Luzerner Diskurs zum Wettbewerbsrecht
Schädigungstheorie im Kartellrecht
Freitag, 24. April 2026: 09.45 - 16.30Uhr
Universität Luzern
Veranstalter:
- Institut für Wirtschaft und Regulierung, Universität Luzern
- Studienvereinigung Kartellrecht
Die Veranstaltung findet vor Ort an der Universität Luzern statt.
Zum Online-Anmeldeformular Luzerner Diskurs zum Wettbewerbsrecht 24. April 2026
Tagungsleitung
- Nicolas Diebold, Prof. Dr. iur., Ordinarius für Öffentliches Recht und Wirtschaftsrecht und Mitglied der WEKO
- Richard Stäuber, Dr. iur., Partner bei Homburger und Vorstand der Studienvereinigung Kartellrecht
Referentinnen und Referenten
- Christoph Brunner, Dr. rer. pol., wissenschaftlicher Mitarbeiter im WEKO-Sekretariat
- Blaise Carron, Prof. Dr. iur., Ordinarius für Obligationenrecht und Methodenlehre an der Universität Neuenburg, Of Counsel bei AGON Partners Legal AG
- Michael Funk, Dr. rer. pol., Principal bei Swiss Economics
- Andrea Graber, Dr. rer. pol., Vizedirektorin im WEKO-Sekretariat
- Reto Heizmann, Prof. Dr. iur., Präsident des Kantonsgerichts Schwyz und Titularprofessor an der Universität Zürich
- Urs Hoffmann-Nowotny, Dr. iur., Partner bei Schellenberg Wittmer
- Igor Letina, Prof. Dr. oec., Assistenzprofessor für Mikroökonomie an der Universität Bern und Vizepräsident der WEKO
- Mani Reinert, Dr. iur., Partner bei Bär & Karrer
- Monique Sturny, Dr. iur., Partnerin bei Walder Wyss
- Michael Tschudin, Dr. iur., Partner bei Wenger Vieli
09.45 Uhr Registrierung und Kaffee
10.15 Uhr Begrüssung und Beginn der Tagung
10.20 – 12.00 Uhr Panel Schädigungstheorie bei Wettbewerbsabreden nach neuem KG
Die jüngst verabschiedete KG-Revision hat zwei zentrale Stellschrauben der Abredenkontrolle justiert: Das Tatbestandsmerkmal der Erheblichkeit und den Tatbestand der Preisabrede. Das erste Panel befasst sich damit, wie die Schädigungstheorie in diese (neue) Dogmatik der Abredenkontrolle einzuordnen ist und welche Folgerungen daraus für die Auslegung und Anwendung von Art. 5 KG zu ziehen sind.
13.15 – 14.45 Uhr Panel Schädigungstheorie bei Marktmachtmissbrauch nach neuem KG
Die Schädigungstheorie als erforderliche Verbindung zwischen dem relevanten Verhalten und der Wettbewerbsbeeinträchtigung bei Marktmachtmissbrauch wurde vom Bundesgericht in einer Serie jüngerer Urteile nuanciert und vom Gesetzgeber durch Einführung von Art. 7 Abs. 3 nKG explizit geregelt. Das zweite Panel befasst sich mit der Einordnung dieser Praxis in das neue Recht und der Konkretisierung der neuen Bestimmung.
15.15 – 16.15 Uhr Panel Praktische Herausforderungen im Zivilverfahren
Kartellzivilverfahren fristeten lange Zeit ein Schattendasein in der Schweiz, doch mehren sich in jüngster Zeit die Fälle zivilrechtlicher Kartellrechtsdurchsetzung. Die Stärkung solcher Verfahren war auch erklärtes Ziel der beschlossenen KG-Revision. Vor diesem Hintergrund befasst sich das dritte Panel mit praktischen Herausforderungen für Zivilverfahren – aus gerichtlicher und anwaltlicher Sicht.
16.30 Uhr Apéro
- Mitglieder der Studienvereinigung Kartellrecht sowie Angehörige von Universitäten, Behörden und Gerichten und Vertreterinnen und Vertreter der Presse: CHF 150.-
- Studierende und Doktorierende der Universität Luzern: kostenfrei
- Alle übrigen Teilnehmenden: CHF 250.-
Universität Luzern
Frohburgstrasse 3
6002 Luzern
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Universität Luzern
Weiterbildung Recht
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