) ordnungsgemässer Fortgang ohne Auflage

oder
B) Weiterführen des Provisoriums mit Auflagen und/oder Verlängerung des Aufbaustudiums

oder
C) Ausschluss. 

Prüfungen

Allgemein
Schriftliche Jahresabschlussprüfungen finden statt in den Fächern Dogmatik, Angewandte Ethik, und in jenem biblischen Fach, in welchem keine Seminararbeit verfasst wurde. Im Rahmen einer mündlichen oder schriftlichen Prüfung werden die Fächer Philosophie, Religionspädagogik und Religionssoziologie benotet. Bei folgenden Fächern des Grundstudiums können die Dozierenden die Prüfungsform frei wählen: Kirchengeschichte, Psychologie/Pädagogik, Weltreligionen und Einführung ins Unterrichten.

Regeln schriftliche Prüfungen Grundstudium
- Der Prüfungsraum bleibt bis zur Prüfung geschlossen. Die Plätze werden nach dessen Öffnung den Studierenden zugewiesen.
- Erlaubt sind als Arbeitswerkzeuge auf der Schreibfläche: Schreibzeug (Kugelschreiber, Füller, Bleistift, Gummi), Rechtschreibduden OHNE irgendwelche Einträge, vom RPI zur Verfügung gestellte Bibel
- Das restliche Gepäck bleibt ausser Reichweite verschlossen im Raum.
- Der Gebrauch von Handys und elektronischen Geräten ist während der ganzen Prüfung untersagt.
- Getränke dürfen an den Platz genommen werde. Das RPI stellt bei 4-stündigen Prüfungen Früchte zur Verfügung.
- Zum Besuch der Toilette darf sich nur eine Person ausserhalb des Prüfungszimmers befinden.
- Wer während der Prüfung bei Betrugsversuchen oder beim Telefonieren ertappt wird, erhält die Note 1. Zusätzliche Massnahmen der Dozierendenkonferenz (Selbstkompetenz/Sozialkompetenz) sind möglich.

Regeln mündliche Prüfungen
Der Verlauf von benoteten mündlichen Prüfungen wird von einer Beisitzerin oder einem Beisitzer in einem Protokoll festgehalten.

Regeln Abschlussprüfung/Diplomprüfung
Siehe Abschlussprüfung

Verzicht auf Prüfungsantritt
Treten Studierende die Prüfung nicht an oder bricht er oder sie die Prüfung ohne nachgewiesenen triftigen Grund ab,
gilt die Prüfung als nicht bestanden. Um dies zu umgehen, müssen Studierende in einem solchen Fall der Studienleitung unaufgefordert innert zwei Tagen ein ärztliches Zeugnis einreichen.

Unkorrektheiten bei Prüfungen und schriftlichen Arbeiten
Es ist unzulässig, während einer Prüfung andere als die zugelassenen Hilfsmittel zu verwenden, mit anderen Personen Informationen auszutauschen oder die Ruhe im Raum zu stören. Unkorrektheiten haben das Nichtbestehen der betreffenden Prüfung zur Folge.
Wird eine schriftliche Arbeit  nicht in allen Teilen selbständig von der oder dem Studierenden verfasst, wird sie endgültig abgelehnt.

Information Prüfungsleistung
Die gesamten Prüfungsleistungen sind im persönlichen Profil im UniPortal (https://portal.unilu.ch) nach Erwahrung durch die Dozierendenkonferenz jederzeit abrufbar.

Nichtbestehen Prüfung/Leistungsnachweise/Seminararbeiten
In diesem Fall  kann ein zweiter Versuch unternommen werden. Wird der zweite Versuch nicht bestanden, müssen Lehrveranstaltung und anschliessende Prüfung/Leistungsnachweis/Seminararbeit (nur 1 Versuch) wiederholt werden.

Ungenügende Prüfungsleistungen
Studierende, welche ungenügende Prüfungsleistungen erbracht haben, werden durch das Sekretariat mittels Mail und durch die Institutsleitung (offizieller Brief mit Noten, allf. Konsequenzen und Rechtsmittelbelehrung) über die Note(n) informiert. Eine Kopie dieses offiziellen Schreibens erhalten die Dozierenden der entsprechenden Fächer der nicht bestandenen Prüfungen. Weitere Information werden an entsprechende Dozierende verschickt. 

Reformierte/r am RPI

Es ist im Prinzip möglich, als Reformierte/r am RPI zu studieren. Voraussetzung ist, dass eine entsprechende Praxisstelle mit dem Einverständnis der/s reformierten Anstellungsträgerin/-trägers organisiert werden kann. Eine vorgängige Abklärung bei der Kantonalkirche ist deshalb notwendig. Für andere Konfessionen gilt analoges. 

Schulischer Religionsunterricht (staatlich)

Voraussichtlich ist es nicht möglich, mit dem RPI-Abschluss staatlich verantworteten Religionsunterricht zu erteilen, da dieser meist Aufgabe der Klassenlehrperson ist.  In einzelnen Situationen/Kantonen wird es trotzdem möglich sein.   

