1 ____________________________ IMPRESSUM Politikwissenschaftliches Seminar der Universität Luzern Titelbild: © Line Rime 2 Wir freuen uns auf Sie! Liebe Studierende Im Namen des Politikwissenschaftlichen Seminars begrüsse ich Sie herzlich zum Frühjahrssemester 2024. Auf Sie wartet wie immer ein interessantes, stark international ausgerichtetes Angebot. Sie finden in unserem Programm Vorlesungen und (Pro)Seminare, welche die theoretischen und methodischen Grundlagen für das politikwissenschaftliche Arbeiten liefern; aber auch einige aussergewöhnliche «Häppchen», die Sie sich nicht entgehen lassen sollten! Auf den ersten Seiten sehen Sie je eine Abbildung zu den im Major und Minor Politikwissenschaft zu erbringenden Credits. Ebenfalls aufgeführt sind die entsprechenden Musterstudienpläne BA Politikwissenschaft Major und Minor sowie die Musterstudienpläne MA Politikwissenschaft Major und Minor. Die danach folgenden Tabellen zur Studienplanung liefern insbesondere den «Newcomern» wertvolle Hinweise zum Aufbau und zur Struktur eines erfolgreichen Studiums. Sie haben hoffentlich unsere überarbeiteten «Guidelines zum wissenschaftlichen Arbeiten» (September 23) schon wahrgenommen?! Ausserdem: Bei den «Tipps und Tricks» des Politikwissenschaftlichen Seminars finden Sie noch Informationen, die Ihnen möglicherweise bei den Abschlussarbeiten helfen: zum einen Listen von Dozierenden zu möglichen Themen (die aber keinesfalls abschliessend und verbindlich sind; sie sollen nur Idee liefern und signalisieren, wo unsere Hauptdozierenden spannende Forschungslücken sehen) und vorbildhafte Abschlussarbeiten (die keineswegs immer mit einer 6,0 bewertet wurden, auch sie sollen nur eine gewisse Orientierung liefern). Zum Schluss noch ein paar Worte zu den schriftlichen Seminararbeiten, die nicht im Programm auftauchen, aber eine grosse Bedeutung als Vorbereitung für die BA- oder MA-Arbeit haben. Schieben Sie diese Arbeiten nicht vor sich her! Einfach mal probieren und sich dabei von Dozierenden und Kommiliton*innen beraten lassen. Die Arbeiten müssen zwar nicht zwingend im Kontext von Veranstaltungen geschrieben werden; es ist aber für alle Beteiligten besser, wenn dies der Fall ist. Durch die schriftlichen Seminararbeiten gewinnen Sie auch wichtige Erkenntnisse in Bezug auf die Betreuung und Bewertung von Arbeiten, was wiederum für die Suche nach Betreuerinnen und Betreuern für die Abschlussarbeiten eine grosse Bedeutung hat. Dies gilt genauso für Ihr Gegenüber. Denn Dozierende geben ihre Zusage für die Betreuung einer Abschlussarbeit viel bereitwilliger, wenn sie bereits eine schriftliche Arbeit der Anfragenden gelesen und bewertet haben. Konsequenterweise müssen schriftliche Arbeiten, die Sie für den Major Politikwissenschaft anrechnen lassen wollen, von politikwissenschaftlichen Dozierenden und nicht von Dozierenden aus benachbarten Fächern angeleitet werden. Doch nun sind wir gespannt auf Sie! Wir freuen uns, Sie kennenzulernen oder wiederzusehen und wünschen Ihnen ein interessantes, reichhaltiges Frühjahrssemester. Prof. Dr. Joachim Blatter, Leiter des Politikwissenschaftlichen Seminars, im Februar 2024 3 Inhalt Der Studiengang Politikwissenschaft .................................................................................................................................... 7 Musterstudienpläne – Bachelor ............................................................................................................................................. 9 Musterstudienpläne – Master............................................................................................................................................... 12 Studienplanung: Vollzeit – Beginn im HS........................................................................................................................... 14 Studienplanung: Vollzeit – Beginn im FS ........................................................................................................................... 15 Studienaufbau Methoden im politikwissenschaftlichen Studium .................................................................................... 17 Kurzübersicht der Lehrveranstaltungen ............................................................................................................................. 18 Detaillierte Beschreibung der Lehrveranstaltungen – Vorlesungen ............................................................................... 20 Einführung in die Schweizer Politik ........................................................................................................................................ 19 Einführung in die Verlgeichende Politikwissenschaft ............................................................................................................. 20 Demokratietheorien II (Vertiefung) ......................................................................................................................................... 21 Die Schweiz im Kontext der europäischen Integration ........................................................................................................... 22 Detaillierte Beschreibung der Lehrveranstaltungen – Methodenveranstaltungen .................................................. 23 Methodenseminar der empirischen Sozialforschung II ........................................................................................................... 23 Doing Research: Logik der Forschung in den Sozial- und Kommunikationswissenschaften – nächste Schritte ..................... 24 Politikwissenschaftliches Methodenseminar I ........................................................................................................................ 25 Studying Climate Change and Political Unrest (Research Design and Methods in Quantitative Studies) ............................... 26 Research Design and Methods in Qualitative Studies ........................................................................................................... 28 Detaillierte Beschreibung der Lehrveranstaltungen – Seminare ……………………………………………………………….29 Proseminar zur Vorlesung «Einführung in die Schweizer Politik» .......................................................................................... 29 Proseminar zur Vorlesung «Einführung in die Vergleichende Politikwissenschaft» ................................................................ 30 Culture and Politics ............................................................................................................................................................... 31 Demokratie und Erziehung .................................................................................................................................................... 33 Gender & Politics .................................................................................................................................................................. 34 Global Governance und Internationale Organisationen ......................................................................................................... 35 Globalization and Social Sustainability .................................................................................................................................. 36 Media and Politics ................................................................................................................................................................. 37 Policy-Analyse mit Anwendungen in der Energiepolitik .......................................................................................................... 38 Zusammenhalt angesichts von Flucht und Migration: national und europäisch ...................................................................... 39 Fear and loathing across party lines: Affective polarization in the democratic world............................................................... 40 Genealogies of Global Governance ....................................................................................................................................... 41 International Climate and Energy Politics .............................................................................................................................. 42 Political Representation of Marginalized Groups ................................................................................................................... 43 The Politics of Technological Change .................................................................................................................................... 45 Detaillierte Beschreibung der Lehrveranstaltungen – Sonderveranstaltungen ............................................................ 46 Kolloquium BA- und MA-Abschlussarbeiten (qualitative, theoretische Arbeiten) .................................................................... 46 Kolloquium BA- und MA-Abschlussarbeiten (quantitative Arbeiten) ....................................................................................... 47 Tutorat zur Vorlesung «Methoden der empirischen Sozialforschung II» - Gruppe 1 ............................................................... 48 Tutorat zur Vorlesung «Methoden der empirischen Sozialforschung II» - Gruppe 2 ............................................................... 49 Tutorat zur VL «Logik der Forschung in den Sozial- und Kommunikationswissenschaften» - Gruppe 1 + 2 ........................... 50 Tutorat zur VL «Logik der Forschung in den Sozial- und Kommunikationswissenschaften» - Gruppe 3 + 4 ........................... 51 Data Mining for Political and Social Sciences using R ........................................................................................................... 52 Introduction to Python ........................................................................................................................................................... 52 Lehrveranstaltungen im Frühjahrssemester 2024………………………………..………………………………………………..54 Blockveranstaltungen im Frühjahrssemester 2024........................................................................................................... 55 Semesterdaten……………………………………………………………………………………………………………….…….……….56 file://unet.unilu.ch/DFSGroups/002350-02/00_Administration/Vorlesungsverzeichnis/22_FS/VV_PolSem_FS2022_20220105.docx#_Toc92289118 4 Kontakte Universität Luzern Politikwissenschaftliches Seminar Adresse Frohburgstrasse 3, 6002 Luzern Postanschrift Postfach 4466, 6002 Luzern E-Mail polsem@unilu.ch Websiten www.unilu.ch/polsem www.unilu.ch/wgwp www.unilu.ch/lumacss Telefon 041 229 55 91 Sekretariat Stephanie Deuber Raum 3.B04 Öffnungszeiten MO bis DO stephanie.deuber@unilu.ch 041 229 55 91 Fachstudienberatung und Michael Widmer, BA Raum 3.A53 Mobilitätsberatung michael.widmer@unilu.ch 041 229 55 89 Termine nach Vereinbarung BA / MA Politikwissenschaft MA Dual Degree MA Weltgesellschaft- und Weltpolitik (WG+WP) Vakant Raum 3.A53 Lucerne Master in 041 229 55 87 Computational Social Science (LUMACSS) Leiter Politikwissenschaftliches Prof. Dr. Joachim Blatter Raum 3.B16 Seminar und Professur joachim.blatter@unilu.ch 041 229 55 92 Ordentlicher Professor für Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Politische Theorie Weitere Professuren von A bis Z Prof. Dr. Lena Maria Schaffer Raum 3.B10 lena.schaffer@unilu.ch 041 229 55 95 Professorin für Politik- wissenschaft mit Schwerpunkt Inter- und Transnationale Beziehungen Prof. Dr. Alexander H. Trechsel Raum 3.B12 alexander.trechsel@unilu.ch 041 229 55 90 Ordentlicher Professor für Politik- wissenschaft mit Schwerpunkt Politische Kommunikation 5 Ständiger Lehrbeauftragter Dr. rer. Pol. Stefan Rieder Seidenhofstr. 12 rieder@interface-politikstudien.ch 6003 Luzern 041 226 04 26 Oberassistenz Dr. Samuel David Schmid Raum 3.B14 samuel.schmid@unilu.ch 041 229 55 86 Dr. Johannes Schulz Raum 3.B11 johannes.schulz@unilu.ch 041 229 55 93 Forschungsmitarbeitende Dr. des. Maurits Heumann Raum 3.B11 maurits.heumann@unilu.ch 041 229 55 98 (SNF-Projekt) Álvaro Canalejo-Molero, MA Raum 3.A12 alvaro.canalejo@doz.unilu.ch (SNF-Projekt) Dr. Mathilde van Ditmars Raum 3.B14 mathilde.vanditmars@unilu.ch 041 229 55 88 (SNF-Projekt) 6 Studentische Hilfskraft PolSem Céline Helfenstein Raum 3.A19 celine.helfenstein@unilu.ch 041 229 57 54 Weitere studentische Jasper Ehrengruber Mitarbeitende und Tutoren jasper.ehrengruber@stud.unilu.ch Patricia Käppeli Kaeppeli@interface-pol.ch Das Kernteam mit seinen studentischen Mitarbeitenden im Oktober 2023 mailto:jasper.ehrengruber@stud.unilu.ch mailto:Kaeppeli@interface-pol.ch 7 Der Studiengang Politikwissenschaft 8 9 Musterstudienpläne – Bachelor BA Politikwissenschaft Major Studienbeginn ab HS 2020 Modul Studienanforderung Beschreibung Credits 180 Assessmentstufe Major Kolloquialvorlesung Einführung in die Demokratietheorien 3 Kolloquialvorlesung Einführung in die Internationalen Beziehungen 3 Kolloquialvorlesung Einführung in die Vergleichende Politikwissenschaft 3 Kolloquialvorlesung Einführung in die Schweizer Politik 3 Vorlesung Methoden der empirischen Sozialforschung I 2 Übung Methoden der empirischen Sozialforschung I 2 Vorlesung Methoden der empirischen Sozialforschung II 2 Übung Methoden der empirischen Sozialforschung II 2 Zwei Proseminare - 8 Zwei Proseminararbeiten - 8 Methodenseminar Methodenseminar I 4 Informationskompetenz Im Rahmen einer ausgewiesenen Lehrveranstaltung Orientierungsgespräch - Hauptstudium Major Methodenseminar Methodenseminar II 4 Methodenseminararbeit Zum Stoffbereich der Methodenseminare I und II 4 Kolloquialvorlesung Grundlagen der multivariaten Statistik 3 Kolloquialvorlesung - 3 Zwei Hauptseminare - 8 Zwei Hauptseminararbeiten - 12 Kolloquium Kolloquium für Bachelorarbeiten 1 Minor1 Studienleistungen - 50 Freie Studienleistungen Studienleistungen, inklusive Sozialkompetenz (2-6 Cr) - 20 Bachelorverfahren Major BA-Arbeit - 25 BA-Prüfung mündliche Prüfung 5 Minor BA-Prüfung schriftliche Prüfung 5 Der Musterstudienplan entspricht der Wegleitung zur StuPo 2016 vom 29. Juni 2016 (Stand 1. August 2020) - Bachelorstufe. www.unilu.ch/ksf-reglemente 1 Siehe Musterstudienplan des gewählten Minors. http://www.unilu.ch/ksf-reglemente 10 BA Politikwissenschaft Minor Studienbeginn ab HS 2020 Modul Studienanforderung Beschreibung Credits 180 Assessmentstufe Minor Kolloquialvorlesung - 3 Kolloquialvorlesung - 3 Vorlesung Methoden der empirischen Sozialforschung 1I 2 Übung Methoden der empirischen Sozialforschung I1 2 Vorlesung Methoden der empirischen Sozialforschung II1 2 Übung Methoden der empirischen Sozialforschung II1 2 Proseminar - 4 Methodenseminar Methodenseminar I oder II 4 Proseminararbeit oder Methodenseminararbeit - 4 Hauptstudium Minor Kolloquialvorlesung - 3 Hauptseminar - 4 Hauptseminararbeit - 6 weitere Studienleistungen weitere Studienleistungen im Fach Politikwissenschaft 11 Major2 Studienleistungen - 75 Freie Studienleistungen Studienleistungen, inklusive Sozialkompetenz (2-6 Cr) - 20 Bachelorverfahren Major BA-Arbeit - 25 BA-Prüfung mündliche Prüfung 5 Minor BA-Prüfung schriftliche Prüfung 5 Der Musterstudienplan entspricht der Wegleitung Bachelorstufe der Studien- und Prüfungsordnung 2016 vom 29. Juni 2016 (Stand 1. August 2020). www.unilu.ch/ksf-reglemente 1 Studierende, welche die Vorlesungen und Übungen Methoden der empirischen Sozialforschung I und II bereits in ihrem Major Studiengang absolvieren müssen, ersetzen diese im Minor durch weitere Studienleistungen im Umfang von 8 ECTS im Fach Politikwissenschaft. 