Studiengangmanagerin ISK

T +41 41 229 56 05
Frohburgstrasse 3, Raum 3.A02

sahra.lobinaremove-this.@remove-this.unilu.ch
 

Assistentin Geschichte des Mittelalters und der Renaissance

T +41 41 229 55 42
Frohburgstrasse 3, Raum 3.A13



Sprechstunde: Dienstag, 9.30 - 11.30 Uhr

In der vorlesungsfreien Zeit bitte um vorherige Terminvereinbarung.

 

CV

Sahra Lobina hat an der Universität Luzern Kulturwissenschaften mit Major Geschichte studiert. Das Bachelorstudium schloss sie 2008 mit einer Arbeit zu Geschlechterrollen unverheirateter Frauen in Luzern im 16. Jahrhundert ab. 2006 war sie Hilfsassistentin für Gender Studies.

Zusätzlich hat sie an den Universitäten Bern und Granada (ES) einen Bachelor Minor in Islamic and Middle Eastern Studies belegt und 2009 mit einer Arbeit über al-Andalus als Problem eurozentrischer Historiographie abgeschlossen.

2009 absolvierte sie ein Praktikum in der Sondersammlung der Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern. Dort arbeitete sie anschliessend 2010-2011 als wissenschaftliche Mitarbeiterin. 2012 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Museum FRAM in Einsiedeln tätig.

2014 schloss sie ihr Masterstudium ab mit einer Arbeit über den Reiseschriftsteller Ernst von Hesse-Wartegg (1851-1918). 2012-2014 war sie Hilfsassistentin für Wissenschaftsforschung.

Seit Juli 2014 arbeitet sie als Fachstudienberaterin für Geschichte am historischen Seminar. Sie ist Assistentin am Lehrstuhl für Geschichte des Mittelalters und der Renaissance von Prof. Dr. Valentin Groebner. 

Seit Mai 2019 ist sie als Studiengangmanagerin für den Integrierten Studiengang Kulturwissenschaften unter der Leitung von Prof. Dr. Marianne Sommer tätig.

Forschung

Forschungsschwerpunkte

  • Geschlechtergeschichte
  • Postcolonial Studies
  • Katholizismus
  • Arabische Mediävistik

Forschungsprojekte

Laufende Projekte

In ihrem Dissertationsprojekt erforscht Sahra Lobina mögliche Zusammenhänge von Krieg, Konfessionalisierung und Geschlechterrollen. Als Untersuchungsbeispiel dient Luzern im 16. Jahrhundert, wo Solddienst und katholische Reformbestrebungen Geschlechterbeziehungen zu einem brisanten Thema machten. Analysiert werden serielle Unterlagen der Armenkomission, ausführliche Kundschaften und Verhörprotokolle in Bigamieprozessen sowie Quellen zu Theater und szenischem Geschehen.
 
"Geschlechter und ihre Rollen. Handlungsrepertoires in Ehe- und Söldnerpolitiken im gegenreformatorischen Luzern."

 

Publikationen