Kurse in Hochschuldidaktik
Das Zentrum Lehre bietet den Dozierenden der Universität Luzern kostenlose Workshops zu allen Themen der Hochschuldidaktik an. Bitte melden Sie sich über das jeweils verlinkte Anmeldeformular an.
Teilnehmende am CAS Hochschuldidaktik können sich die nachfolgenden Kurse anrechnen lassen. Alle Kurse können auch einzeln besucht werden, ohne am CAS HSD teilzunehmen. Die aufgeführten Kurse stehen allen Dozierenden der Universität Luzern offen. Dozierende der PHLU, die sich in den CAS HSD der PHLU eingeschrieben haben, können alle Kurse ebenfalls kostenfrei besuchen und sich die erfolgreiche Teilnahme an ihren CAS HSD anrechnen lassen. Alle Teilnehmenden erhalten für jede abgeschlossene Kursteilnahme eine Teilnahmebescheinigung.
Themenvorschläge für weitere Kurse werden gerne berücksichtigt. Reichen Sie Ihre Ideen direkt beim zentrum.lehre@unilu.ch ein!
Der Anmeldeschluss für alle Kurse ist in der Regel 14 Tage vor Kursbeginn.
Bitte beachten Sie, dass eine Teilnahme an den Kursen nur mit einer Anmeldung über diese Seite möglich ist! (Ausnahme: Für die "Didaktischen Diskurse" müssen Sie sich nicht über diese Seite anmelden, sondern ggf. je bei den Anbietern.)
Kernkurse (2 ECTS)
Info
Für den CAS HSD besuchen Sie bitte in jedem der aufgeführten Module je einen Kurs. Es wird empfohlen, mit diesen Kursen zu beginnen.
Lehrplanung
Wie planen Sie eine Lehrveranstaltung von Grund auf? Wir erkunden grundlegende Konzepte wie Constructive Alignment und Backward Design und wenden diese direkt auf Ihre individuelle Lehrveranstaltung an. Dieser Kurs ist gedacht als erster Einstieg in die Konzeption von Lehrveranstaltungen, als erster Schritt in die Hochschuldidaktik. Ziel des Kurstages ist Ihre (weitgehend) vollständig geplante Lehrveranstaltung für das kommende Semester.
Dozent: Bernhard Lange
Montag, 2. Februar 2026, 9:15 bis 16:45 Uhr, Raum 4.B02
Nächste Durchführung: August 2026
Beim Thema «Lehrplanung» geht es um das systematische Planen von Lehrveranstaltungen auf der Lehrveranstaltungs- bzw. Modulebene als auch auf Lektionsebene. Ausgehend von der Formulierung von Lernzielen werden dabei strategische und methodisch-didaktische Entscheidungen darüber getroffen, wie gelehrt und geprüft wird. Auf diese Weise kann Lehre das Lernen der Studierenden bestmöglich zu unterstützen und ihren Lernerfolg zu sichern.
Der Kurs unterstützt die Teilnehmenden in der selbstständigen und reflektierten Konzipierung eigener Lehrveranstaltungen im Rahmen der an einer Hochschule üblichen Formate. Dabei nehmen wir auch das Planen mit Hilfe von generativer Künstlicher Intelligenz (KI) wie ChatGPT und Möglichkeiten der Förderung von KI-Literacy im Rahmen von Lehrveranstaltungen in den Blick.
Der Kurs «Lehrplanung» richtet sich insbesondere an Dozierende, die bereits ein didaktisches Grundwissen mitbringen.
Kursleitung: PD Dr. Ulrike Hanke
Donnerstag, 29.10.2026, 09:15-16:45 Uhr
Dieser Kurs wird von der PHLU angeboten.
Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an hochschuldidaktik@phlu.ch
Wissen vermitteln
Wie lassen sich Lehrinhalte so aufbereiten, dass sie Studierende wirklich erreichen? Mit Storytelling-Methoden können wir unsere Vorlesungen strukturieren und für die Zielgruppe gerecht aufbereiten. Zunächst analysieren die Teilnehmer Grundlagen und Elemente narrativer Gestaltung und setzen das in didaktische Werkzeuge um. Im zweiten Teil übertragen wir Storytelling-Ansätze auf das eigene Lehrkonzept und entwickeln Lehr-Lern-Geschichten. Ziel ist es auch, große Stoffmengen klar und nachhaltig zu vermiteln. Mit Präsentationstechniken lernen die Teilnehmer wirkungsvoll, verständlich und motivierend ihr Wissen weiterzugeben.
Kursleitung: Carola Lichtenberg, LL.M.
Dienstag, 12. Mai 2026, 9:15 - 16:45 Uhr, Raumangabe folgt
Wissen interaktiv erarbeiten
«Wissen austauschen und erarbeiten» fokussiert Lehrformate und -settings, in denen Wissen gemeinsam konstruiert, diskutiert und angewendet sowie entsprechende Problemlösungen gemeinsam bewertet und beurteilt werden. Solche Arbeitsformen werden typischerweise als «Seminare» bezeichnet, finden sich jedoch auch in anderen Lehrformaten, die durch den Wechsel von Vermittlungsphasen (inkl. studentischer Beiträge) sowie diskursiver und eigenaktiver Verarbeitung geprägt sind. Der Kurs unterstützt die Teilnehmenden dabei, eigene entsprechende Lernszenarien innerhalb der an Hochschulen üblichen Formaten zu konzipieren, durchzuführen und strukturiert zu reflektieren.
Kursleitung: Thomas Tribelhorn, Psychologe lic.phil, Hochschul- und Mediendidaktiker, Leitung ZUW der Uni Bern
Freitag, 8. Mai 2026, 9:15 - 16:45 Uhr
Dieser Kurs wird von der PHLU angeboten.
Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an hochschuldidaktik@phlu.ch
Wissen selbständig erarbeiten (lassen)
«Wissen selbstständig erarbeiten (lassen)» denkt den Begriff «Selbststudium» wörtlich und inspiriert die Lehrpraxis methodisch. Welche Methodik für die Gestaltung der sogenannten Selbstlernphasen entsteht, wenn Studieren insgesamt als Eigenaktivität gesehen wird und gleichzeitig Lernen als Co-Konstruktionsprozess verstanden wird? (Und wenn Digitalität als kollaborative Kultur gesehen wird?)
Der Kurs unterstützt die Teilnehmenden in der selbstständigen und reflektierten Konzipierung und Durchführung eigener Lehrveranstaltungen im Rahmen der an einer Hochschule üblichen Formate.
Kurleitung: Prof. Dr. Christof Arn
Mittwoch, 15.09.2026, 09:15-16:45 Uhr
Dieser Kurs wird von der PHLU angeboten.
Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an hochschuldidaktik@phlu.ch
Praxisreflexion
Info
Das Modul «Praxisreflexion» bietet den Teilnehmenden des CAS Hochschuldidaktik zwei strukturierte Gefässe zur Auseinandersetzung mit der eigenen Lehrpraxis: die Hospitation und das Coachingseminar. Beide Formate fördern die Reflexion aus unterschiedlichen Perspektiven und ergänzen sich gegenseitig.
Es wird empfohlen, dass vor dem Modul «Praxisreflexion» mindestens die Kernkurse im CAS Hochschuldidaktik absolviert wurden. Für den CAS HSD schliessen Sie bitte beide Kurse, Hospitation und Coaching, ab.
Hospitation
Die Hospitation stellt die konkrete Lehrsituation und die Interaktion zwischen Dozierenden und Studierenden in den Mittelpunkt. Eine andere Person beobachtet eine Lehrveranstaltung und gibt im Anschluss differenziertes Feedback – mit einem besonderen Augenmerk auf das Auftreten, die Haltung sowie die Kommunikation der Dozentin resp. des Dozenten. Die Beobachtung basiert auf einem kurzen Konzept, das vorab von der hospitierten Person erstellt wird.