2 Siehe Musterstudienplan des gewählten Majors. Minor http://www.unilu.ch/ksf-reglemente 11 BA Politikwissenschaft Major Studienbeginn ab HS 2022 Modul Studienanforderung Beschreibung Credits 180 Assessmentstufe Major Kolloquialvorlesung Einführung in die Demokratietheorien 3 Kolloquialvorlesung Einführung in die Internationalen Beziehungen 3 Kolloquialvorlesung Einführung in die Vergleichende Politikwissenschaft 3 Kolloquialvorlesung Einführung in die Schweizer Politik 3 Vorlesung Vorlesung im Bereich Methoden I (einführend) 2 Übung Übung im Bereich Methoden I 2 Vorlesung Vorlesung im Bereich Methoden II (vertiefend) 2 Übung Übung im Bereich Methoden II 2 Zwei Proseminare - 8 Zwei Proseminararbeiten - 8 Methodenseminar Methodenseminar I 4 Informationskompetenz Im Rahmen einer ausgewiesenen Lehrveranstaltung Orientierungsgespräch - Hauptstudium Major Methodenseminar Methodenseminar II 4 Methodenseminararbeit Zum Stoffbereich der Methodenseminare I und II 4 Kolloquialvorlesung Kolloquialvorlesung Grundlagen statistischer Verfahren 3 Kolloquialvorlesung - 3 Zwei Hauptseminare - 8 Zwei Hauptseminararbeiten - 12 Kolloquium Kolloquium für Bachelorarbeiten 1 Minor1 Studienleistungen - 50 Modul Studienanforderung Beschreibung Credits 180 Ganzes Studium freie Studienleistungen Studienleistungen, davon maximal 6 Credits im freiwilligen Bereich universitäres Engagement - 20 Bachelorverfahren Major BA-Arbeit - 25 BA-Prüfung mündliche Prüfung 5 Minor BA-Prüfung schriftliche Prüfung 5 1 Siehe Musterstudienplan des gewählten Minors. Der Musterstudienplan entspricht der Wegleitung Bachelorstufe der Studien- und Prüfungsordnung 2016 mit Revision (Stand 1. August 2022). Download unter: www.unilu.ch/ksf-reglemente http://www.unilu.ch/ksf-reglemente 12 BA Politikwissenschaft Minor Studienbeginn ab HS 2022 Modul Studienanforderung Beschreibung Credits 180 Assessmentstufe Minor Kolloquialvorlesung - 3 Kolloquialvorlesung - 3 Vorlesung Vorlesung im Bereich Methoden I (einführend)1 2 Übung Übung im Bereich Methoden I1 2 Vorlesung Vorlesung im Bereich Methoden II (vertiefend)1 2 Übung Übung im Bereich Methoden II1 2 Proseminar - 4 Methodenseminar Methodenseminar I oder II 4 Proseminararbeit oder Methodenseminararbeit - 4 Hauptstudium Minor Kolloquialvorlesung - 3 Hauptseminar - 4 Hauptseminararbeit - 6 weitere Studienleistungen weitere Studienleistungen im Fach Politikwissenschaft 11 Major2 Studienleistungen - 75 Ganzes Studium freie Studienleistungen Studienleistungen, davon maximal 6 Credits im freiwilligen Bereich universitäres Engagement - 20 Bachelorverfahren Major BA-Arbeit - 25 BA-Prüfung mündliche Prüfung 5 Minor BA-Prüfung schriftliche Prüfung 5 Der Musterstudienplan entspricht der Wegleitung Bachelorstufe der Studien- und Prüfungsordnung 2016 mit Revision (Stand 1. August 2022). Download unter: www.unilu.ch/ksf-reglemente 1 Studierende, welche die Vorlesungen und Übungen im Bereich Methoden I (einführend) & Methoden II (vertiefend) bereits in ihrem Majorstudiengang absolvieren müssen, ersetzen diese im Minor durch weitere Studienleistungen im Umfang von 8 ECTS im Fach Politikwissenschaft 2 Siehe Musterstudienplan des gewählten Majors http://www.unilu.ch/ksf-reglemente 13 Musterstudienpläne – Master MA Politikwissenschaft Major Studienbeginn ab HS 2022 Modul Studienanforderung Beschreibung Credits 120 Major Masterseminar - 4 schriftliche Masterseminararbeit - 6 Masterseminar - 4 schriftliche Masterseminararbeit - 6 weitere Studienleistungen - 14 Minor1 Studienleistungen - 20 freie Studienleistungen Studienleistungen, davon maximal 6 Credits im freiwilligen Bereich universitäres Engagement im Major oder Minor aus dem MA- Lehrangebot der KSF und/oder dem externen Minor 21 Masterverfahren Major MA-Prüfung mündliche Prüfung 10 MA-Arbeit - 30 Minor MA-Prüfung schriftliche Prüfung 5 Der Musterstudienplan entspricht der Wegleitung Masterstufe der Studien- und Prüfungsordnung 2016 mit Revision (Stand 1. August 2022). Download unter: www.unilu.ch/ksf-reglemente 1 Siehe Musterstudienplan des gewählten Minors. http://www.unilu.ch/ksf-reglemente 14 MA Politikwissenschaft Minor Studienbeginn ab HS 2022 Der Musterstudienplan entspricht der Wegleitung Masterstufe der Studien- und Prüfungsordnung 2016 mit Revision (Stand 1. August 2022). Download unter:www.unilu.ch/ksf-reglemente 1 Siehe Musterstudienplan des gewählten Majors. Modul Studienanforderung Beschreibung Credits 120 Minor Masterseminar - 4 schriftliche Masterseminararbeit - 6 weitere Studienleistungen - 10 Major1 Studienleistungen - 34 freie Studienleistungen Studienleistungen, davon maximal 6 Credits im freiwilligen Bereich universitäres Engagement im Major oder Minor aus dem MA- Lehrangebot der KSF und/oder dem externen Minor 21 Masterverfahren Major MA-Arbeit - 30 MA-Prüfung mündliche Prüfung 10 Minor MA-Prüfung schriftliche Prüfung 5 http://www.unilu.ch/ksf-reglemente 15 Studienplanung-Vollzeit nach Musterstudienplan 2022 (Beginn im HS) 1 . Semester 2 . Semester 3 . Semester 4 . Semester 5 . Semester 6 . Semester KVL Einf . in d ie Demokrat ie- theor ien und Einf . in d ie In ternat ionale n Bez iehungen 6 KVL Einf . in d ie Schweizer Pol i t ik und Einf . in d ie Verg le ichende Pol i t ikwissen- schaf t 6 KVL 3 KVL 3 Credi ts im freiwi l l igen Bereich universi täres Engagement 2 Hauptseminar 4 Proseminar zur KVL Einf . in d ie Demokrat ie- theor ie Oder Einf . in d ie In tern. Bez iehungen ( ink l . In fo rmat ions- kompetenz)* 4 Proseminar zur KVL Einf . in d ie Schweizer Pol i t ik Oder Einf . in d ie Verg l .PW ( ink l . In fo rmat ions- kompetenz)* 4 Hauptseminar 4 Hauptseminar 4 Hauptseminar 4 Orient ierungs -gespräch Vorlesung und Übung im Bere ich Methoden I (e in führend) 4 Vorlesung und Übung im Bere ich Methoden I I (ver t ie fend) 4 KVL Grundlagen s ta t is t ischer Ver fahren 3 Hauptseminar 4 Kol loquium für BA-Arbeit 1 Methodenseminar Pol i t ikwissenschaft I und I I 8 KVL 3 Mündl . Prüfung 5 Proseminar- arbeit 4 Proseminar- arbeit 4 Methoden- seminararbeit 4 Hauptsemi- nararbe it 6 Hauptsemi- nararbe it * (b is zur Anmeldung zum BA- Verfahren)* * 6 BA-Arbeit 25 18 Credits 22 Credits 22 Credits 17 Credits 16 Credits 30 Credits Zusätz l ich zu erbringen: Studienleis tungen im Minorfach, 55 Cr In den ersten beiden Semestern sollten primär Vorlesungen und Proseminare besucht und Proseminararbeiten geschrieben werden. Schreiben Sie Ihre erste Proseminararbeit im bzw. nach dem ersten Semester! Der Wissenserwerb steht in Vorlesungen im Vordergrund. Ab dem 3. Semester steht die Interaktion in Seminaren im Zentrum. Es sollten dann jeweils ca. zwei schriftliche Arbeiten pro Semester geschrieben werden (eine im Major-, eine im Minorfach). Fangen Sie während der Vorlesungszeit an, da im 5. Semester bereits erhebliche Investitionen für die BA-Arbeit auf dem Programm stehen. Tipp: Schreiben Sie Ihre letzte Hauptseminararbeit zum gleichen Thema wie die Bachelorarbeit. * Die Veranstaltungen zur Informationskompetenz sind nur einmal zu besuchen. ** Zum Zeitpunkt der Anmeldung zum BA-Verfahren müssen dem Dekanat alle Nachweise für schriftliche Arbeiten vorliegen. Bitte beachten Sie, dass dieses Schema nur als Beispiel dient und hier alle freien Studienleistungen im Fach Politikwissenschaft erbracht werden, was nicht zwingend ist. Die zwingend zu erbringenden Studienleistungen sind in den Reglementen der KSF festgelegt und in den Musterstudienplänen ersichtlich. Bei Fragen zur Studienplanung kann ausserdem die Studienberatung des Politikwissenschaftlichen Seminars kontaktiert werden. 16 Studienplanung-Vollzeit nach Musterstudienplan 2022 (Beginn im FS) 1 . Semester 2 . Semester 3 . Semester 4 . Semester 5 . Semester 6 . Semester KVL Einf . in d ie Schweizer Pol i t ik und Einf . in d ie Verg le ichende Pol i t ikwissen- schaf t 6 KVL Einf . in d ie Demokrat ie- theor ien und Einf . in d ie In ter- nat ionalen Bez iehungen 6 KVL 3 KVL 3 Credi ts im freiwi l l igen Bereich universi täres Engagement 2 Proseminar zur KVL Einf . in d ie Schweizer Pol i t ik oder Einf . in d ie Verg l . PW ( ink l . In fo rmat ions- kompetenz)* 4 Proseminar zur KVL Einf . in d ie Demokrat ie- theor ien oder Einf . in d ie In ternat ionalen Bez iehungen ( ink l . In fo rmat ions- kompetenz)* 4 Hauptseminar 4 Hauptseminar 4 Hauptseminar 4 Orient ierungs- gespräch Hauptseminar 4 Vorlesung und Übung im Bere ich Methoden I (e in führend) 4 Vorlesung und Übung im Bere ich Methoden I I (ver t ie fend) 4 KVL Grundlagen s ta t is t ischer Ver fahren 3 Kol loquium für BA-Arbeit 1 Methodenseminar Pol i t ikwissenschaft I und I I 8 Hauptseminar 4 KVL 3 Mündl iche Prüfung 5 Proseminar- arbeit 4 Methoden- seminararbeit 4 Proseminar- arbeit 4 Hauptseminar -arbei t 6 Hauptsemi- nararbe it Major (b is zur Anmeldung zum BA- Verfahren)** 6 BA-Arbeit 25 18 Credits 22 Credits 19 Credits 20 Credits 16 Credits 30 Credits Zusätz l ich zu erbringen: Studienleis tungen im Minorfach, 55 Cr In den ersten beiden Semestern sollten primär Vorlesungen und Proseminare besucht und Proseminararbeiten geschrieben werden. Schreiben Sie Ihre erste Proseminararbeit im bzw. nach dem ersten Semester! Der Wissenserwerb steht in Vorlesungen im Vordergrund. Ab dem 3. Semester steht die Interaktion in Seminaren im Zentrum. Es sollten dann jeweils ca. zwei schriftliche Arbeiten pro Semester geschrieben werden (eine im Major-, eine im Minorfach). Fangen Sie während der Vorlesungszeit an, da im 5. Semester bereits erhebliche Investitionen für die BA-Arbeit auf dem Programm stehen. Tipp: Schreiben Sie Ihre letzte Hauptseminararbeit zum gleichen Thema wie die Bachelorarbeit. * Die Veranstaltungen zur Informationskompetenz sind nur einmal zu besuchen. ** Zum Zeitpunkt der Anmeldung zum BA-Verfahren müssen dem Dekanat alle Nachweise für schriftliche Arbeiten vorliegen. Bitte beachten Sie, dass dieses Schema nur als Beispiel dient und hier alle freien Studienleistungen im Fach Politikwissenschaft erbracht werden, was nicht zwingend ist. Die zwingend zu erbringenden Studienleistungen sind in den Reglementen der Fakultät festgelegt und in den Musterstudienplänen ersichtlich. Bei Fragen zur Studienplanung kann ausserdem die Studienberatung des Politikwissenschaftlichen Seminars kontaktiert werden. 17 Studienaufbau Methoden im politikwissenschaftlichen Studium 1. Semester (Herbst) 2. Semester (Frühling) 3. Semester (Herbst) 4. Semester (Frühling) 5. Semester (Herbst) 18 Kurzübersicht der Lehrveranstaltungen BA MA KVL Arnold: Einführung in die Schweizer Politik Di 08:15 – 10:00 KVL Trechsel: Einführung in die vergleichende Politikwissenschaft Di 12:15 – 14:00 KVL Blatter: Demokratietheorien II (Vertiefung) Mo 14:15 – 16:00 KVL Schaffer: Die Schweiz im Kontext der europäischen Integration Mi 10:15 – 12:00 VL Diaz-Bone: Methoden der empirischen Sozialforschung II Di 10:15 – 12:00 VL Schenk: Doing Research: Logik der Forschung in den Sozial- und Kommunikationswissenschaften – nächste Schritte Do 10:15 – 12:00 MS Blatter / Schulz: Politikwissenschaftliches Methodenseminar I Mi 14:15 – 16:00 PS Föhn: Proseminar zur KVL «Einführung in die Schweizer Politik» Mo 12:15 – 14:00 PS Ströbele: Proseminar zur KVL «Einführung in die vergleichende Politikwissenschaft» Mi 10:15 – 12:00 HS Canalejo-Molero: Culture and Politics Blockveranstaltung HS Schulz: Demokratie und Erziehung Di 16:15 – 18:00 HS Fraile-Maldonado: Gender & Politics Blockveranstaltung HS Bien: Global Governance und Internationale Organisationen Do 10:15 – 14:00 HS Wagner: Globalization and Social Sustainability Do 14:15 – 16:00 HS Schmid: Media & Politics Mo 16:15 – 18:00 HS Rieder: Policy-Analyse mit Anwendungen in der Energiepolitik Do 14:15 – 16:00 HS Schlenker: Zusammenhalt angesichts von Flucht und Migration: national und transnational Blockveranstaltung HS Schaffer / El Kassar / Leisibach: Basisseminar Philosophy, Politics and Economics PPE I Di 14:15 – 16:00 HS Blatter / Lailach-Hennrich / Sontheim: Basisseminar Philosophy, Politics and Economics PPE II Di 14:15 – 16:00 MAS Hönig / Jansensberger: Studying Climate Change and Political Unrest (Research Designs and Methods in Quantitative Studies) Do 10:15 – 14:00 MAS Blatter / Schulz: Research Designs and Methods in Qualitative Studies Mi 16:15 – 18:00 MAS Reiljan: Fear and loathing across party lines: Affective polarization in the democratic world Blockveranstaltung MAS Jaeger: Genealogies of Global Governance Blockveranstaltung MAS Bayer: International Climate and Energy Politics Blockveranstaltung MAS Hofmane: Political Representation of Marginalized Groups Blockveranstaltung MAS Küstermann: The Politics of Technological Change Blockveranstaltung KOL Blatter: Kolloquium für BA- und MA-Abschlussarbeiten (qualitative, theoretische Arbeiten) Di 18:15 – 20:00 KOL Schaffer: Kolloquium BA- und MA-Abschlussarbeiten (quantitative Arbeiten) Di 18:15 – 20:00 19 Empfohlene Lehrveranstaltungen aus anderen Fachbereichen Code MS Schwegler/Lobina/Amstutz: Schreibwerkstatt, Wissenschaftliches Schreiben FS231416 HS Saner: Macht und soziale Ungleicheiten im digitalen Raum FS231417 HS Hoffmann: Zitat und Zitieren FS231552 VL Speich Chassé: Die Umwelt der Schweiz – eine politische Geschichte FS241526 Legende KVL / VL Kolloquialvorlesung / Vorlesung RVG Ringvorlesung PS Proseminar HS Hauptseminar MAS Masterseminar MS Methodisches Seminar KOL Kolloquium SV Sonderveranstaltung ÖV öffentlicher Vortrag 20 Detaillierte Beschreibung der Lehrveranstaltungen Vorlesungen Einführung in die Schweizer Politik Dozent/in: Dr. Tobias Arnold Veranstaltungsart: Kolloquialvorlesung Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Termine: Wöchentlich Di., 08:15 - 10:00, ab 20.02.2024 FRO, 3.B58 Prüfung: Di., 28.05.2024, 08:15 - 10:00 FRO, HS 9 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: Wöchentlich Inhalt: Wie funktioniert das politische System der Schweiz? Was macht den Kern der Schweizer Konsensdemokratie aus? Wie trägt unser politisches System zur konkreten gesellschaftlichen Problembearbeitung bei? Diese Fragen stehen im Zentrum der Vorlesung zur Schweizer Politik. In der Vorlesung werden die Strukturen und die Prozesse des politischen Systems der Schweiz vorgestellt. Die Themen Wahlen und Abstimmungen, Parteien und Parteiensystem, Parlament, Regierung, Verwaltung, Justiz, direkte Demokratie, Föderalismus und Konkordanz werden besprochen. Weiter geht es um die politischen Entscheidungs- und Vollzugsprozesse auf den verschiedenen Staatsebenen. Diese werden anhand von Beispielen aus ausgewählten Politikfeldern (z.B. Sozialpolitik, Gesundheitspolitik oder Energiepolitik) vertieft. Schliesslich werden Herausforderungen diskutiert, welche sich der Schweizer Politik aktuell stellen. Lernziele: Vermittlung grundlegender Kenntnisse der Strukturen und der Prozesse des schweizerischen politischen Systems. Voraussetzungen: keine Sprache: Deutsch Prüfung: Die Vorlesungsprüfung ist in der letzten Semesterwoche Prüfungsmodus / Credits: Benotete schriftliche Prüfung (3 Credits) Hinweise: Studenschwerpunkt: Schweizer Politik Hörer/innen: Offen für Hörer/innen Kontakt: tobias.arnold@doz.unilu.ch Material: Pflichtlektüre und Seminarmaterialien zugänglich auf Online-Plattform OLAT Literatur Pflichtlektüre: ‒ Linder, Wolf/Müller, Sean (2017): Schweizerische Demokratie. Institutionen, Prozesse, Perspektiven, 4., vollständig überarbeitete und aktualisierte Auflage. Bern: Haupt Verlag. Ausgewählte weitere Literatur: ‒ Freitag, Markus; Vatter, Adrian (2015): Wahlen und Wählerschaft in der Schweiz. Zürich: Verlag Neue Zürcher Zeitung. ‒ Knoepfel, Peter; Papadopoulos, Yannis; Sciarini, Pascal; Vatter, Adrian; Häusermann, Silja (Hrsg.) (2017): Handbuch der Schweizer Politik/Manuel de la politique suisse, Zürich. ‒ Lane, Jan Erik (Hrsg.) (2004): The Swiss labyrinth: institutions, outcomes and redesign. London: Routledge. ‒ Milic, Thomas; Rousselot, Bianca; Vatter, Adrian (2014): Handbuch der Abstimmungsforschung. Zürich: Verlag Neue Zürcher Zeitung. ‒ Mueller, Sean; Vatter Adrian (2020): Der Ständerat. Zürich: NZZ Libro ‒ Vatter, Adrian (2020): Das politische System der Schweiz. 