Wirtschafts- und Sozialmodelle bilden die konzeptionellen Grundlagen des rechtlichen Zugangs zu Wirtschaft und Regulierung. Die Vielfalt und Komplexität des Wirtschaftslebens erfordert dabei einen selektiven Zugriff auf ökonomische und soziale Phänomene. Dieser erfolgt in Form eines interdisziplinär orientierten Rechts, dessen wissenschaftliche Arbeitsweise sich gerade durch die rationale Selektivität seiner Theorien und Modelle auszeichnet. Soweit die rechtliche Modellbildung ihrerseits zum Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen gemacht wird, kann sie gerade in Ihrer Bedeutung für die Methodik des Wirtschaftsrechts reflektiert werden.