Durch die externe Perspektive einer Kollegin oder eines Kollegen können konkrete Situationen des Lehralltags aus einem anderen Blickwinkel betrachtet werden. Auf der Basis vereinbarter Beobachtungsschwerpunkte wird ein differenziertes Feedback ermöglicht, das Impulse für die Reflexion und Erweiterung des eigenen didaktischen Handelns gibt. Hospitationen tragen damit zur Professionalisierung der Lehrpraxis bei und fördern die Entwicklung neuer Handlungsoptionen im Umgang mit unterschiedlichen Lehr-Lern-Situationen.
Die Hospitationen sind selbstorganisiert. Einen Vorschlag für das Vorgehen sowie Anregungen für Kriterien für die Beobachtung sind ab Seite 2 des Leitfadens zur Hospitation zu finden.
Coaching
Das Coachingseminar bildet den kollegialen Rahmen zur vertieften Bearbeitung individueller Fragestellungen, die sich aus der Hospitation oder aus anderen Lehrsituationen ergeben können. In einer moderierten Kleingruppe werden Fallbeispiele gemeinsam reflektiert. Im Zentrum steht auch hier die Lehr-Lern-Interaktion – verstanden als dynamisches Zusammenspiel zwischen Lehrperson und Studierenden. Die eingesetzten Coaching- und Intervisionsmethoden eröffnen neue Sichtweisen und ermöglichen praxisnahe Lösungsansätze. Dies geschieht durch die Methode des Reflecting Teams (kollegiales Coaching/Intervision), die eingangs vorgestellt wird und den Ablauf des Coachinggesprächs strukturiert. Je nach Fall greift die Kursleitung individuell auf andere Methoden der Coaching- und Supervisionspraxis zurück. Unterstützt von der anderen Dozierenden werden gemeinsam Lösungsansätze erarbeitet, Best Practices geteilt und individuelle Entwicklungsmöglichkeiten aufgezeigt.
Für das Coachingseminar werden über ein Semester verteilt etwa fünf 90-minütige Termine angeboten. Teilnehmer*innen sollen an 3 Terminen teilnehmen - einmal davon als Fallgebende (Mindestanzahl für die Durchführung sind 4 TN). Die Gruppenzusammensetzung ist entsprechend wechselnd.
Möchten Sie einen eigenen Fall einbringen? Reichen Sie bitte mind. 4 Tage vor dem Termin eine Kurzbeschreibung (halbe DIN A4 Seite) Ihres Falles ein (Kontext und konkrete Frage/Problem/Situation).
Kursleitung: Dr. Sabrina Gallner
Bitte geben Sie im Anmeldeformular an, an welchem Termin Sie einen eigenen Fall mitbringen. Es kann sich um eine Situation aus der Lehre handeln, die Sie besprechen möchten, eine konkrete didaktische Frage zu Ihrer Lehrpraxis, eine Problemstellung oder Herausforderung. Sie sollten Ihren Fall vier Tage vor dem Termin auf einer halben Seite zusammengefasst der Kursleiterin zukommen lassen. Eine Woche vor dem Termin erhalten Sie die definitive Terminbestätigung (Durchführung ab 4 Personen).
Aktuelle Daten:
- Coaching-Seminar H25-1: Montag, 06. Oktober 2024, 14.00 - 15.30 Uhr (UP 2.A.46)
- Coaching-Seminar H25-2: Donnerstag, 09. Oktober 2025, 10:00 - 11:30 Uhr (UP 2.B19)
- Coaching-Seminar H25-3: Mittwoch, 22. Oktober 2025, 17:00 - 19.30 Uhr (UP 2.A.46)
- Coaching-Seminar H25-4: Dienstag, 04. November 2025, 16:30 - 18:00 Uhr (UP 2.A.46)
- Coaching-Seminar H25-5: Dienstag, 18. November 2025, 17:00 - 19:30 Uhr (UP 2.A.46)
- Coaching-Seminar H25-6: Donnerstag, 04. Dezember 2025, 10:00 - 11.30 Uhr (UP 2.A.46)
- Coaching-Seminar H25-7: Donnerstag, 11. Dezember 2025, 16:30 - 18:00 Uhr (UP 2.A.46)
- Coaching-Seminar H25-8: Montag, 12. Januar 2026, 10:00 - 11:30 Uhr (UP 2.A.46)
Das Modul Praxisrefelxion wird von der PHLU angeboten.
