Forschungssymposium Gesundheit Luzern geht in die vierte Runde

Am 28. Januar 2026 fand das 4. «Forschungssymposium Gesundheit Luzern» an der Universität Luzern statt. Wie bereits in vergangenen Jahren bot das Symposium eine Plattform zur Förderung und Vernetzung der wissenschaftlichen Forschung im Bereich Gesundheit und Medizin in der Region.

Eine Keynote von Thomas Zeltner, Präsident des Schweizerischen Roten Kreuzes, eröffnete das Symposium.

Das Programm wurde mit einem Begrüssungswort von Stefan Boes, Dekan der Fakultät für Gesundheitswissenschaften und Medizin, und einer Keynote von Thomas Zeltner, Präsident des Schweizerischen Roten Kreuzes, eröffnet. Durch den Tag konnten die Teilnehmenden aus parallel stattfindenden Präsentationen wählen. In diesen präsentierten Forschende aktuelle Projekte aus unterschiedlichen Wissenschaftsbereichen mit Bezug zum Thema Gesundheit. Der Anlass endete mit einer Paneldiskussion zur interprofessionellen Zusammenarbeit in der Gesundheits­versorgung mit Vertretern der Hochschule Luzern, Universität Luzern und Luzerner Psychiatrie.

Der «Gesundheitscluster Zentralschweiz» organisierte den Anlass und führte ihn durch. Dem Cluster gehören die drei grossen Bildungseinrichtungen der Region im Gesundheitsbereich an: die Universität Luzern, die Hochschule Luzern sowie das Bildungszentrum XUND (siehe Box).

Interdisziplinärer Austausch und Vernetzung der Region

Das zum vierten Mal stattfindende Symposium bringt Forschende des «Gesundheitsclusters Zentralschweiz» und aus Partnerinstitutionen wie dem Luzerner Kantonsspital LUKS, der Hirslanden Klinik St. Anna, Luzern, und der Schweizer Paraplegiker-Forschung in Nottwil zusammen. Das Symposium möchte die Forschung im Bereich Gesundheit und Medizin in der Zentralschweiz vernetzen und ein Austausch­gefäss für die Forschenden schaffen. Dieser Austausch soll Synergien fördern, gemeinsame Forschungsprojekte anstossen und Kooperationen ermöglichen, die zu gemeinsamen Publikationen, Drittmittelanträgen oder anderen Forschungsleistungen führen.

Auch junge Forschende im Fokus

Nach einer ersten erfolgreichen Durchführung am vorjährigen Symposium hatten Doktorandinnen und Doktoranden erneut Gelegenheit in speziellen Vortragsformaten ihre laufenden Forschungsprojekte zu präsentieren. Dies bot Gelegenheit, von erfahrenen Forschenden Feedback zur Weiterentwicklung der eigenen Projekte zu erhalten und sich mit anderen aus unterschiedlichen Disziplinen zu vernetzen. Mit seiner Themenvielfalt und Interdisziplinarität bietet das Forschungssymposium das ideale Umfeld für junge Talente, die noch am Anfang ihrer wissenschaftlichen Karriere stehen. Diese Vernetzung stärkt nicht nur bestehende Forschungsprojekte, sondern fördert auch die Entwicklung neuer, interdisziplinärer Forschungsinitiativen im Bereich Gesundheits- und Pflegewissenschaften sowie Medizin – eine Priorität für das «Gesundheitscluster Zentralschweiz».

Eindrücke vom Forschungssymposium

Gesundheitscluster Zentralschweiz

Die Universität Luzern, die Hochschule Luzern sowie das Bildungszentrum XUND befassen sich alle mit dem Thema Gesundheit in Lehre und Forschung. Die Idee, sich auf dem Gebiet zu vernetzen, Synergien für die Aus- und Weiterbildung sowie Forschung zu nutzen und Angebote gemeinsam zu entwickeln, hat 2020 zur Gründung des Gesundheitsclusters Zentralschweiz geführt. «Wir möchten die Zusammenarbeit systematisch und kontinuierlich steigern und einen Beitrag zur Gesundheitsversorgung in der Zentralschweiz leisten», sagt Stefan Boes, der die Universität in der Steuergruppe des Clusters vertritt.

Neben der jährlichen Durchführung des Forschungssymposiums veranstaltet der Gesundheitscluster regelmässige Netzwerktreffen. Zudem bestehen institutionsübergreifende Arbeitsgruppen. Diese befassen sich beispielsweise mit der Entwicklung und Umsetzung von Bildungsmodulen, die den Austausch von Studierenden zwischen den Bildungsinstitutionen ermöglichen. Geplant ist, künftig strategische Zusammenarbeiten, etwa mit dem Kanton Luzern und anderen Zentralschweizer Kantonen und Akteuren im Gesundheitswesen, zu entwickeln.

Hintergrundinfos zum Gesundheitscluster Zentralschweiz