Forschungsprojekt: Befragung zur interprofessionellen Grundversorgung (CHIP)
Der Förderantrag für das Forschungsprojekt «CHIP – Swiss Interprofessional Primary Care Survey» wurde von der Forschungskommission der Universität Luzern bewilligt. Damit startet die Projektvorbereitungsphase.
Im Zentrum der Studie stehen Medizinische Praxisassistent:innen und -koordinator:innen (MPA/MPK), die in Hausarztpraxen eine tragende Rolle in der Organisation der Versorgung, der Patient:innenkoordination sowie bei sicherheitsrelevanten Tätigkeiten wie der telefonischen Triage einnehmen. Trotz ihrer zentralen Bedeutung liegen bislang kaum nationale Daten zu ihren Aufgabenprofilen, Arbeitsbedingungen und Zukunftsperspektiven vor.
CHIP kombiniert eine schweizweite Online-Befragung von MPA/MPK mit vertiefenden qualitativen (Fokusgruppen-) Interviews mit MPA/MPK und Hausärzt:innen. Ziel ist es, Erkenntnisse zu Rollenverständnissen, Arbeitsbelastungen, interprofessioneller Zusammenarbeit sowie zum Potenzial KI-gestützter Unterstützungslösungen in der Grundversorgung zu gewinnen. Der Versand der Online-Befragung ist für Mai 2026 geplant. Die qualitative Erhebung erfolgt anschliessend.
Dank der Anschubfinanzierung konnte Daniela Knup als studentische Forschungsmitarbeiterin (40% für sechs Monate) zur Unterstützung angestellt werden. Die Ergebnisse des Projekts sollen zur Weiterentwicklung interprofessioneller Versorgungsmodelle und die nachhaltige Stärkung der Grundversorgung in der Schweiz beitragen und bilden die Grundlage für einen Folgeantrag beim Schweizerischen Nationalfonds (SNF).
Weitere Informationen zum Projekt über diesen Link: Schweizweite Befragung zur interprofessionellen Grundversorgung (CHIP)