Vertiefungskurse (2 ECTS)
Info
Für den CAS HSD wählen Sie bitte zwei der sechs aufgeführten Module und besuchen Sie darin je insgesamt Veranstaltungen im Umfang von drei Tagen.
Prüfung & Feedback
Der Kurs "Prüfungs-Coaching" bietet eine fundierte Reflexion und Hilfestellung zur Gestaltung, Umsetzung und Bewertung von Prüfungen, wobei der Schwerpunkt auf den individuellen Fragen der Teilnehmenden liegt.
Die Veranstaltung besteht aus zwei Teilen: Im gemeinsamen Online-Gruppenkurs werden Themen wie die Entwicklung von Bewertungsrastern auch für verschiedene Prüfungsformate sowie die effektive Vergabe von Feedback besprochen. In einer anschließenden Transferphase reflektieren alle Teilnehmenden ihre spezifische Lehrsituation und integrieren Elemente aus dem Kurs in ihre laufende Lehrveranstaltung und Prüfungsplanung. In einem individuell zu teminierenden 30 bis 45-minütigen bilateralen Beratungsgespräch werden die individuellen Erfahrungen reflektiert, sodass die Teilnehmenden passgenaue Impulse für ihre Lehr- und Prüfungspraxis erhalten.
Kursleitung: Dr. Andreas Müller
Donnerstag, 23. April 2026, 9.15 bis 12.30 Uhr, online
Evaluation und Feedback stellen für Dozierende wesentliche Instrumente dar, um das eigene Lehrhandeln sowie Konzeption und Umsetzung von Lehrveranstaltungen zu reflektieren und systematisch weiterzuentwickeln. Beim Einsatz von Evaluations- und Feedbackinstrumenten stellen sich jedoch zahlreiche Frage, die im Rahmen des Workshops praxisnah diskutiert werden, so z.B.: Welche Zielsetzungen sind mit einer Evaluation verbunden, welche Methoden eignen sich hierfür und welche Gelingensfaktoren sollten beim Einsatz beachtet werden? Aber auch wie Evaluation und Feedback stimmig in ein Lehr-Lernkonzept integriert und in einen Qualitätsentwicklungskreislauf eingebettet werden können.
Kursleitung: Dr. Andreas Müller
Donnerstag, 24. September 2026, 9.15 bis 16:45 Uhr, Raumangabe folgt
Digitale Lehre
OLAT erscheint oft als sperrig und wird daher meistens nur als Datei-Ablage genutzt. Doch wer sich einmal in das System eingearbeitet hat, erkennt viele Möglichkeiten für die Lehre. Auch Prüfungen lassen sich in OLAT sehr gut abbilden. Dasselbe gilt für alle anderen LMS: Learning Managment Systeme. Wir lernen einige Funtionen kennen und integrieren diese in unsere eigenen Lehrveranstaltungen.
Kursleitung: Dr. Bernhard Lange
Dienstag, 24. März 2026, 9:15 - 12:45 Uhr, online
Dienstag, 31. März 2026, 9:15 - 12:45 Uhr, online
KI-Tools wie ChatGPT, Claude oder Perplexity haben sich rasant entwickelt – und mit ihnen die Möglichkeiten, wie wir Lehre gestalten können. Doch wie lassen sich diese Werkzeuge wirklich sinnvoll und verantwortungsvoll in der Hochschullehre einsetzen?
