Dialogtag an der Kantonsschule Sursee

Im Rahmen des Projekts «Zentralschweizer Dialog Gymnasien – Hochschulen» trafen sich Lehrpersonen der Zentralschweizer Gymnasien sowie Dozierende und Studierende der Universität Luzern zum gemeinsamen Dialog an der Kantonsschule Sursee. Im Zentrum stand die geistes- und sozialwissenschaftliche Bildung.

Impression vom Dialogtag. (Bild: Jake Hamilton/Dienststelle Gymnasialbildung)

Am Freitag, 27. März, verwandelte sich die Kantonsschule Sursee in einen Knotenpunkt für die geistes- und sozialwissenschaftliche Bildung in der Zentralschweiz. Lehrpersonen der Zentralschweizer Gymnasien sowie Dozierende und Studierende der Universität Luzern kamen zum gemeinsamen Dialog zusammen. Der Anlass stand ganz im Zeichen des Austauschs über Schnittstellen, Erwartungen und gemeinsame Verantwortung bei der Vorbereitung junger Menschen auf das Studium. 

In der Einführung wurden die drei zentralen Säulen für den erfolgreichen Übergang vom Gymnasium an die Hochschule betont: eigenverantwortliches Lernen, ausgeprägte Sprachkompetenzen sowie breit gefächerte Neugier. Danach ermöglichten Unterrichtsbesuche in den Fächern Geschichte, Religion/Ethik, Psychologie, Wirtschaft und Recht sowie Philosophie einen direkten Einblick. Diese Besuche vermittelten nicht nur einen Eindruck, wie Gymnasialunterricht heute stattfindet, sondern zeigten auch konkrete Herausforderungen, denen sich die Lehrpersonen in den genannten Fächern stellen müssen.

Wichtige überfachliche Fähigkeiten

Die Teilnehmenden diskutierten anschliessend in fachspezifischen Gruppen. Die Ergebnisse daraus wurden im abschliessenden Plenum vorgestellt, sodass alle Lehrpersonen und Dozierenden fachübergreifend von den Diskussionen profitieren konnten. Es herrschte ein breiter Konsens: Das gymnasiale Niveau ist hoch und muss erhalten bleiben. Der Fokus soll jedoch stärker auf der Vermittlung überfachlicher Fähigkeiten liegen, um den Übergang zur Hochschule nahtlos sicherzustellen. 

Der Anlass war Teil des Projekts «Zentralschweizer Dialog Gymnasien – Hochschulen», das von der Bildungsdirektoren-Konferenz Zentralschweiz (BKZ) ins Leben gerufen wurde. Ziel dieses Projekts ist es, die Vernetzung und den Austausch zwischen den Zentralschweizer Gymnasien und den Hochschulen nachhaltig zu fördern. Nach dem Austausch 2023 zwischen den MINT-Fächern sowie 2025/26 zwischen den geistes- und sozialwissenschaftlichen Fächern steht im kommenden Herbst nun der Austausch zwischen den Sprachfächern an.

Ausführlicherer Bericht der Dienststelle Gymnasialbildung
Newsmeldung zum Dialogtag 2025
Mehr Infos zum Projekt «Zentralschweizer Dialog Gymnasien – Hochschulen»