Seminararbeiten (Aufbaustudium)

Umfang
40’000 – 60‘000 Zeichen inkl. Leerzeichen (ohne Anhang)
Weitere Informationen sind im Dokument Schriftliches Arbeiten am RPI nachzulesen.

Art
Im Aufbaustudium sind zwei benotete Seminararbeiten zu verfassen: zum einen eine Theoriearbeit, zum anderen entweder eine praxisorientierte Arbeit nach der Methode Bildung/Unterricht oder nach der Projektmethode.

Abgabetermin für die erste Seminararbeit
31. Oktober: Im zweiten Jahr des Aufbaustudiums

Abgabetermin für die zweite Seminararbeit
30. April: Letzter Abgabetermin vor der Diplomierung

Fristverlängerungen
Gewährung nur durch die Studienleitung in ausserordentlichen Ausnahmefällen
Siehe auch bei Zulassung Diplomprüfung

Seminararbeiten (Grundstudium)

Proseminar
Umfang: 15’000 bis 18’000 Zeichen inkl. Leerzeichen, unbenotet
Weitere Informationen sind im Dokument Schriftliches Arbeiten am RPI nachzulesen.

Biblisches Seminar
Umfang: 40'000 bis 60'000 Zeichen inkl. Leerzeichen (exkl. Bibeltexte)
Weitere Informationen sind im Dokument Schriftliches Arbeiten am RPI nachzulesen. Voraussetzung für die Teilnahme am biblischen Seminar ist das bestandene Proseminar.  

Stipendien

Das RPI hat nicht die Möglichkeit, Stipendiengelder zu vergeben. Hierfür beim Kanton oder den Bistümern bzw. Dekanaten nachfragen. 

Studiengebühr

Semestergebühr
Diplomstudiengang: CHF 740.- zzgl. Diplomgebühren
Bachelorstudiengang: CHF 740.- zzgl. CHF 70.- Prüfungsgebühr pro Semester (während 6 Semestern)

Gesuche um Reduktion der Semestergebühr
Gesuche müssen bis spätestens 31. August bzw. 31. Januar schriftlich an das Rektorat der Universität gerichtet werden. Inforamtionen dazu sind im Merkblatt zur Handhabung von Gesuchen zu entnehmen.

Administrative Exmatrikulation
Sofern die Semestergebühren bis zum Ende der Immatrikulationsfrist nicht bezahlt wurden, wird eine Androhung zur administrativen Exmatrikulation verschickt. Nach Ablauf einer Frist von 30 Tagen muss die Semestergebühr entrichtet worden sein, da ansonsten der/die Studierende administrativ exmatrikuliert wird und das Studium abbrechen muss. 

StudMail

Nach der Immatrikulation erhalten Studierende von der Universität Luzern eine eigene Emailadresse: vorname.name@stud.unilu.ch. Der Zugang zum Webmail wird mit  dem Link http://mail.stud.unilu.ch/webmail gewährt. Falls die Studierenden diese StudMail-Adresse nicht regelmässig verwenden, wird geraten, diese auf eine Email-Adresse umzuleiten, welche regelmässig abgefragt wird.

Weitere ausführliche Infos finden Sie unter: www.unilu.ch/deu/informatikinternet_4598.html.

Stundenplan

Die Stundenpläne des Grund- und Aufbaustudiums sind auf www.unilu.ch/studium/studienangebot/weitere-angebote/religionspaedagogik/diplom-in-religionspaedagogik/#c14884 unter "Lehrveranstaltungen" abrufbar. 

Supervision (Aufbaustudium)

Die Ausbildungssupervision dient der Reflexion des eigenen beruflichen Handelns im Hinblick auf die Entwicklung der Berufsrolle. Strukturelle und kulturelle Aspekte des Arbeitsfeldes Kirche werden in ihrer Bedeutung für diese Entwicklung einbezogen.
Die Supervision wird von Studierenden obligatorisch besucht, welche über eine Praxisstelle verfügen. Verpasste Supervisionsstunden müssen auf eigene Rechnung von den Studierenden nachgeholt werden. 

Terminkalender

Die wichtigen Daten des aktuellen wie auch folgenden Semesters sind unter www.unilu.ch/fakultaeten/tf/institute/religionspaedagogisches-institut-rpi/studium/#c6019 abrufbar unter "Termine". 

Theologische Intensivwoche

Im Verlauf der Ausbildung ist es obligatorisch, eine theologische Intensivwoche zu absolvieren. Das RPI bietet u.a. eine Gottesbildwoche und eine Studienreise nach Rom an. Es wird empfohlen, an dieser Intensivwoche während des Grundstudiums teilzunehmen. 