In diesem Workshop lernen Sie praxisnah und hands-on, wie Sie generative KI gewinnbringend in der Lehre nutzen – von der Konzeption über den Input (z. B. KI-gestützte Vorbereitung, Visualisierung, Recherche) bis hin zum Output (z. B. Aufgabenstellungen, Prüfungsformate, Bewertung). Dabei arbeiten Sie konkret an eigenen Lehrveranstaltungen, tauschen sich mit Kolleg:innen aus und testen neue Tools direkt aus. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie sich Lehren, Lernen und Assessments durch KI verändern – und was das für die Zukunft der Hochschulbildung bedeutet. Diskussionsimpulse und gemeinsame Reflexionen helfen, Chancen zu erkennen und Risiken realistisch einzuschätzen. Bitte bringen Sie einen Laptop mit.
AI tools such as ChatGPT, Claude or Perplexity have developed rapidly - and with them the possibilities of how we can shape teaching. But how can these tools really be used sensibly and responsibly in university teaching?
In this hands-on workshop, you will learn how to use generative AI profitably in teaching - from conception to input (e.g. AI-supported preparation, visualization, research) to output (e.g. assignments, examination formats, assessment). You will work specifically on your own courses, exchange ideas with colleagues and test new tools directly. Another focus is on the question of how teaching, learning and assessment are changing as a result of AI - and what this means for the future of higher education. Discussion impulses and joint reflections help to recognize opportunities and realistically assess risks. Please bring a laptop with you.
This Workshop will be in either German or English, depending on participants.
Kursleitung: Dr. Bernhard Lange
Dienstag, 21. April 2026, 9:15 bis 12:45 Uhr, online
Dienstag, 28. April 2026, 9:15 bis 12:45 Uhr, online
Der Workshop führt zunächst in das Inverted-Classroom-Modell in der Hochschullehre ein und zeigt, welche Rolle Lernvideos dabei spielen. Wir analysieren, wie Videos in der vorbereitenden Selbstlernphase aussehen sollten, um die Präsenzzeit für Anwendung, Vertiefung und Diskussion zu nutzen. Damit Inverted Classroom funktioniert, müssen die Videos didaktisch so gestaltet sein, dass Studierende vorab selbstgesteuert und aktiv verstehen können und nicht nur „nebenbei schauen“. Daher werden die Teilnehmer im zweiten Schrit ein eigenes Video inhaltlich planen und mit einfachen technischen Miteln herstellen. Für die Teilnahme sind keine Vorkenntnisse notwendig.
Kursleitung: Carola Lichtenberg, LL.M.
Donnerstag, 8. Oktober 2026, 9:15 - 16:45 Uhr, Raumangabe folgt
Lehrprofile - Lehrformen
Der Kurs richtet sich an Teilnehmende, welche Ihren eigenen Lehrstil auf Basis von Faktoren guter Hochschullehre (weiter) erarbeiten möchten. Welche Faktoren sind für das Lernen der Studierenden bedeutsam und wie kann ich sie beeinflussen? In welchen Situationen ist die Rolle des Coachs der Studierenden wirksamer als der einer Lehrautorität? In welchen Fällen ist es umgekehrt und ich muss direktivere Vorgaben machen? Wir bedeutsam sind Beziehungsfaktoren und die Motivierung? Wie hilfreich sind digitale Medien und wo sind ihre Grenzen? Möchte ich in der Lehre mit Humor arbeiten? Diese und weitere Fragen sollen vor dem Hintergrund empirisch bestätigter wie noch empirisch offener Faktoren guter Hochschullehre erarbeitet, diskutiert und reflektiert werden.
Kursleitung: Prof. Dr. Immanuel Ulrich ist Professor für Hochschuldidaktik und Psychologie an der IU Internationalen Hochschule, Campus Frankfurt am Main.
Dienstag, 26. März 2026, 09.15 bis 16.45 Uhr
Dieser Kurs wird von der PHLU angeboten.