4. vollständig aktualisierte Auflage. Baden- Baden: Nomos/UTB. ‒ Vatter, Adrian (2020): Der Bundesrat. Die Schweizer Regierung. Zürich: NZZ Libro 21 Einführung in die Vergleichende Politikwissenschaft Dozent/in: Prof. Dr. Alexander H. Trechsel Veranstaltungsart: Kolloquialvorlesung Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Termine: Wöchentlich Di., 12:15 - 14:00, ab 20.02.2024 FRO, HS 7 Prüfung: Di., 28.05.2024, 12:15 - 14:00 FRO, HS 10 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: Wöchentlich Inhalt: Vergleiche anzustellen zwischen Staaten, Parteien und Parteisystemen, Wahlen, Institutionen, politischen Entscheidungsprozessen, sozialen Bewegungen usw. gehört zu den zentralen Anliegen der Politikwissenschaft. Aber warum vergleicht man überhaupt? Und wie konzipiert man einen wissenschaftlichen Vergleich? Der erste Teil dieser Vorlesung befasst sich mit der Rolle und dem politischen Verhalten von Bürgerinnen und Bürgern: wie partizipieren sie in der Politik? Gibt es politische Kulturen und wie können wir diese verstehen? Im zweiten Teil der Vorlesung geht es um grundlegende politische Institutionen, also Wahl- und Regierungssysteme sowie deren historische Herausbildung, ihre Spielregeln und ihren Einfluss auf die Politik. Wie funktioniert die repräsentative Demokratie? Wie unterscheidet sie sich von direktdemokratischen Institutionen? Was sind politische Vetospieler? Der dritte Teil führt die Studierenden in die Methoden der vergleichenden Politikwissenschaft ein, bevor der vierte Teil die intermediären Organisationen zwischen Staat und Gesellschaft genauer unter die Lupe nimmt. Hier werden Parteien, Verbände, neue soziale Bewegungen, Protestbewegungen, populistische Leader und auch die Medien und deren Rolle behandelt. Schliesslich erhalten die Studierenden einen Einblick in eine der grundlegendsten Unterscheidungen von Formen der Demokratie: der Mehrheits- und der Konsensdemokratie. Die Schweiz, die traditionell den paradigmatischen Fall von Konsensdemokratie darstellt, wird in allen Teilen der Vorlesung stark berücksichtigt werden. Diese Vorlesung ist als Einführung in den politikwissenschaftlichen Schwerpunkt «Vergleichende Politikwissenschaft» konzipiert. Die weiterführende Vorlesung in diesem Bereich ist auf dem Wissen der Einführungsvorlesung aufgebaut. Daher ist es sehr empfehlenswert, diese Vorlesung im Grundstudium zu besuchen. Voraussetzungen: keine Sprache: Deutsch Prüfung: Vorlesungsprüfung ist in der letzten Sitzung, am 28.05.2024 Prüfungsmodus / Credits: Benotete schriftliche Prüfung (3 Credits) Kontakt: alexander.trechsel@unilu.ch Material: Pflichtlektüre und Seminarmaterialien zugänglich auf Online-Plattform OLAT Literatur ‒ Kriesi, Hanspeter (2007/8): Vergleichende Politikwissenschaft. Eine Einführung, Baden-Baden: Nomos. ‒ Caramani, Daniele (ed.) (2013). Comparative Politics. 3rd edition. Oxford: Oxford University Press. ‒ Newton, Kenneth und Jan W. van Deth (2010). Foundations of Comparative Politics. 2nd edition. Cambridge University Press. 22 Demokratietheorien II (Vertiefungen) Dozent/in: Prof. Dr. Joachim Blatter Veranstaltungsart: Kolloquialvorlesung Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Termine: Wöchentlich Mo., 14:15 - 16:00, ab 19.02.2024 FRO, 4.B02 Prüfung: Mo., 27.05.2024, 14:15 - 16:00 FRO, HS 2 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: Wöchentlich Inhalt: Diese Veranstaltung ist als vertiefende Ergänzung zur Vorlesung «Einführung in die Demokratietheorien», welche jeweils im HS angeboten wird, konzipiert. Der vorhergehende Besuch der Einführungsvorlesung im HS ist deswegen sehr empfohlen, aber nicht zwingend vorgeschrieben. Während in der Einführungsvorlesung im HS die liberalen und republikanischen Grundtheorien und einige zentrale Auseinandersetzungen im 20. Jahrhunderts im Zentrum standen, beschäftigt sich die vertiefende Vorlesung im FS mit folgenden Demokratietheorien: - Empirische Demokratietheorien - Kritische Demokratietheorien - Postnationale Demokratietheorien Ziel der Vorlesung(en) ist es, dass die Studierenden einen breiten Einblick in die normativen und empirischen Demokratietheorien erhalten. Die Vorlesung(en) legen damit die informatorische Grundlage für eine vertiefte Beschäftigung mit der Ideengeschichte oder mit aktuellen Herausforderungen in Seminaren und schriftlichen Arbeiten. Voraussetzungen: keine Sprache: Deutsch Prüfung: Die Vorlesungsprüfung ist in der letzten Sitzung, am 27.05.2024. Prüfungsmodus / Credits: Benotete schriftliche Prüfung (3 Credits) Hinweise: Studienschwerpunkt: Politische Theorie Vorlesung in Deutsch / Literatur oft in englischer Sprache Hörer/innen: Offen für Hörer/innen Kontakt: joachim.blatter@unilu.ch Material: Seminarmaterialien werden auf der Online-Plattform OLAT zugänglich gemacht. 23 Die Schweiz im Kontext der europäischen Integration Dozent/in: Prof. Dr. Lena Maria Schaffer Veranstaltungsart: Kolloquialvorlesung Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Termine: Wöchentlich Mi., 10:15 - 12:00, ab 21.02.2024 FRO, 3.A05 Prüfung: Mi., 29.05.2024, 10:15 - 12:00 FRO, HS 1 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: Wöchentlich Inhalt: Einer der zentralen Punkte der Schweizer Aussenpolitik der kommenden Jahre ist die Neuordnung der Beziehungen zur Europäischen Union (EU). Nach der Aufkündigung der Rahmenabkommen durch den Bundesrat im Mai 2021 steht die Schweiz weiterhin vor der Entscheidung über grössere Nähe oder Abschottung. Dies alles vor dem Hintergrund genereller Debatten über Sinn und Zweck politischer Integration. Die Europäische Union ist nicht nur gemeinsamer Binnenmarkt, sondern auch politischer Raum in dem verbindliche Entscheidungen getroffen werden, deren Reichweite selbst Nichtmitglieder direkt oder indirekt betrifft. Die Vorlesung soll helfen, die Europäische Union als ein besonderes politisches System zu verstehen, das sich sowohl vom Nationalstaat als auch von anderen internationalen Organisationen unterscheidet. Ein zentraler Block der Vorlesung beschäftigt sich mit aktuellen Themen wie den Schweiz-EU Beziehungen und der Covid-19 Krise. Lernziele: Die Vorlesung «Europäische Integration» gibt den Studierenden einen Einstieg in die relevanten Fragen der europäischen Integration, im Speziellen mit Bezug auf die Beziehungen Schweiz - EU. Sprache: Deutsch Prüfung: Die Vorlesungsprüfung ist in der letzten Sitzung am 29.05.2024 Prüfungsmodus / Credits: Benotete schriftliche Prüfung (3 Credits) Hörer/innen: Teilnahme nach Vereinbarung Kontakt: lena.schaffer@unilu.ch Literatur ̶ Lelieveldt, Herman, and Sebastian Princen (2015) The Politics of the European Union. Cambridge: Cambridge University Press. ̶ Nugent, Neill (2010) The Government and Politics of the European Union. 7th edition. Basingstoke: Palgrave Macmillan ̶ Wallace, Helen, Mark Pollack, and Alasdair Young, eds. (2010): Policy-Making in the European Union. Oxford University Press. 24 Methodenveranstaltungen Methoden der empirischen Sozialforschung II Dozent/in: Prof. Dr. Rainer Diaz-Bone Veranstaltungsart: Vorlesung Durchführender Fachbereich: KSF \ Soziologie Studienstufe: Bachelor Termine: Wöchentlich Di., 10:15 - 12:00, ab 20.02.2024 FRO, 3.B58 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Inhalt: Die Vorlesung setzt die Methoden der empirischen Sozialforschung I aus dem HS 23 fort. Im FS 24 werden die Datenerhebungsmethoden Befragung und Inhaltsanalyse behandelt. Im zweiten Teil folgt eine Einführung in die Deskriptivstatistik. Voraussetzungen: Die VL Methoden der empirischen Sozialforschung I (HS 23) soll vorher erfolgreich besucht worden sein. Sprache: Deutsch Prüfungsmodus / Credits: Benotete Prüfung (2 Credits) Hinweise: Paralleler Besuch des begleitenden Tutorats Hörer/innen: Offen für Hörer/innen Kontakt: rainer.diazbone@unilu.ch Material: wird über OLAT zugänglich gemacht Literatur wird in einem Syllabus (auf OLAT) bekannt gegeben 25 Doing Research: Logik der Forschung in den Sozial- und Kommunikationswissenschaften – nächste Schritte Dozent/in: Dr. Patrick Schenk Veranstaltungsart: Vorlesung Durchführender Fachbereich: KSF \ Soziologie Studienstufe: Bachelor Termine: Wöchentlich Do., 10:15 - 12:00, ab 22.02.2024 FRO, HS 8 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Inhalt: Das Metier der Sozial- und Kommunikationswissenschaften zu beschreiben ist keine einfache Aufgabe. All den unterschiedlichen Zugängen zum Trotz verbindet sie jedoch eines: die Neugierde am Menschen. Sozialwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler wollen hinter verschlossene Türen blicken, wollen die verborgenen Strukturen des Zusammenlebens freilegen und die Welt althergebrachter Gewissheiten ins Wanken bringen (wenn auch nur ein bisschen). Dazu brauchen sie die richtigen Werkzeuge. Sie brauchen eine Logik und Methoden für die empirische Sozialforschung. Doch Vorsicht: Methoden sollten Sie nicht als eine Ansammlung toter Worte in dicken Büchern verstehen. Empirische Sozialforschung ist eine praktische Angelegenheit. Es ist eine Kompetenz, eine Fähigkeit, ein Handwerk. So wie Künstlerinnen und Künstler lernen müssen, den Pinsel richtig zu führen, müssen auch Sozialwissenschaftlerinnen und Sozialwissenschaftler lernen, ihre Werkzeuge zu meistern. Dann können sie, so wie die Malerin oder der Maler auch, Neues schaffen, das uns bereichert, voranbringt und hoffentlich auch erfreut. Ihnen den praktischen Sinn und die Kompetenzen für die empirische Sozialforschung zu vermitteln ist das Ziel dieser Vorlesung. Dazu verfolgen wir einen «bottom-up» Ansatz. Anhand konkreter Forschung, darunter Studien zu Algorithmen, Digitalisierung oder künstlicher Intelligenz, besprechen wir die Stärken unterschiedlicher Forschungsansätze, ihre Annahmen, ihre Vorgehensweise, ihre Tücken. Anstatt Methoden nur als Ansammlung fester Regeln zu begreifen, sehen Sie, wie Methoden in der Forschung eingesetzt werden, was man mit ihnen machen kann, wozu sie dienen und bei welchen Fragen sie helfen. Dadurch erhalten Sie eine Einführung in die Logik der Sozial- und Kommunikationswissenschaften und ihren zentralen Verfahren, von qualitativen Interviews, über Inhaltsanalysen, bis zu Experimenten und gross angelegten Befragungen. Diejenigen, die sich diese Kompetenzen aneignen wollen, um ihre Neugierde über die soziale Welt zu stillen, sind herzlich eingeladen. Voraussetzungen: Es gibt keine formalen Voraussetzungen, jedoch ist es von Vorteil, wenn Sie den vorhergehenden Kurs «Doing Research: Logik der Forschung in den Sozial- und Kommunikationswissenschaften – erste Schritte» besucht haben. Sprache: Deutsch Prüfung: - Regelmässige Anwesenheit - Aktive Mitarbeit - Benotete Prüfung in der letzten Vorlesungswoche Eine Prüfungsanmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen zu den Prüfungen: www.unilu.ch/ksf/pruefungen Prüfungsmodus / Credits: Benotete Prüfung (Detials siehe 'Prüfung') (2 Credits) Hinweise: Der Besuch eines der drei Tutorate ist wärmstens empfohlen. Kontakt: patrick.schenk@unilu.ch Material: Materialien werden auf OLAT zur Verfügung gestellt. Literatur ̶ Diekmann, Andreas. 2005. Empirische Sozialforschung. Grundlagen, Methoden, Anwendungen. Hamburg: Rohwolt. ̶ Schnell, Rainer, Paul B. Hill, and Elke Esser. 2008. Methoden der Empirischen Sozialforschung. 8., unveränd. Aufl. Lehrbuch. München [u.a.]: Oldenbourg. ̶ Rössel, Jörg, and Patrick Schenk. 2018. “Researching the Transformation of Wine Discourse from 1974- 2008 Using Quantitative Content Analysis.” SAGE Research Methods Cases. 26 Politikwissenschaftliches Methodenseminar I Dozent/in: Prof. Joachim Blatter / Dr. Tobias Schulz Veranstaltungsart: Methodisches Seminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Termine: Wöchentlich Mi., 14:15 - 16:00, ab 21.02.2024 FRO, 4.A05 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: wöchentlich Inhalt: In den zwei politikwissenschaftlichen Methodenseminaren (das zweite findet im HS statt) werden die wichtigsten Forschungsdesigns und Methoden der Politikwissenschaft präsentiert und angewendet. Einerseits werden damit die Erkenntnisse aus den Einführungsvorlesungen «Methoden der empirischen Sozialforschung I + II» vertieft und mit Bezug zu politikwissenschaftlichen Fragestellungen angewendet. Zum anderen werden weitere spezifisch politikwissenschaftliche Designs und Methoden präsentiert und umgesetzt. Bereits in der ersten Sitzung werden Arbeitsgruppen (à 3-4 Personen) gebildet. Deswegen ist die Anwesenheit in der ersten Woche zwingend notwendig! Alle Arbeitsgruppen gewinnen bereits in der Vorlesungszeit durch Übungsaufgaben erste Erfahrungen mit allen Methoden. Das bedeutet einen erheblichen Aufwand von mindestens acht Stunden pro Woche für dieses Herzstück der politikwissenschaftlichen Ausbildung. Jede Arbeitsgruppe schreibt im Anschluss an die beiden Seminare zu einer Methode aus dem Frühjahrs- oder aus dem Herbstsemester eine gemeinsame Methodenseminararbeit. Sie erhält dazu umfangreiche Hilfestellungen. Prüfungsmodus / Credits: Aktive Teilnahme, schriftliche Hausaufgaben (benotet) (4 Credits) Hinweise: Studienschwerpunkte: Vergleichende Politikwissenschaft und Schweizer Politik/Politische Theorie/Internationale Beziehungen Hörer/innen: Offen für Hörer/innen Kontakt: joachim.blatter@unilu.ch und tobias.schulz@doz.unilu.ch Material: wird auf OLAT aufgeschaltet 27 Studying Climate Change and Political Unrest (Research Designs and Methods in Quantitative Studies) Dozent/in: Dr. Anna-Lena Hönig / Victoria Jansensberger Veranstaltungsart: Masterseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Termine: Do., 29.02.2024, 10:15 - 14:00 FRO, 3.B55 Do., 07.03.2024, 10:15 - 14:00 Do., 21.03.2024, 10:15 - 14:00 Do., 18.04.2024, 10:15 - 14:00 Do., 02.05.2024, 10:15 - 14:00 Do., 16.05.2024, 10:15 - 14:00 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: Siehe Termine Inhalt: The consequences of climate change, such as weather disasters, water scarcity, or food shortages, pose significant challenges for societies worldwide. Numerous examples demonstrate that these developments can increase the likelihood of societal unrest and conflicts. However, the implications of climate change are multifaceted, and conflict is a complex phenomenon. This seminar addresses under which conditions manifestations of climate change affect different forms of social conflict. It does so by introducing students to key concepts and theories in conflict research and by engaging with various sub-strands in the vibrant literature on climate change and conflict. Besides the treatment of the substantive topic, this research seminar strives to help students adequately design and develop their own research projects. It will focus in detail on a) which datasets different research articles use for measuring climate impacts and social unrest, and b) which research designs and methods they use (e.g., quantitative large-n studies with observational event datasets, survey research, comparative case studies). In doing so, the seminar repeats core topics of introductory research design courses and applies them on a specific topic. Through discussions of current research, students will critically assess scientific contributions of existing literature. Specific attention will be paid on reflecting on the advantages and disadvantages of different research designs. Exercises and intensive discussions building upon of published literature on climate change and social unrest will prepare students intensively for writing a research design paper. Since this course focuses on empirical approaches to study climate chance and societal unrest, participants should have a basic understanding of analytical research and empirical methods. Lernziele: • Students gain an overview of the most important theories and methods to understand climate change and social unrest. • They are able to critique theories and methods and apply them to various cases. • They identify the most important datasets and sources to create research designs suitable to analyze climate change and social unrest. • Students develop their own research question and answer this question in their empirical research design paper according to scientific standards. Sprache: Englisch Anmeldung: Research-Masterseminar; Open for advanced BA-students Prüfung: Active participation, Presentation (20%), Research proposal, Peer review (20%), Research design paper (60%) Prüfungsmodus / Credits: aktive Teilnahme/Referat/Essay (benotet) (4 Credits) aktive Teilnahme/Referat/Essay (benotet) mit Zusatzleistung (5 Credits, nur für Modul Hauptseminar) Hörer/innen: Teilnahme nach Vereinbarung Kontakt: annalena.hoenig@doz.unilu.ch viktoria.jansesberger@uni-konstanz.de; anna-lena.hoenig@uni-konstanz.de Material: Available on OLAT 28 Literatur ‒ Collier, P., & Hoeffler, A. (2004). Greed and grievance in civil war. Oxford Economic Papers, 56(4), 563– 595. ‒ Petrova, K. (2021). Natural hazards, internal migration and protests in Bangladesh. Journal of Peace Research, 58(1), 33–49. ‒ Tilly, C. (2003). The politics of collective violence. Cambridge: Cambridge University Press. ‒ Von Uexkull, N., & Buhaug, H. (2021). Security implications of climate change: A decade of scientific progress. Journal of Peace Research, 58(1), 3–17. 