Nachmittagstagung mit mehreren Referenten

Datum: 9. Dezember 2014
Zeit: 13.15 Uhr bis 17.00 Uhr
Ort: Universität Luzern, Seminarraum 4.A05

In letzter Zeit wurden zahlreiche Vorschriften mit bedeutenden Auswirkungen auf die Raum- und Flächennutzung geändert. Zu nennen sind die 1. Etappe der Revision des Raumplanungsgesetzes, insbesondere mit dem Ziel der Redimensionierung der Bauzonen und der Mehrwertabschöpfung, die neue Agrarpolitik 14-17 (insbesondere mit den Kulturlandschaftsbeiträgen) sowie die revidierte Gewässerschutzgesetzgebung mit den Gewässerräumen und -revitalisierungen. Demgegenüber stehen die letztjährigen Änderungen im Waldgesetz, die insbesondere die Möglichkeit der Festlegung statischer Waldgrenzen und einer Flexibilisierung beim Rodungsersatz umfassen. Die Tagung will der Frage nachgehen, welche Auswirkungen diese neuen Entwicklungen in den einzelnen Sektoren letztlich auch auf die Walderhaltung haben könnten. Dazu stehen noch die Volksinitiativen zum Schutz des Kulturlandes und die geplante 2. Etappe der Revision des Raumplanungsgesetzes bevor. Der Wald als eine Dimension unter vielen anderen im ländlichen Raum ist jüngst in Diskussion geraten.