Für weitere Auskünfte wenden Sie sich an hochschuldidaktik@phlu.ch
Eine Universität ist kein Kindergarten. Wieso sollten wir also mit farbigen Bausteinen arbeiten? «Ernsthaft spielen» wurde als Moderationstechnik für partizipative Prozesse entwickelt. In der Managementlandschaft hat es sich bewährt beim gemeinsamen Erarbeiten komplexer Modelle und der Visualisierung abstrakter Phänomene. Beides begegnet uns auch in unseren Studiengängen häufig. Deshalb geht dieser Kurs der Frage nacht, inwiefern der spielerisch anmutende Ansatz Lego Serious Play® (LSP) in der Hochschullehre nützlich und gewinnbringend eingesetzt werden kann.
Der Einführungstag besteht aus einem Kurs und einem Workshop.
Vormittags vermitteln wir:
- LSP als Methode (4-Schritte-Modell)
- Hochschuldidaktische Grundlagen (Ko-Konstruktivismus, erfahrungsbasiertes Lernen)
- Konkrete, bewährte Anwendungen an Hochschulen (Schreibdidaktik)
- Chancen und Grenzen des Transfers an die Hochschule (Präsenzveranstaltungen).
Nachmittags öffnen wir die Runde für einen Workshop. Hier steht die Selbsterfahrung im Zentrum: Wir bauen gemeinsam die «ideale Lehre». Im intensiven Peer-Austausch entstehen Modelle, Visionen und Utopien, Strategien sowie erste Projektideen. Alle neugierigen Dozierenden sind herzlich eingeladen mitzumachen! (Die Teilnahme am Nachmittag ist auch ohne Besuch des Vormittags möglich; siehe Ausschreibung unter “Didaktische Diskurse”)
Kursleitung: Prof. Dr. Nadine Arnold, Sahra Lobina
Donnerstag, 30. April 2026, 9.15 bis 17.00 Uhr, Raum 1.507 ( «Empore Baloo»)
- Die Anmeldung kann entweder für den gesamten Kurs erfolgen. Dann zählt der Kurs als ein Kurs im Modul “Vertiefungskurse: Lehrprofile - Lehrformen”, Sie erhalten eine Teilnahmebescheinigung. Dafür in der Anmeldung bitte den Eintrag “Lego Serious Play: kompletter Kurs” wählen.
- Oder die Anmeldung ist nur für den Peer-Austausch am Nachmittag. Dann ist dieser Nachmittag anrechenbar an das Modul “Didaktische Diskurse”. Wählen Sie bei der Anmeldung dafür bitte den Eintrag “Lego Serious Play: nur Nachmittag”.
Disziplinsensible Didaktik
Diversitätssensible Hochschullehre
Didaktische Diskurse (1 ECTS)
Für den CAS HSD besuchen Sie bitte beliebige der hier aufgeführten Veranstaltungen. Sie können auch einschlägige Tagungsbesuche oder Gremienarbeit anführen. Sie benötigen insgesamt 30 Stunden (= 1 ECTS). Tragen Sie bitte Ihre Stundenzahl im zugehörigen Formular ein: CAS HSD Checkliste. Diese Checkliste können Sie über den gesamten CAS HSD führen und zum Abschluss mit allen Teilnahmebescheinigungen und Ihrer Abschlussarbeit abgeben.
Als vor rund 200 Jahren der Begriff der Studierfähigkeit im deutschen Sprachraum erstmals auftaucht, versteht sich dieser als Antwort auf die Frage, wer denn überhaupt studieren darf und welche Kriterien für die Hochschulzulassung zur Anwendung kommen sollen. Solche Fragen sind weiterhin aktuell, doch ist dabei zu beachten, dass die Fähigkeit zu studieren nicht nur vom individuellen Leistungsvermögen der Studienanwärter:innen abhängt, sondern sich in Wechselwirkung mit den institutionellen Studienangeboten erst eigentlich entwickelt. Was bedeutet dies nun aber? Und was heisst dies beispielsweise für die Gestaltung des Studiums und im Speziellen der Studieneingangsphase?
Referentin: Dr. Magdalena Fellner
Donnerstag, 19. März 2026, 17:15-18:45, Raum 2.B30
ohne Anmeldung
Diese Veranstaltung wird von der PHLU im Rahmen der Veranstaltungsreihe «Bildungsinstitution Hochschule».