29 Research Designs and Methods in Qualitative Studies Dozent/in: Prof. Dr. Joachim Blatter Dr. Tobias Schulz Veranstaltungsart: Masterseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Termine: Wöchentlich Mi., 16:15 - 18:00, ab 21.02.2024 FRO, 4.A05 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: wöchentlich Inhalt: This seminar enables students to design and conduct their own empirical research projects. It provides the necessary foundations and facilitating conditions for writing a method paper (Methodenseminararbeit), an empirical paper (Masterseminararbeit) or the master thesis (Masterarbeit). It introduces the basic elements of a research design, discusses core methods of qualitative studies (different kinds of case studies and different kinds of text analysis), and guides students step by step through the development of an empirical research paper. To that end, the lecturers will provide helpful advice for each step of a research process, including: - formulating a precise and focused research question - scrutinizing the state of the art in order to deduce hypotheses or other expectations - describing the applied method as tool for a systematic approach towards the empirical material - justifying the selection and definition of cases or empirical material - collecting/generating and analyzing/interpreting data, and - answering the research question and reflecting on the wider implications of the findings. The course will be based on text books and encourages the discussion of published articles that apply these research designs and methods. The participants will have to solve short assignments for both families of qualitative research designs. In addition, they will formulate an abstract in which they scrutinize the research design of their own individual project. Sprache: Englisch Prüfung: The students will receive 4 ECTS for the successful participation of the course and another 6 ECTS if they write a research paper afterwards. Prüfungsmodus / Credits: Aktive Teilnahme, Referat (4 Credits) Kontakt: joachim.blatter@unilu.ch / tobias.schulz@doz.unilu.ch Material: All material will be provided on OLAT Literatur ‒ Blatter, J., M. Haverland und M. van Hulst (2016): Introduction. In: Blatter, J., M. Haverland und M. van Hulst (eds.): Qualitative Research in Political Science. Volume I, Los Angeles et al.: SAGE ‒ Blatter, J./M. Haverland (2014): Designing Case Studies. Explanatory Approaches in Small-N Research. Palgrave. ‒ Blatter, J./P. Langer/C. Wagemann (2017): Qualitative Methoden in der Politikwissenschaft. Wiesbaden: VS Verlag 30 Detaillierte Beschreibung der Lehrveranstaltungen Seminare Proseminar zur Vorlesung «Einführung in die Schweizer Politik» Dozent/in: Dr. des. Zora Föhn Veranstaltungsart: Proseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Termine: Wöchentlich Mo., 12:15 - 14:00, ab 26.02.2024 FRO, 3.A05 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: wöchentlich Inhalt: Dieses Proseminar ist als ergänzende Veranstaltung zur Vorlesung „Einführung in die Schweizer Politik“ konzipiert. Ziel ist es, die in der Vorlesung angesprochenen Aspekte thematisch zu vertiefen. Der Aufbau des Seminars richtet sich daher nach den in der Vorlesung behandelten Themen. Mittels Textlektüre bereiten sich die Teilnehmenden auf die Sitzungen vor. Im Seminar werden die Texte anhand von konkreten Fragestellungen diskutiert. Ein Schwerpunkt wird dabei auf das Verfassen von schriftlichen Arbeiten gelegt: Was sind gute Fragestellungen? Wie gehe ich vor beim Schreiben einer Arbeit? Wie zitiere ich richtig? Zu diesen und weiteren Fragen erhalten die Studierenden konkrete Hilfestellungen. Der Fokus liegt dabei stets auf Fragestellungen im Themenbereich Scheizer Politik. Voraussetzungen: Das Proseminar sollte begleitend zur Vorlesung Einführung in die Schweizer Politik besucht werden. Sprache: Deutsch Begrenzung: Begrenzung der Teilnehmendenzahl vorbehalten; bevorzugt werden Studierende des Grundstudiums. 30 Teilnehmende Prüfungsmodus / Credits: Aktive Teilnahme/Essay (benotet) (4 Credits) Hinweise: Studienschwerpunkt: Schweizer Politik Hörer/innen: Teilnahme nach Vereinbarung Kontakt: zora.foehn@doz.unilu.ch Material: Unterrichtsmaterial wird auf OLAT zur Verfügung gestellt. Literatur ̶ Linder, W. & Mueller, S. (2017). Schweizerische Demokratie. Institutionen, Prozesse, Perspektiven (4. Auflage). Bern: Haupt. 31 Proseminar zur Vorlesung «Einführung in die Vergleichende Politikwissenschaft» Dozent/in: Dr. Maarit Felicitas Ströbele Veranstaltungsart: Proseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Termine: Wöchentlich Mi., 10:15 - 12:00, ab 21.02.2024 FRO, 3.B48 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: wöchentlich Inhalt: Das Proseminar bietet einerseits eine vertiefte inhaltliche und methodische Auseinandersetzung mit den Inhalten der Vorlesung „Vergleichende Politikwissenschaft“ und anderseits die praktische Anwendung der bespro- chenen Ansätze. Auf den thematischen Schwerpunkten der Vorlesung aufbauend, setzen wir uns mit Originaltexten auseinander und diskutieren die empirische Herangehensweise und die kausalen Argumente der Ansätze. Der Kurs bietet damit eine Einführung in die Analyse politikwissenschaft- licher Argumente. Die Studierenden sind am Ende des Kurses fähig, die kausalen Argumente und empirische Herangehensweise grundlegender Texte der vergleichenden Politikwissenschaft zu analysieren. Mithilfe des vermittelten Wissens können die Studierenden aktuelle politische Ent- wicklungen und die Unterschiede sowie Gemeinsamkeiten zwischen den nationalen politischen Systemen Europas der Gegenwart beschreiben und analysieren. Ziel ist es neben der Vermittlung elementarer Fachkenntnisse die Studierenden in das „vergleichende Denken“ einzuführen und wissen- schaftliche Texte zu analysieren lernen. Voraussetzungen: Dieses Seminar sollte begleitend zur Vorlesung Vergleichende Politikwissenschaft besucht werden. Sprache: Deutsch Begrenzung: Begrenzung der Teilnehmendenzahl vorbehalten; Studierende des Grundstudiums werden bevorzugt. Anmeldung: Anrechenbar für den Studienschwerpunkt Vergleichende Politikwissenschaft Prüfungsmodus / Credits: Aktive Teilnahme, Essay (benotet) bzw. Vortrag (4 Credits) Hinweise: Studienschwerpunkt: Vergleichende Politikwissenschaft Im Rahmen dieser Lehrveranstaltung findet die Veranstaltung zur Recherche und Verwaltung von wissenschaftlicher Literatur statt (Informationskompetenz). Die Studierenden lernen für ihr Studium die Nutzung von Bibliothekskatalogen, Fachdatenbanken, wissenschaftlichen Suchmaschinen und Literaturverwaltungsprogammen sowie die Auswahl und Bewertung relevanter wissenschaftlicher Literatur kennen. Die Veranstaltung umfasst 6h, inklusive eines vierstündigen Workshops zusätzlich zu der Lehrveranstaltung und wird in Kooperation mit den Mitarbeitenden der Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern durchgeführt. Die Veranstaltung inklusive des Workshops ist Teil der Studienleistungen. Bitte im eVV unter: "Informationskompetenz für Studierende der Politikwissenschaften und PPE mit Pol-major" anmelden. Hörer/innen: Teilnahme nach Vereinbarung Kontakt: mf.stroebele@gmail.com Maarit.Stroebele@doz.unilu.ch Material: Pflichtlektüre und Seminarmaterialien zugänglich auf Online-Plattform OLAT Literatur ‒ Kriesi, Hanspeter (2007/8): Vergleichende Politikwissenschaft. Eine Einführung, Baden-Baden: Nomos. ‒ Caramani, Daniele (ed.) (2013). Comparative Politics. 3rd edition. Oxford: Oxford University Press. ‒ Newton, Kenneth und Jan W. van Deth (2010). Foundations of Comparative Politics. 2nd edition. Cambridge University Press. 32 Culture and Politics Dozent/in: Álvaro Canalejo-Molero, MA Veranstaltungsart: Hauptseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Einführungsveranstaltung: Mi., 28.02.2024, 12:15 - 14:00 FRO, 4.B55 Fr., 08.03.2024, 09:15 - 17:00 INS 10, 214 Fr., 22.03.2024, 09:15 - 17:00 Fr., 19.04.2024, 09:15 - 17:00 Fr., 10.05.2024, 09:15 - 17:00 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: Blockseminar Inhalt: Why citizens of Eastern Germany are more likely to vote for the radical right? Why do people turn out to vote even if their likelihood of influencing the election outcome is minimal? How is it possible that support for LGBTQi+ policies increases simultaneously with support for conservative parties? Traditional political science accounts focusing on voters' rationality and institutions fall short of explanatory power to answer these and related questions. Instead, cultural explanations are gaining prominence, and the increasing availability of digitalized historical and text data has provided the ground to test them systematically. Following this trend, this course introduces students to the developing subfield of Political Culture, with a particular focus on applications in political behavior topics. The course combines a well-curated reading list with introductory lectures and seminar discussions to foster critical thinking about the role of culture in politics. Students who take this course will acquire the skills to analyze political behavior from a cultural perspective, developing original research ideas and successful designs to test them. The course is organized as a block seminar that will run during the Spring term of 2023. Each block will consist of three/four sessions concentrated on Fridays. The first block will introduce the core conceptual tools in the study of political culture, such as the concepts of social norms, group identity or cultural transmission. The second and third blocks will then delve into specific political behavior topics revisited from a cultural perspective, such as voting preferences, electoral turnout or inter-group relations. We will also investigate the interaction between political and cultural change and assess the conditions under which they may reinforce or contain each other. Finally, students will present original ideas related to the course topics and a research design to test them. Lernziele: By the end of this course, students will be able to: - (knowledge:) Approach political science topics from a cultural perspective. They will have a clear notion of the concepts of social norms, social identity, cultural origins, transmission and persistence. Moreover, they will have a clear overview of the main cultural explanations of political behavior phenomena. - (competence - critical reading:) Read scientific articles critically, and connect ideas from different fields, such as cultural sociology, historical political economy, and political behavior, in an interdisciplinary manner. - (competence - research skills:) Develop original ideas, frame them within the relevant literature, turn them into testable hypotheses, and come up with feasible research designs to test them. - (competence - writing skills:) Write critical response papers to scientific articles on political culture topics. They will also be able to organize a research design plan meeting scientific standards. - (competence - communication:) Debate in front of and with their colleagues; communicate complex concepts effectively to a broad audience. Voraussetzungen: Advanced level of English. Basic knowledge of statistics and quantitative research design is an asset but it is not required. Sprache: Englisch Prüfung: There is no written exam. The evaluation will take place via response papers to the readings, a written research proposal and an oral presentation of the proposal. To receive the credits, students are expected to fulfil the following criteria: 1. Attend all the sessions 2. Study the mandatory readings before each session 3. Participate actively during class 33 4. Write two response papers 5. Write a research proposal 6. Present their research proposal 7. Serve as discussant of one presentation Prüfungsmodus / Credits: Active participation, Presentation, Research design paper/ 4 Credits Hörer/innen: Teilnahme nach Vereinbarung Kontakt: alvaro.canalejo@unilu.ch Material: Available on OLAT / Individual laptop Literatur This list should be taken as orientative, since it might suffer changes before the beginning of the course: ̶ Henrich, J., Heine, S. J., & Norenzayan, A. (2010). The weirdest people in the world? Behavioral and Brain Sciences, 33 (2–3), 61–83, discussion 83–135. ̶ Jared Rubin (2020). Culture in Historical Political Economy. ̶ Henrich, J. (2015). *The Secret of Our Success: How Culture Is Driving Human Evolution, Domesticating Our Species, and Making Us Smarter*. ̶ Lena, J. C., Lizardo, O., McDonnell, T. E., Mische, A., Tavory, I., Wherry, F. F. V., & Frye, M. (2019). *Measuring culture*. Columbia University Press. ̶ Bicchieri, C. (2016). Norms in the wild: How to diagnose, measure, and change social norms. Oxford University Press. ̶ Huddy, L. (2001). From Social to Political Identity: A Critical Examination of Social Identity Theory. Political Psychology, 22(1), 127–156. https://doi.org/10.1111/0162-895X.00230 ̶ Axelrod, R. (1997). The dissemination of culture: A model with local convergence and global polarization. Journal of Conflict Resolution, 41(2), 203–226. ̶ Lowes, Sara. (2022).