Profil
Am Religionspädagogischen Institut RPI treffen Theologie, Bildung und gesellschaftliche Praxis aufeinander.
Das Institut ist Teil der Theologischen Fakultät der Universität Luzern.
Das RPI befasst sich mit religiöser Bildung und Begleitung in Kirche, Schule und weiteren gesellschaftlichen Handlungsfeldern. Im Zentrum stehen Fragen nach Sinn, Glauben, Orientierung und religiöser Praxis in einer pluralen Gesellschaft. Theologische Reflexion, pädagogische Konzepte und praktische Kontexte werden dabei miteinander in Beziehung gesetzt.
Die Ausbildung am RPI ist auf professionelle Tätigkeiten in religionspädagogischen, kirchlichen und bildungsnahen Kontexten ausgerichtet. Sie verbindet wissenschaftliche Theologie mit pädagogischer Kompetenz und berücksichtigt unterschiedliche biografische, kulturelle und religiöse Voraussetzungen.
Auftrag und Ausrichtung:
Das RPI qualifiziert Studierende für professionelle Tätigkeiten in religionspädagogischen, kirchlichen und bildungsnahen Kontexten. Die Ausbildung ist auf die Vermittlung fachlicher, didaktischer und kommunikativer Kompetenzen ausgerichtet und berücksichtigt unterschiedliche biografische, kulturelle und religiöse Voraussetzungen.
Religiöse Bildung wird dabei als Prozess verstanden, der Wissen, Erfahrung, Reflexion und Dialog miteinander verbindet. Theologische Grundlagen, pädagogische Konzepte und praktische Handlungsfelder stehen in einem engen Zusammenhang.
Studium und Praxisbezug:
Der Theorie-Praxis-Transfer ist ein zentrales Element des Studiums am RPI. Theoretische Inhalte werden mit praxisbezogenen Lernformen verknüpft und auf konkrete berufliche Anforderungen bezogen. Studierende setzen sich mit realen Fragestellungen aus Schule, Kirche und Gesellschaft auseinander und reflektieren diese wissenschaftlich fundiert.
Praxisphasen, begleitete Reflexionsformate und der Austausch mit Fachpersonen aus unterschiedlichen Berufsfeldern unterstützen die Verbindung von Studium und beruflicher Praxis.
Lehre, Forschung und Weiterbildung:
Lehre, Forschung und Weiterbildung am Religionspädagogischen Institut RPI orientieren sich an aktuellen theologischen, religionspädagogischen und bildungswissenschaftlichen Erkenntnissen. Sie befassen sich mit religiösen Bildungs- und Begleitprozessen in Kirche, Schule und gesellschaftlichen Kontexten und stehen im fachlichen Austausch, unter anderem im Rahmen der Religionspädagogische Tagung (RPT Luzern).
Bildungsverständnis:
Religiöse Bildung wird am RPI als dialogischer, lebensnaher und reflektierter Prozess verstanden. Sie nimmt individuelle Erfahrungen ernst und unterstützt Menschen darin, eigene Positionen im Umgang mit Glauben und Religion zu entwickeln und verantwortet zu vertreten.
Netzwerke und Kooperationen:
Die Arbeit des Religionspädagogischen Instituts RPI erfolgt im fachlichen Austausch mit kirchlichen, schulischen und wissenschaftlichen Partnern in der Schweiz und im internationalen Raum. Kooperationen mit Fachzentren, Hochschulen und kirchlichen Organisationen unterstützen die Weiterentwicklung religiöser Bildungsangebote und fördern den Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis.
Leitung & Team
Die Mitarbeitenden des Religionspädagogischen Instituts RPI verfügen über fachliche Expertise sowie Erfahrung in Schule, Kirche, Pädagogik und Wissenschaft. Sie begleiten Studierende und Teilnehmende in der Weiterbildung in ihren Lern- und Qualifizierungsprozessen und bringen dabei unterschiedliche fachliche und berufliche Perspektiven ein.
Seit über 60 Jahren im Dienst religiöser Bildung
Das Religionspädagogische Institut RPI blickt auf eine über sechzigjährige Geschichte zurück. Seit seiner Gründung ist es in der Ausbildung und Weiterentwicklung religiöser Bildung in Schule, Kirche und gesellschaftlichen Kontexten verankert. Die Arbeit des Instituts hat sich im Laufe der Zeit weiterentwickelt und orientiert sich an veränderten fachlichen, pädagogischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen.

