Foto Nicolas Diebold

Ordinarius für Öffentliches Recht und Wirtschaftsrecht

Prof. Dr. iur. • LL.M. • Rechtsanwalt

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Frohburgstrasse 3, 6002 Luzern, Raum 4.B18

CV

Nicolas Diebold ist seit 2012 als Lehrbeauftragter und seit 2016 als ordentlicher Professor für Öffentliches Recht und Wirtschaftsrecht für die Universität Luzern tätig. Vor seiner Berufung leitete er das Kompetenzzentrum Binnenmarkt bei der Wettbewerbsbehörde in Bern und arbeitete zuvor als Kartellrechtsanwalt in einer internationalen Wirtschaftskanzlei in Zürich. Seit April 2018 ist er Mitglied der Wettbewerbskommission.

Nicolas Diebold wurde 1978 in Südafrika geboren und wuchs in Baden auf. Er studierte an den Universitäten Genf und Zürich Rechtswissenschaften (lic. iur. Genf 2003) und erwarb 2004 als Stipendiat des Genf-Duke Austauschprogramms ein LL.M.-Diplom an der Duke University. Nach seiner Zulassung als Anwalt im Kanton Aargau und in New York war er für einige Monate als Stagiaire bei der Europäischen Kommission (GD Handel) in Brüssel und bei der UNCITRAL in Wien tätig. Während seinem Doktorat arbeitete er als Assistent am Institut für Europa- und Wirtschaftsvölkerrecht der Universität Bern und führte im Rahmen eines SNF-Stipendiums ein Forschungsjahr als visiting scholar an der Stanford University durch. 2009 promovierte Nicolas Diebold an der Universität Bern mit der unter dem Titel «Non-discrimination in International Trade in Services» bei Cambridge University Press erschienenen Dissertation. Die Arbeit wurde mit dem Paul Guggenheim Preis und dem Professor Walther Hug Preis ausgezeichnet. Mit seiner Schrift zum Thema «Freizügigkeit im Mehrebenensystem» wurde er 2016 an der Universität Luzern habilitiert. Während der Habilitation hat Nicolas Diebold ein Forschungsjahr als visiting scholar an der University of Edinburgh verbracht.

Forschung

Die Forschungsschwerpunkte von Nicolas Diebold liegen in den folgenden Bereichen:

Wirtschaftsverfassungsrecht 

Wirtschafts- und Eigentumsfreiheit • Gleichheitsrechte • Grundsatz der Wirtschaftsfreiheit • Einheitlicher Wirtschaftsraum

Recht der internationalen Wirtschaftsbeziehungen 

WTO-Recht • Bilaterale Freihandels- und Investitionsschutzabkommen • Dienstleistungshandel und Personenverkehr • Bilaterale Abkommen Schweiz-EU • Bundesgesetz über technische Handelshemmnisse • Europäisches Wirtschaftsrecht

Öffentliches Wirtschaftsrecht und Wettbewerbsrecht 

Binnenmarktrecht • Preisüberwachungsrecht • Vergaberecht • Kartellrecht • Produktesicherheitsrecht • Infrastrukturrecht (Strom und Gas, Verkehr, Telekommunikation, Post, Entsorgung) • Recht der freien Berufe

Weitere Informationen zu Forschungsprojekten und Forschungsprofil der Professur Diebold.

 

Publikationen

Zeitschriftenartikel

Urteilsbesprechung

Weitere Forschungsleistungen

Beitrag/Präsentation an einer Veranstaltung

Vortrag auf Einladung

Funktionen und Dienstleistungen in anderen wissenschaftlichen Institutionen

Expertisen

Rechtsgutachten regionale Waldorganisationen

«Vergabe- und wettbewerbsrechtliche Analyse der regionalen Waldorganisationen im Kanton Luzern» vom Januar 2018, zuhanden des Kantons Luzern (Landwirtschaft und Wald, lawa); nicht öffentlich.

Rechtsgutachten Strombeschaffung

«Öffentliche Beschaffungen von Strom im teilliberalisierten Stromversorgungsmarkt» vom Dezember 2017, im Auftrag eines Unternehmens der Strombranche; mit Martin Ludin. ► mehr Infos 

Studie zu differenzierter Regulierung und Opting-out

Der Bundesrat hat, basierend auf seinem Bericht zur administrativen Entlastung (2015), das SECO beauftragt, die Auswirkung von differenzierter Regulierung und Opting-out Klauseln auf Unternehmen näher zu untersuchen. Das Forschungs- und Beratungsunternehmen econcept erarbeitet im Auftrag des SECO eine entsprechende Studie und hat Nicolas Diebold beauftragt, das Projekt rechtsgutachterlich zu begleiten. ► Studie lesen

Studie zu kantonalen Monopolen und geschlossenen Märkten

Bernhard Rütsche/Nicolas Diebold, Geschlossene Märkte (Kap. 5) und Zugang zu geschlossenen Märkten (Kap. 6), in: Samuel Rutz/Lukas Schmid, Kantonsmonitoring 6: Von alten und neuen Pfründen. Wie die Kantone Monopole stützen statt Märkte fördern, Avenir Suisse 2014, S. 83–107 ► Studie lesen

 

 

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