CV

Isabelle Haffter wurde 1986 in Basel geboren. Ihre Matura mit dem Schwerpunkt Altgriechisch erlangte sie 2005 am Gymnasium Oberwil (BL). Anschliessend absolvierte sie Sprachaufenthalte von Januar bis Juni 2006 an der "St. Giles International School" in London und von Juli bis September 2006 am "Eurocentres" in Paris.

Zwischen Oktober 2006 und Dezember 2009 studierte sie an der Universität Luzern Kulturwissenschaften mit Major Geschichte und schloss ihr Bachelorstudium mit "summa cum laude" und einer Auszeichnung für die beste Bachelorarbeit der Universität Luzern ab. Im Rahmen ihrer Bachelorarbeit befasste sie sich mit den pressefotografischen Arbeiten der Reisejournalistin und Schriftstellerin Annemarie Schwarzenbach (1908-1942) und der Fotografin Marianne Breslauer (1909-2001).

Von Januar 2010 bis Februar 2011 sammelte Isabelle Haffter praktische Erfahrungen im Kulturbereich zunächst als Regiehospitantin am Luzerner Theater, danach als Produktionsassistentin an der Kunstmesse "Volta" in Basel, anschliessend als Operndramaturgieassistentin am "NTaB" in Dornach (b. Basel) und zuletzt als Produktionsleiterin der Stassburger Musiktheater-Gastspielproduktion „A Nos Morts“ im "Südpol" in Luzern.

Im September 2010 begann sie ihr Masterstudium in Kulturwissenschaften mit Major Geschichte an der Universität Luzern. Ein einjähriges Erasmus-Stipendium ermöglichte es ihr im Sommersemester 2011 und Wintersemester 2011/12 "Kulturwissenschaft" an der Humboldt-Universität in Berlin zu studieren. Im Juni 2013 schloss sie das Masterstudium mit einer Masterarbeit zur Wiener Ausdruckstanzfotografie des Schweizer Fotografen Martin Imboden (1893-1935) an der Universität Luzern ab.

Von August 2013 bis Mai 2014 arbeitete sie als Forschungsprojektassistentin am Lehrstuhl von Prof. Dr. Marianne Sommer am Seminar für Kulturwissenschaften. Ab Mai 2014 wurde ihr Dissertationsprojekt mit dem Arbeitstitel "Glückskulturen in NS-Deutschland und in der Schweiz, 1933-1945" von einem einjährigen Anschubstipendium der "Graduate School of Humanities and Social Sciences" der Universität Luzern (GSL) finanziert. Von November 2015 bis Ende August 2017 war sie Gastwissenschaftlerin am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung im Forschungsbereich "Geschichte der Gefühle" (Direktion: Prof. Dr. Ute Frevert) in Berlin. Ab Mai 2016 wurde ihr Forschungsaufenthalt von einem SNF Doc.Mobility-Stipendium finanziert. Im Herbstsemester 2016 nahm sie die Stellvertretung der Assistenz sowie einen Lehrauftrag am Seminar für Kulturwissenschaften der Universität Luzern wahr.

Von September 2017 bis November 2018 war sie zunächst als Praktikantin und anschliessend 10 Monate als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Archiv der "Basler Afrika Bibliographien“ (BAB) angestellt, welches u.a. in Kooperation mit dem Centre for African Studies der Universität Basel und der University of Namibia steht. Als wissenschaftliche Projektmitarbeiterin war sie für die Erschliessung, Konservierung und Katalogisierung von Teilnachlässen verantwortlich und in die Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen in den BAB und einem Lehrauftrag des Departments Geschichte der Universität Basel mit dem Titel "Archive project ‘Intimate Glimpses’: Negative Film Stripes, Contact Sheets and Portraiture in the Colonial Archive“ involviert. 2018 erschienen zwei Publikationen zu ihrer archivarischen Tätigkeit in der Verlagsreihe BAB Working Paper.

Seit Oktober 2018 studiert sie den bilingualen, integrierten Master of Advanced Studies in Archival, Library and Information Science (MAS ALIS) an der Universität Bern und Lausanne. 2019 ist die Einreichung ihrer Dissertation geplant.

Forschung

Forschungsschwerpunkte

  • Wissens- und Wissenschaftsgeschichte
  • Politikgeschichte
  • Emotionsgeschichte
  • Theatergeschichte und Theatertheorie
  • Fotogeschichte, Bildwissenschaft
  • Postcolonial Studies
  • Kolonialgeschichte (Namibia, südliches Afrika)
  • Untersuchungszeitraum: 1900-1970

 

 

Forschungsprojekt

Laufendes Forschungsprojekt

Lehraufträge

HS 14
Hauptseminar: Schweizer Theaterlandschaft 1900 bis 1950
Seminar für Kulturwissenschaften und Wissenschaftsforschung, Universität Luzern.

HS 16
Hauptseminar: Gefühle – Perspektiven der Kulturwissenschaften
Seminar für Kulturwissenschaften und Wissenschaftsforschung, Universität Luzern.