Zugang zu Wissen – ein Menschenrecht
Open Science als Menschenrecht: Zugang zu Wissen gerecht gestalten
| Datum: | 28. Mai 2026 |
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| Zeit: | 18.00 Uhr bis 19.15 Uhr |
| Ort: | Loge Luzern, Moosstrasse 26, 6003 Luzern |
In der Wissensgesellschaft ist Wissen mehr als Information – es ist die zentrale Ressource. Wissensproduktion und der Zugang zu den Ergebnissen werden dadurch zu einer politisch bedeutsamen Frage. Bereits 1948 wurden in Artikel 27 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte die Grundlagen dafür gelegt: «Jeder Mensch hat das Recht, am wissenschaftlichen Fortschritt und seinen Errungenschaften teilzuhaben.» Trotz dieser klaren Formulierung hat das «Recht auf Wissenschaft» bislang erstaunlich wenig politische Aufmerksamkeit erhalten.
Open Science knüpft an dieses Menschenrecht an. Die internationale Bewegung setzt sich dafür ein, Ungleichheiten im Zugang zu wissenschaftlichem Wissen zu verringern und eine offene, transparente und inklusive Forschungskultur zu fördern. Ihr Ziel: Wissenschaftliche Informationen und Prozesse sollen – wo immer ethisch und rechtlich möglich – frei zugänglich und bestmöglich nutzbar sein.
Die zweite Veranstaltung der Reihe «Feierabend» der ZHB Luzern dieses Jahres widmet sich der Frage, wie eine faire Verteilung von Wissen gelingen kann. Ausgehend von einer juristischen Betrachtungsweise beleuchten zwei ausgewiesenen Expertinnen die politischen Herausforderungen und Chancen des Rechts auf Wissenschaft.
Diskussionsrunde mit Dominik Matter (Open Science Team ZHB Luzern) und den Expertinnen Monika Plozza (Juristin und Oberassistentin an der Universität Bern) und Rahel Estermann (Kantonsrätin und Co-Geschäftsleiterin Digitale Gesellschaft), die beide ihre Dissertation an der Universität Luzernrealisiert haben.
Mehr Infos auf der Veranstaltungsseite der ZHB Luzern