CV

Andreas Bäumler wurde 1985 in Basel geboren. Nach seiner Matura am Gymnasium Münchenstein folgte das Studium der Deutschen Philologie und Geschichte in Basel. Nach einem Lektoratspraktikum in Würzburg im Jahr 2012 und einer Anstellung als Übersetzer für eine NGO im Jahr 2013 machte er sich als Texter und Übersetzer selbstständig. Er wirkte in verschiedenen literaturgeographischen Projekten mit, etwa im Auftrag der Schweizerischen Botschaft in Berlin für die Buchmesse in Leipzig 2014 (www.literatur-karten.ch), als Redaktionsassistent für den Band «Text und Karte» (Wallstein Verlag) oder für DAS MAGAZIN. Andreas Bäumler arbeitet seit 2015 als Oberstufenlehrer in Basel und seit 2017 als Forschungsmitarbeiter im Rahmen der SNF-Förderprofessur von Prof. Dr. Boris Previšić für Literatur- und Kulturwissenschaften an der Universität Luzern.

Forschung

Abgeschlossenes Projekt

Literaturlandkarte Schweiz (mit Barbara Piatti): http://www.literatur-karten.ch

Laufendes Projekt

Dissertationsprojekt mit dem Arbeitstitel „Poetik des Reduits. Europäische Topographien der Schweiz"

Im Zweiten Weltkrieg verteidigt die Schweizer Armee ab 1940 nur noch die Alpen. Warum machte der militärische Rückzug ins Herz der Schweiz auch oder gerade für die Bevölkerung ausserhalb dieser Zone Sinn? Natürlich gab es militärstrategische und wirtschaftspolitische Gründe für die Alpenfestung. Doch dieses Projekt präzisiert den «Mythos Reduit» in einer topographischen Lesart, welche die geologischen und historischen Tiefenschichten in den Blick nimmt. Leitend ist die paradoxale These, dass der Rückzug in die Schweizer Alpen weit über die Nation hinausweist. Anhand von literarischen Texten (Gotthelf, de Reynold, Inglin, Dürrenmatt, Kracht) und politischer Rhetorik (Pictet de Rochemont, Etter, Guisan) von 1815 bis heute legt die literaturwissenschaftliche Dissertation eine transnationale konservative Geschichte der Schweiz frei.

Projekte

Weitere Forschungsleistungen

Publikationen