Die Konferenz bildet den zentralen Knotenpunkt des Projekts «Bildungsräume transformieren: Rassismus angehen, Intersektionalität verankern» und widmet sich der Frage, wie Rassismus die Produktion, Weitergabe und Transformation von Wissen an Hochschulen prägt.
Unter dem Leitmotiv der rassismuskritischen Wissensproduktion werden historische, institutionelle und epistemische Verflechtungen beleuchtet:
- Welche Rolle spielten und spielen Hochschulen in der Legitimierung rassistischer Denkstrukturen?
- Wie lässt sich Wissen so transformieren, dass es inklusiv, divers und machtkritisch wird?
- Welche antirassistischen Strategien können Forschung, Lehre und akademische Kultur nachhaltig verändern?
Die Konferenz versteht sich als Dialograum zwischen Sprachen, Disziplinen und Perspektiven, mit dem Ziel, die Hochschule als Ort der Wissensproduktion kritisch zu befragen und zu transformieren.
Freitag, 27. März 2026
Uni Bern, Unitobler, Linie 20 Länggasse, Haltestellen Mittelstrasse und Unitobler
Save the Date!
Alle Dozierenden sind eingeladen, an diesem Folge-Event zum vergangenen Dialogtag am 4. September 2025 teilzunehmen. Es geht um den Austausch zwischen Dozierenden der Hochschulen und Lehrpersonen aus den Gymnasien. Ziel ist, durch den Dialog den Übergang für Schüler und Schülerinnen vom Gymnasium an die Hochschule zu optimieren.
27. März 2026, Kantonsschule Sursee
Anmeldung & Infos folgen
Dieser Anlass wird von der Dienststelle Gymnasialbildung organisiert.
Eine Universität ist kein Kindergarten. Wieso sollten wir also mit farbigen Bausteinen arbeiten? «Ernsthaft spielen» wurde als Moderationstechnik für partizipative Prozesse entwickelt. In der Managementlandschaft hat es sich bewährt beim gemeinsamen Erarbeiten komplexer Modelle und der Visualisierung abstrakter Phänomene. Beides begegnet uns auch in unseren Studiengängen häufig. Deshalb geht dieser Kurs der Frage nacht, inwiefern der spielerisch anmutende Ansatz Lego Serious Play® (LSP) in der Hochschullehre nützlich und gewinnbringend eingesetzt werden kann.
Hier steht die Selbsterfahrung im Zentrum: Wir bauen gemeinsam die «ideale Lehre». Im intensiven Peer-Austausch entstehen Modelle, Visionen und Utopien, Strategien sowie erste Projektideen. Alle neugierigen Dozierenden sind herzlich eingeladen mitzumachen!
Kursleitung: Prof. Dr. Nadine Arnold, Sahra Lobina
Freitag, 30. April 2026, 13:30 bis 17 Uhr, Raum Raum 1.507 ( «Empore Baloo»)
Dieser Nachmittag ist der zweite Teil zum ganztägigen Workshop Lego Serious Play (siehe oben) und als Praxiserfahrung und Experimentierfeld für alle geöffnet. Anmeldung bitte unter “Lego Serious Play: nur Nachmittag”. (Wenn Sie am kompletten Kurs teilnehmen wollen, melden Sie sich bitte unter “Lego Serious Play: kompletter Kurs” an.)
Academic development, often referred to as educational development in some regions, is a field committed to bridge scholarship, practice, and policy to drive meaningful transformation in universities. At the core of this process lies the concept of agency, understood as the capacity to exert control over the actions, influence the environment and bring about change in our reality. In the context of academic development, agency is reflected in our role as change agents, influencing learning, teaching, and institutional strategies at multiple levels. Exercising agency involves challenging limitations, reconciling conflicting demands, and aligning individual and collective aspirations with broader goals. Through this engagement, we inspire teachers, students, and institutional leaders to explore new approaches that redefine the purpose and impact of higher education.
23 to 26 June 2026, Salamanca, Spain
This conference is organized by ICED.