Übungsschule (Grundstudium)

Dispensation
Studierende, welche bereits eine anerkannte pädagogische oder religionspädagogische Ausbildung abgeschlossen haben, können von der Übungsschule dispensiert werden. Der/die Dozent/in des Fachs "Einführung ins Unterrichten" prüft das Dispensgesuch und teilt der Studienleitung mit, ob dem Gesuch entsprochen werden kann. Die Studienleitung entscheidet über das Gesuch. 

UniPortal

Damit die E-Dienstleitungen der Universität genutzt werden können, braucht es eine persönliche Zugangsberechtigung, das so genannte AAI-Login (Benutzername und Kennwort). Diese Daten erhalten die Studierenden direkt vom Helpdesk der Universität Luzern zugeschickt.

Auf dem UniPortal der Uni Luzern kann man sich über das Studienangebot informieren. Zudem gibt es einen speziellen Bereich für immatrikulierte Studierende.
Für RPI-Studierende sind diese zwei Funktionen des UniPortal-Angebotes nutzbar und wichtig:
• Das Studienangebot einsehen, ausdrucken oder speichern
• Die persönlichen Studienleistungen einsehen und ausdrucken  

Unterkunftsmöglichkeiten in Luzern

Informationen dazu finden Sie unter www.unilu.ch/uni-leben/wohnen

Unterrichten lernen (Grundstudium)

Verweis auf Intensivwoche "Unterrichten lernen"
Dispensation für pädagogische Ausbildung: Siehe Übungsschule

Wechsel Praxisstelle (Aufbaustudium)

Ein Praxisstellen-Wechsel führt automatisch zu einem Provisorium innerhalb des Aufbaustudiums.  Bei offensichtlichem Mitverschulden des Stellenwechsels verlängert sich die Studienzeit um ein Jahr. Dieser Entscheid wird durch die Institutsleitung gefällt. 

Zulassung Aufbaustudium

Bedingungen
Im Aufnahmeverfahren:
Wahl der Diözese (wichtig für Praxisstelle), Überprüfung Referenzen, Vorliegen des Strafregisterauszuges und Erfüllung der Anforderungen gemäss § 12 SPO (SRL 541h)

Vorkurs:
Die Teilnahme am Vorkurs ist Bestandteil der Promotion ins Aufbaustudium
(Sonderregelung für Bachelorstudierende: Bachelorstudierende können die Anforderungen des Aufnahmeverfahren und des Vorkurses auch während des Grundstudiums absolvieren. Es kann für sie aber erst eine Praxisstelle gesucht werden, wenn diese Anforderungen erfüllt sind.
Darum empfehlen wir auch Bachelorstudierenden die Teilnahme am Vorkurs.)

Am Ende des Grundstudiums:
Erfolgreicher Abschluss des Grundstudiums, von der Diözese anerkannte Praxisstelle, positive Bewertung durch die Dozierendenkonferenz der berufsspezifischen Eignung sowie genügende Selbst- und Sozialkompetenz.

Ungenügende Studienleistungen
Wenn Studierende im Grundstudium 1 zwei oder mehr Leistungsnachweise (Jahresprüfungen/Seminararbeiten/Jahresnoten) im ersten Versuch nicht bestanden haben:
Die Dozierendenkonferenz am Ende des Frühjahrssemesters entscheidet in Grenzfällen aufgrund der Richtlinien sowie Einschätzung der Dozierenden, ob für die Betreffenden eine Praxisstelle gesucht wird. Diese Studierenden werden darüber schriftlich informiert und darauf hingewiesen, dass sich das Studium dadurch verlängern kann.

Wiederholungen von Prüfungen am Ende des Grundstudiums
Wer am Ende des Grundstudiums eine Prüfung nicht besteht, wird nur provisorisch ins Aufbaustudium aufgenommen. Wird auch im zweiten Versuch die Prüfung nicht bestanden, bleibt das Provisorium bestehen. Das entsprechende Fach des Grundstudiums muss gesamthaft wiederholt werden.
Während des Provisoriums kann das Aufbaustudium nur an einem Tag, in der Regel am Montag, besucht werden.

Provisorium
Das Provisorium wird nach einem Jahr aufgehoben, wenn das betreffende Fach nochmals besucht und die Prüfung im dritten und letzten Versuch bestanden wurde.  Falls diese Prüfung wiederum nicht bestanden wird, gilt das Fach definitiv als nicht bestanden. Das Diplom kann nicht mehr erworben werden. Es können je nach Kompetenzen nur noch entsprechende Zertifikate gemäss SPO/AK abgeschlossen werden. 

Zulassung Diplomprüfung

Zur Diplomprüfung zugelassen wird, wer im 2. Jahr des Aufbaustudiums an der Dozierendenkonferenz im Januar eine angenommene schriftliche Arbeit vorweisen kann und alle Leistungsnachweise der Module des 1. Aufbaustudiums erfüllt hat. Die Dozierendenkonferenz am Ende des Herbstsemesters (Januar) prüft diese Anforderungen und entscheidet, wer zur Diplomprüfung zugelassen wird.