“Culture in Historical Political Economy”. National Bureau of Economic Research, no. w30511. ̶ Ziblatt, D., Hilbig, H., & Bischof, D. (2023). Wealth of Tongues: Why Peripheral Regions Vote for the Radical Right in Germany. American Political Science Review, 1–17. https://doi.org/10.1017/ S0003055423000862 ̶ Domènech, J., & Sánchez-Cuenca, I. (2022). The Long Shadow of Agrarian Conflict: Agrarian Inequality and Voting in Spain. British Journal of Political Science, 52(4), 1668–1688. ̶ Gerber, A. S., Green, D. P., & Larimer, C. W. (2008). Social Pressure and Voter Turnout: Evidence from a Large-Scale Field Experiment. American Political Science Review, 102(1), 33–48. https://doi.org/10.1017/S000305540808009X ̶ Doherty, D., Dowling, C. M., Gerber, A. S., & Huber, G. A. (2017). Are Voting Norms Conditional? How Electoral Context and Peer Behavior Shape the Social Returns to Voting. The Journal of Politics, 79(3), 1095–1100. https://doi.org/10.1086/691689 ̶ Levendusky, M. S. (2018). Americans, Not Partisans: Can Priming American National Identity Reduce Affective Polarization? The Journal of Politics, 80(1), 59–70. https://doi.org/10.1086/693987 ̶ Turnbull-Dugarte, S. J., & López Ortega, A. (2023). Instrumentally Inclusive: The Political Psychology of Homonationalism. American Political Science Review, 1–19. https://doi.org/10.1017/S0003055423000849 ̶ Valentim, V. (2022). Political Stigmatization and Preference Falsification: Theory and Observational Evidence (SSRN Scholarly Paper 4023263). https://doi.org/10.2139/ssrn.4023263 ̶ Dinas, E., Martínez, S., & Valentim, V. (2023). Social Norm Change, Political Symbols, and Expression of Stigmatized Preferences. The Journal of Politics. https://doi.org/10.1086/726951 ̶ Bau, N. (2021). Can Policy Change Culture? Government Pension Plans and Traditional Kinship Practices. American Economic Review, 111(6), 1880–1917. https://doi.org/10.1257/aer.20190098 ̶ Tankard, M. E., & Paluck, E. L. (2017). The effect of a Supreme Court decision regarding gay marriage on social norms and personal attitudes. Psychological Science, 28(9), 1334–1344. ̶ Gándara, N. (2023). ‘We are your pack’: Feminist Social Movements on Countering Violence Against Women ̶ Anduiza, E., & Rico, G. (2022). Sexism and the Far-Right Vote: The Individual Dynamics of Gender Backlash. American Journal of Political Science. https://doi.org/10.1111/ajps.12759 https://doi.org/10.1111/0162-895X.00230 https://doi.org/10.1017/ https://doi.org/10.1017/S000305540808009X https://doi.org/10.1086/691689 https://doi.org/10.1086/693987 https://doi.org/10.1017/S0003055423000849 https://doi.org/10.2139/ssrn.4023263 https://doi.org/10.1086/726951 https://doi.org/10.1257/aer.20190098 34 Demokratie und Erziehung Dozent/in: Dr. phil. Johannes Schulz Veranstaltungsart: Hauptseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Termine: Wöchentlich Di., 16:15 - 18:00, ab 20.02.2024 FRO, 3.B52 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: Wöchentlich Inhalt: In dieser Lehrveranstaltung werden die essenziellen Fragestellungen im Zusammenhang von Demokratie und Bildung in ihrer umfassenden Tragweite erörtert. Aktuelle Bemühungen zur theoretischen Verknüpfung von Demokratie und Bildung basieren auf spezifischen Konzeptionen von Konsens, rationaler Kommunikation, Bürgerdialog und sozialer Solidarität. Diese Ideale haben das Ziel, normative Prinzipien festzulegen, wie demokratische Staatsbürger*innen dazu befähigt werden können, die Fähigkeiten der öffentlichen Deliberation zu erlernen und anzuwenden. Jedoch unterliegen sie in der zeitgenössischen demokratischen Theorie einer eingehenden kritischen Prüfung. Diese kritische Perspektive artikuliert sich insbesondere in der Hinterfragung der behaupteten Inklusivität und des vermeintlichen rationalen Konsenses im Rahmen der Meinungsbildung. Stattdessen rückt sie das Denken über Differenz und Pluralismus in den Fokus und betont eine emanzipatorische Politik der Störung und des Widerstands. Durch die Verfolgung dieser divergierenden Ansätze werden den Studierenden die vielfältigen und umstrittenen Wege aufgezeigt, wie Demokratie und Bildung miteinander verknüpft werden können. Dieses Seminar verfolgt sowohl eine historische als auch eine systematische Dimension, die simultan erkundet wird. Im systematischen Kontext stehen die folgenden Fragen im Vordergrund: Welche Handlungsweisen und Dispositionen sind für eine funktionale demokratische Bürgerschaft unerlässlich, und wie erlernen wir diese? Wie erlernen Bürgerinnen und Bürger die Sensibilisierung für das Leid anderer und für ein Gefühl des Respekts für die Gleichheit aller? Wie führen historische Prozesse des Kampfes um moralische Prinzipien dazu, dass Gruppen ihre moralischen Überzeugungen verändern? Und wie können wir feststellen, dass Veränderungen in kollektiven Überzeugungen als moralische Verbesserungen und als der Erwerb echten moralischen Wissens betrachtet werden können? Durch die eingehende Auseinandersetzung mit diesen Themen erhalten die Studierenden ein umfassendes Verständnis für die komplexe Beziehung zwischen Demokratie und Bildung. Wir werden uns mit Texten zu diesen Themen aus verschiedenen Epochen beschäftigen, angefangen bei der Antike (Platon und Aristoteles), über die Neuzeit (Rousseau, Nietzsche, Arendt, Dewey) bis hin zu zeitgenössischen Autorinnen und Autoren (Amy Gutman, Elizabeth Anderson, Martha Nussbaum, Axel Honneth Paulo Freire, Jacques Rancière, Stanley Cavell und Jürgen Habermas). Voraussetzungen: Besuch von mindestens einem Proseminar in Philosophie mit abgeschlossener (benoteter) schriftlicher Seminararbeit. (Ausnahme: Freie Studienleistungen) Sprache: Deutsch Prüfungsmodus / Credits: Aktive Teilnahme (Referat, Essay) (4 Credits) (Besuch des Seminars, wöchentliche, kurze schriftliche Kommentare, aktive Mitgestaltung der Sitzungen) Hinweise: Einige Texte werden wir in englischer Sprache lesen Hörer/innen: Offen für Hörer/innen Kontakt: johannes.schulz@unilu.ch 35 Gender & Politics Dozent/in: Fraile-Maldonado Veranstaltungsart: Hauptseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Einführungsveranstaltung: Mi., 28.02.2024, 12:15 - 14:00 FRO, 4.B55 Fr., 01.03.2024, 09:15 - 17:00 FRO, 4.B54 Sa., 02.03.2024, 09:15 - 17:00 Fr., 12.04.2024, 09:15 - 17:00 Sa., 13.04.2024, 09:15 - 17:00 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: Blockseminar Inhalt: This course focuses on the comparative study of women and politics and on the barriers that women face in obtaining positions of power in the political realm. Historically, politics has been a male-dominated sphere from which women have been largely excluded. The participation of women in politics however has extended over the last decades around the world. Not only women have attained the right to vote and stand for office in many countries, they have also mobilized, organized, affiliated to women’s movement, and have won offices in national, regional, and local governments. Women entering the political realm have contributed to shifting the way politics is done and the type of policies that are given priority across the world. Yet the extent to which this happens greatly vary across countries and regions around the world. What explains these differences? Why have some political systems more fruitfully integrated women into politics than others? Do men and women substantively differ in the way they understand and get involved in politics? Is there a gender gap in political engagement and ambition? Once in power, do women govern differently than men? These are just a few of the questions we will seek to answer in this course through the exploration of research on women in democratic politics. Lernziele: Familiarizing students with the study of politics from a gender perspective Learning how to apply a gender perspective to the analysis of politics and power. Critically analyze the effect of gender and stereotypes on electoral politics, policymaking and the supply and demand for candidates. Voraussetzungen: The course requires knowledge of written and spoken English Sprache: Englisch Prüfungsmodus / Credits Active participation, Presentation, Research design paper / 4 Credits Hörer/innen: Teilnahme nach Vereinbarung Kontakt: marta.fraile@csic.es (https://sites.google.com/site/martafrailemaldonado/) Material: Available on OLAT 36 Global Governance und Internationale Organisationen Dozent/in: Philipp Bien Veranstaltungsart: Hauptseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Termine: Do., 22.02.2024, 10:15 - 14:00 FRO, 3.B55 Do., 14.03.2024, 10:15 - 14:00 Do., 28.03.2024, 10:15 - 14:00 Do., 11.04.2024, 10:15 - 14:00 Do., 25.04.2024, 10:15 - 14:00 Do., 23.05.2024, 10:15 - 14:00 Turnus: Siehe Termine Umfang: 2 Semesterwochenstunden Inhalt: Dieses Seminar ist eine Einführung in eine der wichtigsten Institutionen für Global Governance: Internationale Organisationen (IOs). Zentrale Fragen die in diesem Kurs beantwortet werden sollen sind beispielsweise: Warum richten Staaten und deren Regierungen solche multilateralen Organisationen ein? Wie effektiv sind diese im Erreichen ihrer selbst gegebenen Ziele? (Wie) Lassen sich ihre Entscheidungsprozesse mit demokratischen Idealen in Einklang bringen, die wir in Europa von der nationalstaatlichen Ebene kennen? Wie können wir den Vertrauensverlust, den viele Bürger*Innen und einige Regierungen gegenüber IOs zum Ausdruck bringen, erklären? Im ersten Teil des Seminars widmen wir uns den zentralen Theorien der IB und beleuchten wie diese zu IOs stehen. Im Folgenden legen wir die empirische Grundlage indem wir uns einen Überblick über die verschiedenen Arten von IOs, die heute existieren, verschaffen. Darauf aufbauend analysieren wir im zweiten Teil des Seminars die aktuellste und einflussreichste Forschung zu IOs, die uns zeigt, wie effektiv IOs in der Bereitstellung von globalen öffentlichen Gütern sind, und ob sie theoretischen und soziologischen Legitimitätsstandards genügen. Lernziele: Die Studierenden sollen einen ersten Überblick über die verschiedenen Typen Internationaler Organisationen (IOs) bekommen und nach Abschluss des Seminars auf dem neuesten Forschungsstand bezüglich deren Effektivität und Legitimität sein. Des Weiteren sollen existierende theoretische Kenntnisse der IB vertieft werden und die wissenschaftlich- empirischen Fähigkeiten gestärkt werden. Voraussetzungen: Bereitschaft zur Lektüre und aktiver mündlicher Diskussion. Sprache: Deutsch Prüfung: 1. 50% Referat 2. 50% Mündliche Mitarbeit (oder 30% mündliche Mitarbeit u. 20% eingereichte Response Paper) Prüfungsmodus / Credits: Presentation, Group work and active participation (graded) (4 Credits) Hörer/innen: Teilnahme nach Vereinbarung Kontakt: philipp.bien@uni-konstanz.de Material: Wird auf OLAT publiziert Literatur ̶ Zürn, M. (2018). A theory of global governance: Authority, legitimacy, and contestation. Oxford University Press. ̶ Hooghe, L. (2017). Measuring international authority (Vol. 3). Oxford University Press. ̶ Tallberg, J., Bäckstrand, K., & Scholte, J. A. (Eds.). (2018). Legitimacy in global governance: Sources, processes, and consequences. Oxford University Press. ̶ Karns, M. P., Mingst, K. A., & Stiles, K. W. (2015). International Organizations: The Politics and Processes of Global Governance. Lynne Riener. ̶ Kellstedt, P. M., & Whitten, G. D. (2018). The fundamentals of political science research. Cambridge University Press. 37 Globalization and Social Sustainability Dozent/in: Dr. Patrick Wagner Veranstaltungsart: Hauptseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Termine: Wöchentlich Do., 14:15 - 16:00, ab 22.02.2024 FRO, HS 13 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: Wöchentlich Inhalt: Among proponents, globalization is perceived to be a powerful engine with the potential to promote growth and development. However, globalization pessimists argue that the consequences of decades of increased trade and investment flows have led to degrade socio-economic outcomes. These seminars will introduce students to the theoretical and empirical literature studying the effects of trade and foreign investment on labor and human rights (i.e., globalization optimism vs. pessimism, race to the bottom and footloose capital vs. invigorating development and positive spillovers). After the introduction to the foundational literature, we will focus on more nuanced accounts, spending time reviewing the California and Shanghai Effects, the efficacy of CSR programs, the rise of China and emerging economies in the global economy and what that means for inequality and labor and human rights both in developing and developed countries. If there is time, we will also cover trade agreements and labor (or human rights) provisions, whether they are effective, what are the determinants of their inclusion, and whether or not social provisions are simply disguised protectionism on the part of higher standard negotiating parties. Lernziele: Introduce students to the main theoretical and empirical contributions in research on the intersection between globalization (e.g., trade and foreign investment) and social sustainability outcomes (e.g., labour rights, human rights, inequality) Sprache: Englisch Prüfungsmodus / Credits: Active participation, short presentation, review paper (4 Credits) Hörer/innen: Teilnahme nach Vereinbarung Kontakt: patrick.wagner@uni-konstanz.de Material: Research articles, will be listed on syllabus / OLAT Literatur Research articles, will be listed on syllabus / OLAT 38 Media & Politics Dozent/in: Dr. Samuel David Schmid Veranstaltungsart: Hauptseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Termine: Wöchentlich Mo., 16:15 - 18:00, ab 19.02.2024 FRO, 4.B02 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: Wöchentlich Inhalt: The purpose of this seminar is to understand the evolution of media systems in the Western world and how it relates to core aspects of democratic politics. We will trace the evolution of the media environment from the appearance of the radio to broadcast TV, to cable and satellite TV, to the internet and the spreading of new media. Against this background, we study how these developments impact voters, public opinion, political parties, and elections. Hence, the first block of the seminar discusses the historical evolution using classical texts. The second block then turns to several more specific topics regarding the relationship of media and politics, including the categorization of different media systems, media and turnout, media and political polarization, the political effects of social media platforms, mainstream media versus alternative media, fake news and misinformation, as well as the mediatization of politics more broadly. We conclude by reflecting on the future of democracy should the role of new technologies and the media continue to increase. Lernziele: At the end of this seminar, students who have taken the course and have fulfilled all requirements 1. will have familiarized themselves with the main themes, concepts, theoretical approaches, and empirical studies in media and political communication studies. 2. will be able to critically reflect these themes, concepts, theoretical approaches, and empirical studies. 3. will have improved their ability to communicate their ideas and participate in class debates. 4. will have improved their ability to read academic texts and understand research methods and empirical results. 5. will have improved their ability to write critical responses to academic texts. 6. will have improved their ability to formulate research questions and develop as well as systematically test hypotheses or evaluate arguments that provide potential answers to these questions. Voraussetzungen: This seminar is for advanced BA students (2nd semester onwards) as well as MA students (any semester). Sprache: Englisch Begrenzung: Max. 25 students Prüfung: Active participation, three sentences on each mandatory reading; presentation; one or two response papers. Prüfungsmodus / Credits: Active participation, 2 response papers, presentation (graded) (4 Credits) Hinweise: Studienschwerpunkt: Vergleichende Politikwissenschaft/Politische Kommunikation Hörer/innen: Teilnahme nach Vereinbarung Kontakt: samuel.schmid@unilu.ch Material: Reading materials available on OLAT Literatur ̶ Hallin, D. C. and P. Mancini (2004). Comparing media systems: Three models of media and politics. Cambridge: Cambridge University Press. ̶ Iyengar, S. and D. R. Kinder (1987). News That Matters: Television and American Opinion. Chicago: University of Chicago Press. ̶ Lazarsfeld, P. F, B. Berelson and H. Gaudet (1944). The People's Choice: How the Voter Makes Up His Mind in a Presidential Campaign. New York: Columbia University Press. ̶ Prior, M. (2007). Post-broadcast democracy: How media choice increases inequality in political involvement and polarizes elections. Cambrige: Cambridge University Press. 