Spotlight Gesundheit – Faculty Lecture No. 10

Prof. Dr. med. Susanne Walitza erhält am Dies Academicus 2026 das Ehrendoktorat der Fakultät für Gesundheitswissenschaften und Medizin. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe «Spotlight Gesundheit – Faculty Lecture» hält sie ihre Festrede über die psychische Gesundheit junger Menschen in der Schweiz.

Datum: 2. Dezember 2026
Zeit: 17.00 Uhr bis 18.15 Uhr
Ort: Hörsaal 7, Universität Luzern, Frohburgstrasse 3, 6002 Luzern

Die Festrede von Susanne Walitza trägt den Titel:

Youth Mental Health in Switzerland – from Research to Prevention and Intervention

Die psychische Gesundheit von Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 12 bis 25 Jahren hat sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten kontinuierlich verschlechtert. Obwohl die Schweiz im Bereich der psychischen Gesundheit besser abschneidet als die meisten anderen OECD-Länder, ist eine Zunahme von «mental health emergencies» sowie von stressbedingten Erkrankungen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu beobachten.

In ihrem Vortrag wird Susanne Walitza sowohl allgemeine Präventionsstrategien als auch spezifische Ansätze für besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen thematisieren, beispielsweise für Mädchen und sozial benachteiligte Jugendliche. Zudem wird sie neue Entwicklungen im klinischen Bereich aufzeigen. Die vorgestellten Studien legen einen besonderen Schwerpunkt auf die Identifikation von Bewältigungsstrategien und Resilienz. Dabei geht es unter anderem um die Rolle der Familie, soziale Verbundenheit und die Mediennutzung.

Über Prof. Dr. med. Susanne Walitza

Portraitfoto von Prof. Dr. med. Susanne Walitza

Prof. Dr. med. Susanne Walitza ist Professorin für Kinder und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie. Sie ist Leiterin sowie Medical & Research Director der Klinik für Kinder und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie an der Universität Zürich und der Universitätsklinik für Psychiatrie Zürich.

Zu ihren aktuellen Forschungsschwerpunkten gehören klinische Erscheinungsbilder und Phänotypisierung, einschliesslich psychologischer und neuropsychiatrischer Aspekte, sowie die Genetik und Neurobildgebung von Entwicklungsstörungen in der Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie. Dazu zählen insbesondere ADHS, Zwangsstörungen, Angststörungen und Tic-Störungen.

Susanne Walitza hat in Medizin, Psychologie und verwandten Fachgebieten umfangreich publiziert und ist Autorin von mehr als 500 wissenschaftlichen Publikationen. Durch verschiedene Führungsfunktionen setzt sie sich auf nationaler und internationaler Ebene aktiv für die Sichtbarkeit der Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie für die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen in unserer sich rasch verändernden Welt ein.

Veranstaltungs-Information & Anmeldung

Die Lecture findet in englischer Sprache statt, ist öffentlich und kostenlos. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit zum Austausch bei einem kleinen Apéro. 

Wir bitten um Anmeldung zur Veranstaltung bis am 24. November 2026, 12.00 Uhr. 

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