Diese religiöse Gemeinschaft ist im Kanton Luzern erloschen.

Bruno Gröning bewirkte 1949 an einem Jungen, der unter Muskelschwund litt, eine deutliche Besserung. Daraufhin kamen tausende zu ihm ins westfälische Herford, wo angeblich viele geheilt wurden. Trotz Heilverbot hielt Gröning Vorträge in Deutschland und Österreich, bei denen Heilungen passiert seien. Gröning sprach von einer heilenden Kraft, die den Menschen umgibt. Der Kranke solle täglich mit geöffneten Armen und Beinen sitzen und sich geistig auf den Heilstrom einstellen, damit es zur inneren Reinigung komme. 1959 starb Bruno Gröning. Grete Häusler gründete 1979 den überkonfessionellen Bruno-Gröning-Freundeskreis. Derzeit zählen 56'000 Menschen weltweit dazu. In Luzern treffen sich Interessierte alle drei Wochen zu Erfahrungsaustausch und Kraft sammeln.

 

«Religionsvielfalt im Kanton Luzern» (www.unilu.ch/rel-LU) ist ein Projekt des Religionswissenschaftlichen Seminars der Universität Luzern.
Letzte Aktualisierung: 06.01.2017