39 Policy Analyse mit Anwendungen in der Energiepolitik Dozent/in: Dr. Stefan Rieder Veranstaltungsart: Hauptseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Termine: Wöchentlich Do., 14:15 - 16:00, ab 22.02.2024 FRO, 3.B57 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: Wöchentlich Inhalt: Das Seminar bietet zunächst eine kurze Einführung in die Policy-Analyse. Daraufhin werden die wichtigsten Ansätze der Policy-Analyse behandelt. Dies erfolgt mittels Vorträge der Studierenden. Behandelt werden unter anderem das Phasenmodell, der Multiple Stream Ansatz, das Advocacy Coalition Framework, die Policy Diffusion, Netzwerkansätze und weitere Konzepte. Die Studierenden erarbeiten die entsprechenden Theorien und verdeutlichen diese im Rahmen von Referaten an Themen aus der Energiepolitik der Schweiz und des Auslandes. Zu den behandelten energiepolitischen Themen zählen die Klima- und Energiestrategie der Schweiz, die Auseinandersetzung um die Kernenergie, die Förderung von Energieeffizienz, der Einsatz erneuerbarer Energien, die Akzeptanz der Energieproduktion aus Wasser, Wind, Sonne und Geothermie sowie der föderale Vollzug der Energiepolitik in der Schweiz. Die Studierenden können für ihre Beiträge auch eigene Themen vorschlagen. Als Einstieg erfolgt ein Referat durch einen Experten oder eine Expertin aus der Energieszene der Schweiz. Sprache: Deutsch Prüfungsmodus / Credits: Aktive Teilnahme/Referat/Co-Referat (benotet) (4 Credits) Hinweise: Studienschwerpunkt: Schweizer Politik Hörer/innen: Teilnahme nach Vereinbarung Kontakt: rieder@interface-politikstudien.ch Material: Pflichtlektüre und Seminarmaterialien zugänglich auf Online-Plattform OLAT Literatur ‒ Fritz Sager, Karin Ingold und Andreas Balthasar (im Erscheinen): Policy-Analyse in der Schweiz – Besonderheiten, Theorien, Beispiele, NZZ Verlag Zürich ‒ Schubert, Klaus; Bandelow, Nils C. (Hrsg.) (2009): Lehrbuch der Politikfeldanalyse 2.0, in: Reihe (Lehr- und Handbücher der Politikwissenschaft, hrsg. von Arno Mohr). München, Wien: Oldenbourg ‒ Frank Fischer, Gerald J. Miller, Mara S. Sidney (Hrsg.) (2007): Handbook of Public Policy Analysis: Theory, Politics, and Methods, CRC Press, Boca Raton London New York 40 Zusammenhalt angesichts von Flucht und Migration: national und europäisch Dozent/in: PD Dr. Andrea Schlenker Veranstaltungsart: Hauptseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Einführungsveranstaltung: Mi., 28.02.2024, 12:15 - 14:00 FRO, 4.B55 Termine: Fr., 08.03.2024, 09:15 - 17:00 FRO, 3.B48 Sa., 09.03.2024, 09:15 - 16:00 FRO, 3.B47 Fr., 03.05.2024, 09:15 - 17:00 FRO, 3.A05 Sa., 04.05.2024, 09:15 - 15:30 FRO, 3.B57 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: Blockseminar Inhalt: Nicht erst seit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine und der Corona- Pandemie ist Zusammenhalt in politischen Debatten ein beliebtes Schlagwort, auf ganz unterschiedlichen Ebenen. Die Sorge um eine Verschlechterung des sozialen Miteinanders wird dabei häufig in Zusammenhang mit Migration geäußert: Einwanderung und dadurch wachsende Pluralität stünden einer Kultur des Zusammenhalts im Wege oder schwächten sie zumindest. Dabei sind die Rahmenbedingungen auf nationaler wie europäischer Ebene sehr ausdifferenziert: Während bspw. die Europäischen Union eine gemeinsame Antwort für die Flüchtlinge aus der Ukraine fand, stockt die dringende Suche nach einer gemeinsamen europäischen Migrations- und Flüchtlingspolitik seit Jahren. Eine vergleichende Perspektive auf normative und politische Setzungen sowie empirisch belegte Zusammenhänge ist für diese Debatten aufschlussreich. Was ist unter Zusammenhalt zu verstehen und in welchem Verhältnis steht dieses Konzept zu verwandten Begriffen wie Integration und Teilhabe, wie zu Toleranz und Solidarität? Wie ist es empirisch um Zusammenhalt in verschiedenen Ländern bestellt, wie auf europäischer Ebene? Welche Faktoren beeinflussen dessen Zu- bzw. Abnahme, welche Rolle spielen Migrationsprozesse? Welchen Einfluss haben insbesondere politische Setzungen im Umgang mit Einwanderung und kultureller bzw. religiöser Diversität? Verstanden als belastbare soziale Beziehungen, positive emotionale Verbundenheit mit dem Gemeinwesen und Gemeinwohlorientierung umfasst gesellschaftlicher Zusammenhalt mehrere Dimensionen und lässt sich auf mehreren Ebenen analysieren. Diese werden wir im Seminar eingehend diskutieren und verschiedene Zusammenhänge auf nationaler wie europäischer Ebene empirisch vergleichend betrachten. Lernziele: Ziel des Kurses ist, normative und politische Setzungen sowie empirische Befunde in Debatten über den Zusammenhang von Migration, Flucht und gesellschaftlichem Zusammenhalt kritisch zu hinterfragen und einzuordnen. Teilnehmende lernen die wichtigsten theoretischen Konzepte, Analysedimensionen und Rahmenbedingungen von gesellschaftlichem Zusammenhalt, Integration und Teilhabe kennen. Sie können zentrale Zusammenhänge und Spannungen in diesem Themenfeld benennen, an konkreten Beispielen vor allem in europäischen Ländern veranschaulichen und kritisch diskutieren. Voraussetzungen: Vorkenntnisse in den Bereichen Politische Theorie, Methoden und Vergleichende Politikwissenschaft sind erwünscht. Sprache: Deutsch Anmeldung: Studierende ab dem 3. Semester werden bevorzugt. Prüfung: Regelmäßige Vorbereitung der Lektüre, aktive Teilnahme an den Diskussionen, Referat / 4 Credits Hinweise: Studienschwerpunkt: Politische Theorie / Vergleichende Politikwissenschaft Hörer/innen: Teilnahme nach Vereinbarung Kontakt: Andrea.Schlenker@caritas.de Material: Pflichtlektüre und Seminarmaterialien zugänglich auf Online-Plattform OLAT 41 Fear and loathing across party lines: Affective polarization in the democratic world Dozent/in: Andres Reiljan, M.A. Veranstaltungsart: Masterseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Einführungsveranstaltung: Mi., 28.02.2024, 12:15 - 14:00 FRO, 4.B55 Termine: Fr., 15.03.2024, 09:15 - 17:00 FRO, HS 14 Terminierung 2: Sa., 16.03.2024, 09:15 - 15:30 FRO, 3.B57 Terminierung 3: Fr., 19.04.2024, 09:15 - 17:00 INS 10, 220 Terminierung 4: Sa., 20.04.2024, 09:15 - 15:30 FRO, 3.B57 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: Blockseminar Inhalt: «Polarization» is a buzzword that we can often hear when following news about politics. There appears to be a general feeling that politics is becoming more polarized and this is usually perceived as a problematic tendency. This course will dive deep into the world of polarization, and it does so from a novel perspective: instead of the classic approach that focuses on divergence in ideological (e.g. left-right) positions, we will be looking at polarization in people’s feelings towards political parties and fellow citizens who hold different views. This refers to a phenomenon called affective polarization - broadly defined as mutual antipathy between different political camps in society - which has been gaining increasing attention over the last decade. The course will predominantly consist of interactive seminars, where we will discuss state-of-the art academic literature, news media stories, latest data and students’ own observations that concern affective polarization. The emphasis is on applying scientific approaches to understand the developments in the actual world. Thus, in every seminar, real world examples from contemporary politics are discussed. Together, we will try to answer questions such as: What is affective polarization and why does it matter? How to measure and compare it across countries? Which countries are the most and the least affectively polarized? What causes polarization in people’s feelings towards parties and fellow citizens? Is polarization necessarily a bad thing: What are the potential consequences of affective polarization and is it a threat to democracy? How can we reduce affective polarization, and do we even want to do it? By the end of the course, the students will have gained a much deeper understanding of the elusive and often vaguely used concept of polarization. Lernziele: Upon successful completion of the course, a student can: - Distinguish between different types of political polarization and comprehend the main theories regarding the origins and consequences of affective polarization - Critically assess and analyze empirical studies on affective polarization, demonstrating an understanding of various theoretical frameworks, research designs and methods, used in political science research. - Apply the insights from academic sources to better understand the events unfolding in the contemporary world. - Engage in informed and constructive classroom discussions on topics related to affective polarization. - Design an independent empirical research project related to affective polarization, including outlining a research puzzle, formulating a research question, raising hypotheses based on relevant literature and selecting appropriate methods to empirically test the hypotheses. Sprache: Englisch Prüfungsmodus / Credits: Aktive Teilnahme (Essay) (4 Credits) Hörer/innen: Teilnahme nach Vereinbarung Kontakt: andres.reiljan@gmail.com Literatur To be communicated prior to the seminar 42 Genealogies of Global Governance Dozent/in: Prof. Dr. Hans-Martin Jaeger Veranstaltungsart: Masterseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Einführungsveranstaltung: Mi., 28.02.2024, 12:15 - 14:00 FRO, 4.B55 Termine: Fr., 26.04.2024, 09:15 - 17:00 FRO, 4.B02 Sa., 27.04.2024, 09:15 - 17:00 Fr., 03.05.2024, 09:15 - 17:00 Sa., 04.05.2024, 09:15 - 17:00 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: Blockseminar Inhalt: «Humanity does not progress from combat to combat until it arrives at universal reciprocity, where the rule of law finally replaces warfare; humanity installs each of its violences in a system of rules and thus proceeds from domination to domination.» (Foucault 1977) Global governance emerged as an academic and policy discourse in the 1990s to apprehend and advance what appeared to be new mechanisms of collective rule-making and regulation in security, economic, ecological, development, human rights and other issues transcending the authority of sovereign states in an era of globalization. More recently, both the possibility and the desirability of global governance have come into question due to the ostensible return of geopolitics and backlash against globalization. While both advocates and critics of global governance have looked to the history of international relations in support of their positions, the premise of this course is that both endorsements and critiques of global governance can benefit from critical historical investigations going beyond assumptions of the teleological fulfillment of hopes for peaceful international cooperation, or of structural determination by the putatively perpetual verities of power politics or capital accumulation. To this end, the course will engage with critical histories («genealogies») of global governance centered on questions of Eurocentric world order and civilizational difference, implications of liberalism (and neoliberalism) with colonialism and empire, academic knowledge and racial imaginaries, and anti-colonialism and/as postcolonial cosmopolitanism among others. Based on an initial clarification of the critical orientation of a genealogical approach as well as a consideration of standard historical accounts of global governance, we will discuss selected examples of genealogical scholarship on global governance (broadly understood in terms of analytical intent and thematic scope, rather than necessarily phrased in these terms) at the intersection of intellectual history, international relations, and political theory. Sprache: Englisch Prüfung: Class participation, class presentation, short review essay Prüfungsmodus / Credits: Aktive Teilnahme (Essay) (4 Credits) Hinweise: Keywords: Global governance, historical international relations, genealogy Hörer/innen: Teilnahme nach Vereinbarung Kontakt: hans-martin_jaeger@carleton.ca Material: Pflichtlektüre und Seminarmaterialien zugänglich auf Online-Plattform OLAT Literatur See course syllabus (OLAT) 43 International Climate and Energy Politics Dozent/in: Dr. Patrick Bayer Veranstaltungsart: Masterseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Einführungsveranstaltung: Mi., 28.02.2024, 12:15 - 14:00 FRO, 4.B55 Termine: Mi., 05.06.2024, 09:15 - 17:00 INS 10, 220 Do., 06.06.2024, 09:15 - 17:00 Fr., 07.06.2024, 09:15 - 17:00 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: Blockseminar Inhalt: Despite overwhelming scientific evidence for the need to decarbonise our economies to meet the Paris Agreement’s 1.5°C temperature target and a proliferation of “net zero” targets, hardly any country is on track to meet these commitments. Countries moreover differ vastly in their climate and energy policy choice, be it in terms of promoting renewables, phasing out coal, relying on transition fuels, such as gas, or clinging on to nuclear power as a carbon-free alternative. This class asks why these differences are so persistent and turns to differences in political systems, institutions, and political incentives for explanations. The first day of the block course teaches theoretical foundations derived from theories of political science, political economy, and international relations to help us assess and understand differences in climate and energy politics around the world. The second day will apply these insights to some of the most pressing issues in international climate and energy politics, such as: Why are international climate negotiations so difficult? Why do some countries embrace renewable energy, while others continue to invest in fossil fuels? Why are trillions each year spent on subsidising the fossil fuel industry despite the need to decarbonise our economies? What has oil to do with war? How can states weaponize energy resources in geopolitics? And, why does every second household in sub-Saharan Africa lack access to even basic lighting while industrialised states use more power than ever before? On the third day, we will use the developed knowledge in a simulation exercise in which students will role play country delegations to negotiate an agreement on the global phase-out of fossil fuels. This interactive group activity will zero in on the importance of interests, power, and questions of climate justice. Lernziele: Upon completion of the course students will be able to: • demonstrate an understanding of key political, economic, and environmental aspects of international climate and energy politics; • critically apply appropriate theories and concepts to interpret and explain the complex interactions between climate change, energy transitions, and international relations; • examine the role of interests, power and justice within international climate and energy politics; • synthesise arguments and evidence from diverse and reliable sources when composing their own reasoned arguments; • evaluate whether and how climate change and the global energy transition may transform specific aspects of international relations and interactions between states. Sprache: Englisch Prüfung: Reading summaries (due before the course); active participation during class; brief reflective report as debrief of classroom simulation. Prüfungsmodus / Credits: Aktive Teilnahme (Essay) (4 Credits) Hörer/innen: Teilnahme nach Vereinbarung Kontakt: patrick.bayer@glasgow.ac.uk patrick.bayer@doz.unilu.ch 44 Political Representation of Marginalized Groups Dozent/in: Ieva Hofmane Veranstaltungsart: Masterseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Einführungsveranstaltung: Mi., 28.02.2024, 12:15 - 14:00 FRO, 4.B55 Termine: Fr., 12.04.2024, 09:15 - 16:00 FRO, 3.B52 Sa., 13.04.2024, 09:15 - 15:30 Fr., 26.04.2024, 09:15 - 16:00 Sa., 27.04.2024, 09:15 - 16:30 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: Blockseminar Inhalt: One of the fundamental perspectives on representative democracy posits that parliaments should aim to mirror the diversity of society and work for the benefit of all. However, not all social groups have equal access to political representation. This seminar is designed to introduce you to the concepts, frameworks and approached used to study political representation of marginalized groups. In each session, we will combine lectures with discussions, making it essential for you to fully engage with the assigned readings before our class meetings. The instructor will lead the first half by providing you with substantive background information. In the second part of our sessions, we will follow the flipped classroom approach and shift our focus to addressing substantive or technical questions that you may have about the assigned readings. Our sessions are a safe space where every question is valuable and welcomed. Day 1: 1. Introduction In our first session, we will embark on a journey to explore marginalized group political representation 2. Descriptive and Substantive Representation In our second session, we will cover the concepts of descriptive and substantive representation to gain a clear understanding of what they entail and how they differ from each other. Drawing insights from the assigned readings, we will undertake two primary objectives. First, we will delve into the methodologies used to quantify and evaluate the extent of descriptive representation. Second, we will examine how substantive representation becomes apparent through political behaviour (e.g., legislative actions and speeches) and gain a deeper understanding of how to assess substantive representation (e.g., policy outcomes and constituency satisfaction). 