Zur Rolle von Marginalisierung in der Bioethik: Brauchen wir das Konzept?
Forschungskolloquium Philosophie: Vortrag von Dr. Elisabeth Langmann (Universität Augsburg)
| Datum: | 24. März 2026 |
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| Zeit: | 16.15 Uhr bis 17.45 Uhr |
| Ort: | Uni/PH-Gebäude, Raum 3.B52 (3.OG) |
In diesem Vortrag wird der Frage nachgegangen, ob Marginalisierung in der Bioethik als eigenständiges normatives Konzept gebraucht wird oder ob die damit verbundenen Phänomene durch etablierte Ansätze wie Vulnerabilität bereits hinreichend beschrieben sind. Ausgehend von dieser Frage wird betrachtet, welche Merkmale ein normatives Konzept von Marginalisierung aufweisen müsste und inwiefern diese Merkmale als Gründe für eine eigenständige konzeptuelle Perspektive in der Bioethik verstanden werden können.
Elisabeth Langmann ist promovierte Medizinethikerin und Postdoktorandin am Institut für Ethik und Geschichte der Gesundheit in der Gesellschaft (IEHHS) der Universität Augsburg. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit Fragen von Marginalisierung und sozialer Gerechtigkeit im Kontext von Gesundheit, insbesondere im Zusammenhang mit Ageismus und Ableismus.