3. Linking Descriptive and Substantive Representation In our third session, we will focus on the intricate interplay between descriptive and substantive representation. We will explore whether an increase in descriptive representation of marginalized groups translates into improved substantive representation, or if the relationship operates in the opposite direction. 4. The Role of Electoral Systems In our fourth session, we will explore how the different types of electoral systems (Majoritarian vs. Proportional systems), can either enhance or impede marginalized group representation in democratic processes. Our discussions will encompass how electoral systems impact the inclusivity of voters and candidates from marginalized groups, ultimately shaping the diversity within national parliaments. Day 2: 5. Demand-Side Explanations During our fifth session, we will delve into the demand-side explanations for the underrepresentation of marginalized groups. Our primary focus will be on understanding the role of voter attitudes, including biases and stereotypes against candidates from marginalized groups, and how they influence voting behaviour, e.g., preference voting patterns. 6. Supply-Side Explanations In our sixth session, we will explore the supply-side explanations for marginalized group underrepresentation. Our primary emphasis will be on understanding the pivotal role that political parties play in the recruitment and selection of candidates. 7. Workshop: Designing Your Research Proposal Session 7 will be a multifaceted session, divided into three parts. First, building upon the content covered in Sessions 1-6, we will construct a systematic overview of how we can study descriptive and substantive 45 representation of marginalized groups using either demand- or supply-side explanations. In the second half of the session, we will embark on a "do it yourself" activity. You will be organized into groups and assigned to study one marginalized group. You will collaboratively devise a short research plan, which should include a rationale for focusing on either descriptive or substantive representation, the proposed research case (single-country or comparative), and whether your analysis will prioritize demand-side or supply-side explanations. The group work will allow you to learn from your peers and seek guidance from the instructor. In the third part, you will present a 1-2 minute pitch of your group work. The workshop serves as a trial run for preparing your own research proposals and presenting them to the class on Day 4. Day 3: 8. Exploring Intersectionality in Political Representation Session 8 focuses on introducing the participants to the concept of intersectionality, i.e., belonging to multiple identity groups simultaneously. Our objective is to understand how intersecting identities relate to overlapping disadvantages in the pursuit of representation. 9. Reforming Representation: Affirmative Actions and Quotas In session 9, we will explore the policy mechanisms aimed at addressing discrimination and promoting inclusiveness of marginalized groups in politics. Our discussions, guided by the assigned readings, will centre on two specific mechanisms: affirmative actions and quotas. 10. Future Trends and Possibilities Session 10 focuses on discussing the potential of technology, social media, and digital participation tools (e.g., online voting) to reshape political engagement within marginalized groups. Guided by insights from our assigned readings, we will seek to establish a link between online activism and its “offline” impact. This session offers a platform for students to discuss utopian and dystopian future scenarios of marginalized group representation. 11. Seminar Recap and Main Takeaways In Session 11, we will consolidate the knowledge you have acquired throughout the seminar. The first half of the session will involve an interactive review, whereas the other half of the session will be dedicated to a Q&A session. Day 4: 12. – 14. Student Presentations During Day 4, each student will present their research proposal and provide constructive feedback to a fellow student (15 minutes presentation and 15 minutes of feedback – exact timings will vary depending on the number of participants in the seminar). Lernziele: Upon successful completion of the seminar, you will be able to: • Define the fundamental concepts within the field of political representation studies; • Recognize the key theoretical frameworks employed in the study of political representation of marginalized groups; • Compare and contrast the different approaches used in researching political representation of marginalized groups; • Collaborate with your peers to develop research ideas in a group setting; • Apply the acquired knowledge to design your own research proposal for studying political representation of a marginalized group; • Critically evaluate a fellow student's research proposal and provide constructive feedback; • Deliver a concise presentation to effectively communicate your research proposal to peers and the instructor. Voraussetzungen: Knowledge of English Sprache: Englisch Prüfung: No exam / Research proposal (65% 1500-2000 words), Written feedback to a fellow student about their research proposal (15%), Presentation of the research proposal (20%) Prüfungsmodus / Credits: Aktive Teilnahme (Essay) (4 Credits) Hörer/innen: Teilnahme nach Vereinbarung Kontakt: ieva.hofmane@eui.eu Material: To be communicated a month prior to the seminar Literatur To be communicated a month prior to the seminar 46 The Politics of Technological Change Dozent/in: Leon David Küstermann Veranstaltungsart: Masterseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Einführungsveranstaltung: Mi., 28.02.2024, 12:15 - 14:00 FRO, 4.B55 Termine: Fr., 17.05.2024, 09:15 - 17:00 INS 10, 220 Sa., 18.05.2024, 09:15 - 15:30 FRO, 3.B47 Fr., 24.05.2024, 09:15 - 17:00 FRO, HS 2 Sa., 25.05.2024, 09:15 - 15:30 FRO, 3.B57 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: Blockseminar Inhalt: Technological change, including rapid advances in artificial intelligence, is one of the major societal challenges of the 21st century as it affects jobs, inequalities, and the stability of democracies. Luckily, technological change and its consequences are no deterministic force we can only observe but they depend on institutions, political decisions, and (international) cooperation. Therefore, the course aims to provide an overview of how political science can contribute to managing this societal challenge in an inclusive and just manner. The first half of the course is dedicated to understanding the nature of technological change and its consequences. It will provide an overview of key theories about who benefits from and who is threatened by technological change. An important focus will be discussing how the advancement of technologies has been central to the development of gender inequalities and family relations over the last decades. Furthermore, it will cover how technological change shapes the political behavior of voters and can undermine the stability of democracies. The second half of the course will be devoted to discussing how the direction and distributional consequences of technological change are shaped by institutions and policies. Here, the course is designed to highlight how topical policy debates about technological change can be informed by classical themes in political science, such as the power struggles between capital and labor and collective action problems. Lernziele: - Developing an understanding of technological change and its consequences from a multi-disciplinary perspective - Linking policy debates about technological change to classical themes in political science (e.g., collective action problems) - Understanding the gender dimension in an academic debate with a historical bias towards a "male-breadwinner" model of the political economy - Understanding the relative strengths of quantitative behavioral and qualitative institutional research Sprache: Englisch Prüfung: Student presentation + Essay Prüfungsmodus / Credits: Aktive Teilnahme (Essay) (4 Credits) Kontakt: leondavid.kuestermann@eui.eu Literatur Key readings (selection): ̶ Acemoglu, D., & Johnson, S. (2023). Power and progress: Our thousand-year struggle over technology and prosperity. Public Affairs. ̶ Alesina, A., Giuliano, P., & Nunn, N. (2013). On the Origins of Gender Roles: Women and the Plough. The Quarterly Journal of Economics, 128(2), 469–530. ̶ Gallego, A., & Kurer, T. (2022). Automation, Digitalization, and Artificial Intelligence in the Workplace: Implications for Political Behavior. Annual Review of Political Science, pp 463-484 ̶ Gingrich, J. (2019). Did State Responses to Automation Matter for Voters? Research & Politics, 6(1). ̶ Ibsen, C. L., & Thelen, K. (2017). Diverging Solidarity: Labor Strategies in the New Knowledge Economy. World Politics, 69(3), 409–447. 47 Detaillierte Beschreibung der Lehrveranstaltungen Sonderveranstaltungen Kolloquium BA- und MA-Abschlussarbeiten (qualitative, theoretische Arbeiten) Dozent/in: Prof. Dr. Joachim Blatter Veranstaltungsart: Kolloquium Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Termine: Wöchentlich Di., 18:15 - 20:00, ab 20.02.2024 FRO, 3.B01 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: Wöchentlich Inhalt: Das Kolloquium dient dazu, den Studierenden bei der Vorbereitung ihrer BA- bzw. MA-Arbeit zu helfen. Dazu präsentieren die Studierenden ihr Forschungsprojekt zwei Mal. MA-Studierende präsentieren in ihren ersten Vorträgen zu Beginn des Semesters ihr ausgearbeitetes Forschungsdesign. In Ihrer Zweitpräsentation im zweiten Teil des Semesters fokussieren Sie auf Fortschritte und aktuelle Probleme. BA-Studierenden präsentieren in ihren ersten Vorträgen zu Beginn des Semesters eine erste Skizze ihres Forschungsprojektes. In ihrem zweiten Vortrag am Ende des Semesters stellen sie ihr vollständiges Exposé dar. Das Kolloquium ist für alle Studierenden offen. Eine sporadische Teilnahme zu einzelnen Vorträgen ist grundsätzlich möglich. Diejenigen, die sich in der Vorbereitung zur Abschlussarbeit befinden und eine Leistungsbescheinigung für das Kolloquium erhalten möchten, müssen allerdings an allen Sitzungen teilnehmen, zwei Mal ihr Projekt zur Abschlussarbeit präsentieren und ein vollständiges Exposé für die Abschlussarbeit in schriftlicher Form einreichen. Ausserdem müssen sie ein Exposé einer Kommilitonin oder eines Kommilitonen kommentieren. Um den Studierenden einen Einblick in politikwissenschaftliche Forschungsprozesse zu ermöglichen, ist vorgesehen, dass auch Doktorierende und Habilitierende des Politikwissenschaftlichen Seminars oder externe Gäste ihre aktuellen Forschungsprojekte präsentieren und gemeinsam mit dem Dozenten und den Studierenden diskutieren. Voraussetzungen: Keine Sprache: Deutsch Prüfungsmodus / Credits: Regelmässige Teilnahme (s. Inhalt) (2 Credits) Kontakt: joachim.blatter@unilu.ch Material: Pflichtlektüre und Seminarmaterialien zugänglich auf Online-Plattform OLAT 48 Kolloquium BA- und MA-Abschlussarbeiten (quantitative Arbeiten) Dozent/in: Prof. Dr. Lena Maria Schaffer Veranstaltungsart: Kolloquium Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Termine: Wöchentlich Di., 18:15 - 20:00, ab 20.02.2024 FRO, 3.B52 Di., 19.03.2024, 18:15 - 20:00 FRO, 3.B48 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: wöchentlich Inhalt: Das Kolloquium dient dazu, den Studierenden bei der Vorbereitung ihrer BA- bzw. MA-Arbeit zu helfen. Dazu präsentieren die Studierenden ihr Forschungsprojekt zwei Mal. MA-Studierende, von denen wir davon ausgehen, dass sie bereits angemeldet sind, präsentieren in ihren ersten Vorträgen zu Beginn des Semesters ihr ausgearbeitetes Forschungsdesign. In Ihrer Zweitpräsentation im zweiten Teil des Semesters fokussieren Sie auf Fortschritte und aktuelle Probleme. BA-Studierenden, bei denen wir davon ausgehen, dass sie sich im Laufe des Semesters anmelden, präsentieren in ihren ersten Vorträgen zu Beginn des Semesters eine erste Skizze ihres Forschungsprojektes. In ihrem zweiten Vortrag am Ende des Semesters stellen sie ihr vollständiges Exposé dar. Das Kolloquium ist für alle Studierenden offen. Eine sporadische Teilnahme zu einzelnen Vorträgen ist grundsätzlich möglich. Diejenigen, die sich in der Vorbereitung zur Abschlussarbeit befinden und eine Leistungsbescheinigung für das Kolloquium erhalten möchten, müssen allerdings an allen Sitzungen teilnehmen, zwei Mal ihr Projekt zur Abschlussarbeit präsentieren und ein vollständiges Exposé für die Abschlussarbeit in schriftlicher Form einreichen. Ausserdem müssen sie ein Exposé einer Kommilitonin oder eines Kommilitonen kommentieren. Um den Studierenden einen Einblick in politikwissenschaftliche Forschungsprozesse zu ermöglichen, ist vorgesehen, dass auch Doktorierende und Habilitierende des Politikwissenschaftlichen Seminars ihre aktuellen Forschungsprojekte präsentieren und gemeinsam mit den Dozenten und Studierenden diskutieren. Voraussetzungen: Keine Sprache: Deutsch Prüfungsmodus / Credits: Regelmässige Teilnahme (s. Inhalt) (2 Credits) Kontakt: lena.schaffer@unilu.ch Material: Pflichtlektüre und Seminarmaterialien zugänglich auf Online-Plattform OLAT 49 Tutorat zur Vorlesung 'Methoden der empirischen Sozialforschung II', Gruppe 1 Dozent/in: Prof. Dr. Rainer Diaz-Bone/ Vanessa Leutner Veranstaltungsart: Übung Durchführender Fachbereich: KSF \ Soziologie Studienstufe: Bachelor Termine: Wöchentlich Do., 14:15 - 16:00, ab 22.02.2024 FRO, 4.B54 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Inhalt: Die Tutorate vertiefen den Inhalt der Vorlesung Methoden der empirischen Sozialforschung II anhand von zu bearbeitenden Aufgaben. Voraussetzungen: Besuch der Vorlesung "Methoden der empirischen Sozialforschung II" sowie vorbereitende Bearbeitung der Aufgaben und aktive Mitarbeit im Tutorat. Sprache: Deutsch Begrenzung: Um eine gleichmässige Verteilung der Teilnehmer/innen auf die einzelnen Tutoratsgruppen zu erreichen, ist die Zahl der Teilnehmer/innen pro Tutoratsgruppe auf 15 Personen beschränkt. Eine allfällige Umverteilung wird hierfür vorbehalten. Prüfungsmodus / Credits: Aktive Teilnahme (Referat) (2 Credits) Kontakt: rainer.diazbone@unilu.ch / vanessa.leutner@unilu.ch Material: wird über OLAT zugänglich gemacht. 50 Tutorat zur Vorlesung 'Methoden der empirischen Sozialforschung II', Gruppe 2 Dozent/in: Prof. Dr. Rainer Diaz-Bone/ Vanessa Leutner Veranstaltungsart: Übung Durchführender Fachbereich: KSF \ Soziologie Studienstufe: Bachelor Termine: Wöchentlich Do., 16:15 - 18:00, ab 22.02.2024 FRO, 4.B02 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Inhalt: Die Tutorate vertiefen den Inhalt der Vorlesung Methoden der empirischen Sozialforschung II anhand von zu bearbeitenden Aufgaben. Voraussetzungen: Besuch der Vorlesung "Methoden der empirischen Sozialforschung II" sowie vorbereitende Bearbeitung der Aufgaben und aktive Mitarbeit im Tutorat. Sprache: Deutsch Begrenzung: Um eine gleichmässige Verteilung der Teilnehmer/innen auf die einzelnen Tutoratsgruppen zu erreichen, ist die Zahl der Teilnehmer/innen pro Tutoratsgruppe auf 15 Personen beschränkt. Eine allfällige Umverteilung wird hierfür vorbehalten. Prüfungsmodus / Credits: Aktive Teilnahme (Referat) (2 Credits) Kontakt: rainer.diazbone@unilu.ch / vanessa.leutner@unilu.ch Material: wird über OLAT zugänglich gemacht. 51 Tutorat zur VL Doing Research: Logik der Forschung in den Sozial- und Kommunikationswissenschaften, Gruppe 1 + 2 Dozent/in: Dr. Patrick Schenk / TutorIn Veranstaltungsart: Übung Durchführender Fachbereich: KSF \ Soziologie Studienstufe: Bachelor Termine: Wöchentlich Do., 12:15 - 14:00, ab 22.02.2024 FRO, 3.B47 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Inhalt: Die Methoden und die Logik der Forschung in der Sozial- und Kommunikationswissenschaften sind keine Ansammlung toter Worte in dicken Büchern. Empirische Forschung ist eine praktische Angelegenheit. Es ist eine Kompetenz, eine Fähigkeit, ein Handwerk. So wie Künstlerinnen und Künstler lernen müssen, den Pinsel richtig zu führen, müssen auch Sozialwissenschaftlerinnen und Sozialwissenschaftler lernen, ihre Werkzeuge zu meistern. Dann können sie, so wie die Malerin oder der Maler auch, Neues schaffen, das uns bereichert, voranbringt und hoffentlich auch erfreut. In der Vorlesung «Doing Research» erhalten Sie anhand konkreter Forschung, darunter Studien zu Algorithmen, Digitalisierung oder künstlicher Intelligenz, eine Einführung in die Logik der Sozial- und Kommunikationswissenschaften und ihren zentralen Verfahren, von qualitativen Interviews, über Inhaltsanalysen, bis zu Experimenten und gross angelegten Befragungen. In den Tutoraten haben Sie die Möglichkeit, dieses Wissen einzuüben, es zu stärken, es zu verkörpern. Während Sie in der Vorlesung davon hören, wie andere den Pinsel geführt haben, nehmen Sie in den Tutoraten den Pinsel selbst in die Hand. Dies umfasst dreierlei: Erstens können Sie die Texte und Inhalte zur Vorlesung kritisch diskutieren. Zweitens können Sie Fragen stellen zu den Forschungsbeispielen, den Verfahren und den Argumenten. Drittens können Sie Ihr Wissen anwenden, indem Sie bei der Lösung von Übungsaufgaben mitwirken. Damit ergänzen die Tutorate die Inhalte der Vorlesung, dienen aber auch ihrer Vertiefung und der Vorbereitung auf die Prüfung zur Vorlesung. Sprache: Deutsch Begrenzung: Die Tutorate leben von der aktiven Mitarbeit der Studierenden und ihrer intensiven Betreuung. Um dies zu gewährleisten, streben wir eine möglichst ausgewogene Verteilung der Studierenden über die drei Tutorate an. Deshalb sind die Teilnehmerplätze begrenzt. Prüfung: - Regelmässige Anwesenheit - Aktive Mitarbeit - Regelmässiges Einreichen von Fragen zu den Grundlagentexten Prüfungsmodus / Credits: Aktive Teilnahme (Details siehe 'Prüfung') (2 Credits) Kontakt: patrick.schenk@unilu.ch Material: Materialien werden auf OLAT zur Verfügung gestellt. Literatur ̶ Diekmann, Andreas. 2005. Empirische Sozialforschung. Grundlagen, Methoden, Anwendungen. Hamburg: Rohwolt. ̶ Schnell, Rainer, Paul B. Hill, and Elke Esser. 2008. Methoden Der Empirischen Sozialforschung. 8., unveränd. Aufl. Lehrbuch. München [u.a.]: Oldenbourg. ̶ Rössel, Jörg, and Patrick Schenk. 2018. “Researching the Transformation of Wine Discourse from 1974- 2008 Using Quantitative Content Analysis.” SAGE Research Methods Cases. 52 Tutorat zur VL Doing Research: Logik der Forschung in den Sozial- und Kommunikationswissenschaften, Gruppe 3 + 4 Dozent/in: Dr. Patrick Schenk / TutorIn Veranstaltungsart: Übung Durchführender Fachbereich: KSF \ Soziologie Studienstufe: Bachelor Termine: Wöchentlich Do., 14:15 - 16:00, ab 22.02.2024 FRO, HS 2 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Inhalt: Die Methoden und die Logik der Forschung in der Sozial- und Kommunikationswissenschaften sind keine Ansammlung toter Worte in dicken Büchern. Empirische Forschung ist eine praktische Angelegenheit. Es ist eine Kompetenz, eine Fähigkeit, ein Handwerk. So wie Künstlerinnen und Künstler lernen müssen, den Pinsel richtig zu führen, müssen auch Sozialwissenschaftlerinnen und Sozialwissenschaftler lernen, ihre Werkzeuge zu meistern. Dann können sie, so wie die Malerin oder der Maler auch, Neues schaffen, das uns bereichert, voranbringt und hoffentlich auch erfreut. In der Vorlesung «Doing Research» erhalten Sie anhand konkreter Forschung, darunter Studien zu Algorithmen, Digitalisierung oder künstlicher Intelligenz, eine Einführung in die Logik der Sozial- und Kommunikationswissenschaften und ihren zentralen Verfahren, von qualitativen Interviews, über Inhaltsanalysen, bis zu Experimenten und gross angelegten Befragungen. In den Tutoraten haben Sie die Möglichkeit, dieses Wissen einzuüben, es zu stärken, es zu verkörpern. Während Sie in der Vorlesung davon hören, wie andere den Pinsel geführt haben, nehmen Sie in den Tutoraten den Pinsel selbst in die Hand. Dies umfasst dreierlei: Erstens können Sie die Texte und Inhalte zur Vorlesung kritisch diskutieren. Zweitens können Sie Fragen stellen zu den Forschungsbeispielen, den Verfahren und den Argumenten. Drittens können Sie Ihr Wissen anwenden, indem Sie bei der Lösung von Übungsaufgaben mitwirken. Damit ergänzen die Tutorate die Inhalte der Vorlesung, dienen aber auch ihrer Vertiefung und der Vorbereitung auf die Prüfung zur Vorlesung. Sprache: Deutsch Begrenzung: Die Tutorate leben von der aktiven Mitarbeit der Studierenden und ihrer intensiven Betreuung. Um dies zu gewährleisten, streben wir eine möglichst ausgewogene Verteilung der Studierenden über die drei Tutorate an. Deshalb sind die Teilnehmerplätze begrenzt. Prüfung: - Regelmässige Anwesenheit - Aktive Mitarbeit - Regelmässiges Einreichen von Fragen zu den Grundlagentexten Prüfungsmodus / Credits: Aktive Teilnahme (Details siehe 'Prüfung') (2 Credits) Kontakt: patrick.schenk@unilu.ch Material: Materialien werden auf OLAT zur Verfügung gestellt. Literatur ̶ Diekmann, Andreas. 2005. Empirische Sozialforschung. Grundlagen, Methoden, Anwendungen. Hamburg: Rohwolt. ̶ Schnell, Rainer, Paul B. Hill, and Elke Esser. 2008. Methoden Der Empirischen Sozialforschung. 8., unveränd. Aufl. Lehrbuch. München [u.a.]: Oldenbourg. ̶ Rössel, Jörg, and Patrick Schenk. 2018. “Researching the Transformation of Wine Discourse from 1974- 2008 Using Quantitative Content Analysis.” SAGE Research Methods Cases. 53 Data Mining for Political and Social Sciences using R Dozent/in: Dr. Andrea De Angelis Veranstaltungsart: Masterseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Master Termine: Fr., 22.03.2024, 09:15 - 17:00 FRO, 4.B02 Sa. 23.03.2024, 09:15 - 16:00 FRO, 4.B02 Fr., 26.04.2024, 09:15 - 17:00 FRO, HS 14 Sa. 27.04.2024, 09:15 - 16:00 FRO, HS 14 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: Blockseminar Inhalt: Data analysis increasingly involves mining data from the Internet and handling big datasets. However, students often lack the knowledge and experience required to take full advantage of the Internet and social media's data opportunities. This course guides the students to move their first steps into data mining. The course offers case studies and exercises in a friendly class environment. Students will learn (by doing) how to collect and handle web data in their future work. The course covers the primary skills required to access web data confidently. The course is structured in three blocks: 1. An introductory block covers the essential knowledge for working with big data (notions of R programming, developing reproducible code, reporting in automated notebooks, version control, and Git/GitHub; secondary datasets for social science research & MySQL). 2. A data access block focuses on web scraping and related tools (introduction to regular expressions, HTML language, XML, and JSON data structures). 3. A third block introduces more advanced data access concepts, such as API interaction, and allows students to practice with live coding sessions in class. Check out the syllabus and the OLAT page of the course for more detail. Lernziele: By the end of the course, active participants will: 1. gain proficiency in data analysis, learning to analyze data efficiently and reproducibly. [Data analysis] 2. understand and critically re-assess data-related issues arising in applied research problems with big data. [Data literacy] 3. learn how to develop and debug complex code throughout the data analysis cycle (mining, tidying, analyzing, reporting). [Programming and statistical skills] 4. develop feasible big data research designs. [Research and analytical skills] Voraussetzungen: An intrinsic motivation to learn Sprache: Englisch Anmeldung: Masterstudierende Prüfung: Active participation and final capstone project Prüfungsmodus / Credits: Aktive Teilnahme, Essay (benotet) (4 Credits) Hinweise: Priority for LUMACSS students. In case of too many registrations by other disciplines, a draw will be made to decide who may remain in the course. Hörer/innen: Teilnahme nach Vereinbarung Kontakt: andrea.deangelis@unilu.ch / deangelis@ipz.uzh.ch Literatur ̶ QSS: Imai, K. (2017). Quantitative Social Science: An Introduction. Princeton: Princeton University Press. ̶ R4DS: Wickham, H., and G. Grolemund (2014). R for Data Science. O’Reilly Media. The book is also freely available online: https://r4ds.had.co.nz/. ̶ ADCR: Munzert et al. (2014). Automated Data Collection with R: A Practical Guide to Web Scraping and Text Mining. London: Wiley & Sons. mailto:andrea.deangelis@unilu.ch https://r4ds.had.co.nz/ 54 Introduction to Python Dozent/in: Jonathan Bright Veranstaltungsart: Masterseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Master Termine: Fr., 19.04.2024, 08:15 - 17:00 FRO, HS 12 Sa., 20.04.2024, 08:15 - 15:30 FRO, 4.B51 Fr., 03.05.2024, 08:15 - 17:00 Zoom Sa., 04.05.2024, 08:15 - 17:00 Zoom Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: Blockseminar Inhalt: There is a revolution going on in the social sciences: the rise of computational social science! Huge new sources of data on social behaviour are being combined with new analytical techniques to change the fundaments of how social science takes place. This class is aimed at social scientists who want to learn the basics of one of the key skills in the computational social science toolkit: the python programming language. The class is aimed at complete beginners with no previous programming experience (but with an interest to learn!). During the class, we will learn the fundamentals of the Python programming language, looking at (for example) how to control the flow of code with loops and conditional statements, how to handle input and output to files, how to write functions, and more. The class is intended as a foundational course which will enable those completing it to go on to learn other applied methods which require Python, especially the social media data mining class which is to be held in the Spring term. Those who already have a background in Python may wish to skip this course and take the one on data mining. Sprache: Englisch Prüfung: no exam / active participation/ 4 Credits Prüfungsmodus / Credits: Aktive Teilnahme (Textlektüre) (4 Credits) Hinweise: Priority for LUMACSS students. In case of too many registrations by other disciplines, a draw will be made to decide who may remain in the course. Hörer/innen: Teilnahme nach Vereinbarung Kontakt: jbright@turing.ac.uk 55 Politikwissenschaftliches Semianr - Lehrveranstaltungen im Frühjahrssemester 2024 Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag 08:15 - 10:00 Einführung in die Schweizer Politik Arnold / Kolloquialvorlesung 10:15 - 12:00 Methoden der empirischen Sozialforschung II )* Diaz-Bone / Vorlesung Die Schweiz im Kontext der europäischen Integration Schaffer / Kolloquialvorlesung Proseminar zur Vorlesung Einführung in die Vergleichende Politikwissensch aft Ströbele / Proseminar Studying Climate Change and Political Unrest (Research Design and Methods in Quantitative Studies) )** Hönig / Jansensberger / Masterseminar Global Governance und Internationale Organisationen )** Bien / Hauptseminar Doing Research: Logik der Forschung in den Sozial- und Kommunikationswissenschaften – nächste Schritte )* Schenk / Vorlesung 12:15 - 14:00 Proseminar zur Vorlesung Einführung in die Schweizer Politik Föhn Einführung in die Vergleichende Politikwissenschaft Trechsel / Kolloquialvorlesung Tutorat zu Doing Research: Logik der Forschung in den Sozial- und Kommunikationswissenschaften – nächste Schritte Gr. 1 + 2 / Schenk 14:15 - 16:00 Demokratietheorien II (Vertiefungen) Blatter / Kolloquialvorlesung Basisseminar PPE I El Kassar / Schaffer / Leisibach Basisseminar PPE II Blatter / Lailach- Hennrich / Sontheim Politikwissenschaftliches Methodenseminar I Blatter / T.Schulz Globalization and Social Sustainability Wagner / Hauptseminar Policy-Analyse mit Anwendungen in der Energiepolitik Rieder / Hauptseminar Tutorat zu Doing Research: Logik der Forschung in den Sozial- und Kommunikations wissenschaften – nächste Schritte Gr. 3 + 4 / Schenk Tutorat zu Methoden der empirischen Sozialforschun g II Gr. 1 / Diaz-Bone 16:15 - 18:00 Media & Politics Schmid / Hauptseminar Demokratie und Erziehung J. Schulz / Hauptseminar Research Designs and Methods in Qualitative Studies Blatter / T. Schulz / Master-Research-Seminar Tutorat zu Methoden der empirischen Sozialforschung II Gr. 2 / Diaz-Bone 18:15 - 20:00 Kolloquium für BA- und MA- Abschlussarbeite n (qualitativ, theoretische Arbeit) Blatter Kolloquium für BA- und MA- Abschlussarbeite n (quantitative Arbeit) Schaffer )* Vorlesung «Doing Research: Logik der Forschung in den Sozial- und Kommunikationswissenschaften – nächste Schritte» ist äquivalent zu Vorlesung «Methoden der empirischen Sozialforschung II» )** Masterseminar «Studying Climate Change and Political Unrest (Research Design and Methods in Quantitative Studies) alternierend mit Hauptseminar «Global Governance und Internationale Organisationen» 56 Blockveranstaltungen im Frühjahrssemester 2024 Veranstaltungen Dozierende Wochentage, Datum Uhrzeit von bis Räume Culture and Politics Hauptseminar Canalejo-Molero Einführung Mi, 28.02.2024 Block I: 08.03.2024 Block II: 22.03.2024 Block III: 19.04.2024 Block IV: 10.05.2024 12:00 09:15 09:15 09:15 09:15 14:00 17.00 15:30 17.00 15:30 4.B55 INS 10, 214 INS 10, 214 INS 10, 214 INS 10, 214 Gender and Politics Hauptseminar Fraile Maldonado Einführung: Mi, 28.02.2024 Block I: 01.03. / 02.03.2024 Block II: 12.04. / 13.04.2024 12:00 09:15 09:15 14:00 17:00 17:00 4.B55 4.B54 4.B54 Zusammenhalt angesichts von Flucht und Migration: national und europäisch Hauptseminar Schlenker Einführung: Mi, 28.02.2024 Block I: 08.03. / 09.03.2024 Block II: 03.05. / 04.05.2024 12:00 09:15 09:15 14:00 17:00 15:30 4.B55 3.B48 / 3.B47 4.A05 / 3.B57 International Climate and Energy Politics Masterseminar Bayer Einführung: Mi, 28.02.2024 Block I: 05.06.2024 Block II: 06.06.2024 Block III: 07.06.2024 12:00 09:15 09:15 09:15 14:00 17.00 17:00 17.00 4.B55 INS 10, 220 INS 10, 220 INS 10, 220 Political Representation of Marginalized Groups Masterseminar Hofmane (EUI) Einführung: Mi, 28.02.2024 Block I: 12.04. / 13.04.2024 Block II: 26.04. / 27.04.2024 12:00 09:15 09:15 14:00 17:00 17:00 4.B55 3.B52 3.B52 Genealogies of Global Governance Masterseminar Jaeger Einführung: Mi, 28.02.2024 Block I: 26.04. / 27.04. 2024 Block II: 03.05. / 04.05.2024 12:00 09:15 09:15 14:00 17:00 17:00 4.B55 4.B02 4.B02 The Politics of Technological Change Masterseminar Küstermann (EUI) Einführung: Mi, 28.02.2024 Block I: 17.05. / 18.05.2024 Block II: 24.05. / 25.05.2024 12:00 09:15 09:15 14:00 17:00 17:00 4.B55 INS10, 220 / 3.B47 HS 2 / 3.B57 Fear and loathing across party lines: Affective polarization in the democratic world Masterseminar Reiljan (EUI) Einführung: Mi, 28.02.2024 Block I: 15.03. / 16.03.2024 Block II: 19.04. / 20.04.2024 12:00 09:15 09:15 14:00 17:00 17:00 4.B55 HS 14 / 3.B57 INS10, 220 / 3.B57 71 Semesterdaten Frühjahrssemester 2024 TAG DATUM ANLASS Mo-Fr 05.02. - 01.03.2024 Anmeldung zu den Lehrveranstaltungen Mo 19.02.2024 Beginn der Lehrveranstaltungen Fr 15.03.2024 Diplomfeier KSF Fr-So 29.03.-07.04.2024 Osterpause: vorlesungsfrei (Vorlesungen bis Do 28.03.) Do 09.05.2024 Christi Himmelfahrt: vorlesungsfrei Mo 20.05.2024 Pfingstmontag: vorlesungsfrei Do 30.05.2024 Fronleichnam (kantonaler Feiertag: vorlesungsfrei) Fr 31.05.2024 Ende der Lehrveranstaltungen 56 72 0 73 www.unilu.ch/vv www.unilu.ch/polsem Der Studiengang Politikwissenschaft Studienaufbau Methoden im politikwissenschaftlichen Studium Kurzübersicht der Lehrveranstaltungen Empfohlene Lehrveranstaltungen aus anderen Fachbereichen Detaillierte Beschreibung der Lehrveranstaltungen Vorlesungen